#ECHTJETZT | Realtalk Podcast
#ECHTJETZT ist der Realtalk-Podcast, der sagt, was Sache ist - ehrliche Gespräche, kein Filter, echte Momente. ✨🙌
Der Alltagspodcast für alle, die keine Lust auf Oberflächlichkeit haben: Tine und Lori sprechen unverblümt über das, was das Leben wirklich ausmacht - von Familienchaos über Freundschaft bis zu den Themen, über die sonst niemand laut redet.
Zwei Frauen. Zwei Perspektiven. Ein Podcast, der Humor und Tiefgang verbindet. Ob persönliche Geschichten aus dem Alltag, ehrliche Gedanken zu Gesellschaft und Gefühlen oder Anekdoten, bei denen ihr euch garantiert wiederfindet - bei #ECHTJETZT ist jede Episode ein echtes Gespräch unter Freundinnen.
Tine und Lori nehmen kein Blatt vor den Mund. Sie teilen ihre Höhen und Tiefen, lachen über die absurden Seiten des Lebens und scheuen die unbequemen Fragen nicht. Authentisch, ehrlich und immer auf Augenhöhe.
Für alle, die sich fragen: Geht das nur mir so? Nein, tut es nicht - und genau das zeigt dieser Frauenpodcast in jeder Episode. Neue Episoden regelmäßig auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.
🎧 Kopfhörer rein, #ECHTJETZT an - und mittendrin sein, wenn Lori & Tine das echte Leben auf den Tisch packen.
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🎬 Eine Produktion von LGM Studios
#ECHTJETZT | Realtalk Podcast
Wie viel Vergleich erträgt ein gutes Leben?
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Wir sprechen darüber, wie „realkompatibel“ unser Leben sich anfühlt und warum soziale Erwartungen oft lauter sind als die eigene Wahrheit. Dabei landen wir zwangsläufig bei Geld, Inflation und der Frage, wie man im Alltag fair, ruhig und trotzdem klar bleibt.
- soziale Lage einschätzen, ohne sich zu verbiegen
- Freundschaften als Reichtum, auch ohne Statusgehabe
- Inflation im Alltag, Döner, Kino, Tanken, Kinderkosten
- Nein sagen als Erziehung und als Schutz vor Verwöhnung
- Vergleich durch Social Media und Freundeskreis, Inspiration statt Druck
- unnötige Ausgaben und die Posten, die einfach nerven wie Versicherungen und Reparaturen
- Sparen, Notgroschen und Prioritäten im Familienbudget
- Bildung und Unabhängigkeit als wichtigstes Mitbringsel für Kinder
- Ausblick auf die nächste Episode rund ums Essen
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🎬 Ein Podcast von LGM Studios – Podcast-Produktion aus Oberhavel
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Ankommen, Sommer, Folge 15<br>
TineWillkommen bei Echt jetzt, dem Podcast mit Tine und Lori.
LoriHier wird nicht beschönigt, nicht gefiltert und nicht so getan, als wäre immer alles easy.
TineWir reden über das, was wirklich passiert: Im Kopf, im Leben und dazwischen. Echt jetzt?
LoriHallo und herzlich willkommen zur Folge 15 von Echt jetzt!
TineJetzt hast du Folge 15 gesagt, jetzt können wir nichts anderes.
unknownOkay.
TineJetzt sind wir darauf festgeschlagen, das ist die 15. Folge ist.
LoriOkay. Sommer! Sommer? Sommer. Mir gegenüber sitzt Tine. Ach was? Mir gegenüber sitzt Lori. Und das ist lustig, dass du gerade, dass du gerade sagst, jetzt habe ich es gesagt, jetzt muss es so bleiben. Weil, also beim Nachhören jetzt, ne, in den Ferien habe ich mir so ein paar Folgen von uns nochmal angehört, weil ich dich jetzt ja auch nicht mehr so oft höre. Auch Elternvertreter haben ja in den Ferien Pause. Und wir haben in einer Folge hart angeteasert, so ja, und wir sprechen über soziale Medien, das ist in der nächsten Folge. Über Pubertät auch. Pubertät haben wir ja auch noch nicht geplant, aber sozial irgendwie Medien. Und dann kam aber nochmal die Folge mit Luise privat. Also Folge neun haben wir, glaube ich, gesagt, soziale Medien und dann kam aber Luise. Also jetzt sind wir in Folge 15. Und wir sprechen heute wieder was Soziales, Tina. Oh Gott, also wir sind so sozial. Vorher sind wir auch sozial und lassen unsere Hörerinnen und Hörer, die vielleicht am Strand liegen.
SPEAKER_01Ja, leben. Ein Kaltgetränk in der Hand halten. Alkoholfrei natürlich. Koffer packen. Am Strand.
LoriNa nee, vielleicht fahren andere Möglichkeiten. Oder aus dem Urlaub zurück sind und sich total darauf freuen, oh, endlich wieder arbeiten.
TineOder aber an ihrem Schreibtisch sitzen und denken, yes, letzter Arbeitstag. Go. Ja.
Glückskeks, Liebe, Socken Und Haushalt<br>
TineAlso das war on point, möchte ich sagen.
LoriMal gucken, was der Glückskeks jetzt zu den Leuten da draußen und aber auch zu uns spricht. Uh, der hängt aber fest. Warte.
SPEAKER_01Das war wild. So wild.
LoriJa, Englisch. Eheleute, die sich lieben, sagen tausend Dinge ohne zu sprechen. So romantic. Wasch die Wäsche.
TinePack den Koffer. Pack den Koffer. Einfach so leeren Gang stellen zum drüber stolpern. Stimmt, ja, da musst du gar nicht so viel sagen. Einfach machen. Geschirrspüler aufmachen und gehen. Schubsen. Mann in die Küche schubsen und gehen. Ich habe nichts gesagt. Musst du ja wissen. Einige Männer machen das ja auch, Socken liegen lassen. Heb sie auf. Also ich weiß nicht, was das für ein komisches Ding ist bei euch allen mit den Socken. Das habe ich schon ganz oft gehört. Und ich schnaber den Keks gerade. Jetzt ist er alle. Meine Damen und Herren, für alle, die von Essgeräuschen getriggert werden.
LoriBevor wir uns jetzt sehr in den Socken verlieren, wir machen euch wieder was Soziales.
TineBevor wir uns in den Socken verlieren. Jetzt müssen wir aufpassen, dass du wieder ganz nah dran an der Socken.
LoriDas heute wird ein bisschen eine
Realkompatibel Und Soziale Lage<br>
Lorischwierigere Folge, weil wir uns ein Thema ausgesucht haben, was nicht ganz so leicht ist. Das war jetzt auch logisch, wenn es eine schwierige Folge wird. Soziale Struktur. Und wir unterhalten uns ja als Freunde, als Freundinnen, als Eheleute, als junge, Erwachsene ganz viel darüber, wo stehe ich eigentlich wirklich? Und fühlt sich das nach genug an? Streben nach mehr, auch mal sein lassen, wenn man das Gefühl hat, dass es eben gut genug war. Und deswegen wird es heute natürlich auch wieder eine sehr private Folge, weil wenn wir uns gegenseitig so die Fragen stellen, können wir ja nur von uns ausgehen. Und wie schätze ich meine eigene soziale oder finanzielle Lage ein und stimmt das mit der Realität über einen Tine? Was würdest du für dich beantworten? Sagen wir mal, lassen wir vielleicht mal das finanzielle Außen vor, sondern deine soziale Lage erstmal. Stimmt, also hältst du dich für realkompatibel? Was ein geiles Wort.
TineAlso ich bin auch realkompatibel. Also ich habe im Vorhin dann ja auch über die Fragen nachgedacht, die wir uns aufgeschrieben haben, die du auch vor allen Dingen so vorbereitet hast. Und ich fand die Frage ganz schwer für mich zu beantworten, weil ich ja nicht weiß, wie ist denn die Realität? Also ich gehe ja nur von meiner eigenen Welt aus. Ich kann maximal noch abgleichen mit dem, was andere Leute manchmal sagen, was sie gedacht haben, wie ich dann so bin oder wie ich denn so irgendwie, ne? Und ich muss immer lachen, weil ganz oft Leute sagen, oh, naja, du bist immer, du kannst dich immer mit jedem unterhalten und du findest es immer, ne? Und siehst du, du guckst auch schon so. Ja, ja. Ja, nein.
LoriWeil unsere Stammhörer jetzt wissen, was du hast. Was hab ich denn? Ne, hast mit Doppel-S. Was du hast, also mit Doppel S. Du magst nämlich gar nicht so mit jedem Schnatter.
TineNee, das stimmt. Und das finde ich lustig. Also ich glaube, von außen betrachtet stehe ich bestimmt sehr gut fest in einem sozialen Konstrukt aus sehr vielen Menschen, aber das ist eher ausgesucht, möchte ich sagen. Aber ich bin auch völlig fein mit. Es ist nicht so, dass ich denke, oh Mensch, das wäre so schön, wenn jetzt noch 20 Leute bei mir zu Hause wären und ich noch 13 Telefonate führen könnte. Für alle Kosten. Na, das wiederum, das würde mich nicht so stören, wenn ich dabei eine Aufgabe habe und nicht Alinunterhalter sein muss am Tisch, dann geht das. Also ich finde so diese Wunschvorstellungen, die ja viele haben, auch so von Weihnachten und der Tisch ist voll und alles ist gewuse. Oder kennst du diese Ikea-Werbung, wo die beiden alleine anfangen wollen, in der Küche irgendwas zu kochen und sie, ich glaube, sie ist auch schwanger und sie zeigt ihm gerade irgendwas und er will gerade irgendwas ganz Romantisches wahrscheinlich mit ihr besprechen und auf einmal stürmen alle in das Haus rein. Ein Kind schmeißt auf dem weißen Sofa einen Blumentopf um und verteilt erstmal die Erde, dann fällt irgendwas so runter und wie ich auch gedacht habe, na, also was ist denn dann schiefgelaufen? Das ist die Jugend von heute. Genau. Und also bis auf die Sache mit dem Blumentopf finde ich das eigentlich irgendwie eine schöne Vorstellung und mag dieses Gewusel. Also es ist auch schön, wenn es wieder ruhig ist, aber von der Sache her finde ich das irgendwie schon eine ganz schöne Variante. Also ich bin jetzt nicht grundsätzlich sozial inkompatibel, ist das nur sehr ausgesucht. Also für mich würde ich sagen, das wäre jetzt meine Frage.
LoriGenau, wie du meine Gedanken lesen kannst. Dass ich schon das Gefühl habe, dass ich in einer sozialen Lage stecke, die zumindest, was so die Erwartungshaltung an die Realität ist, dass das passt. Ich sage mal jetzt unabhängig vom Familienstand und weiß ich nicht, verheiratet, Kinder und so weiter, habe ich für mich ganz oft den Moment, wo ich denke, oh, ich bin eigentlich so reich und so glücklich, weil ich wirklich so richtig gute Freunde habe. Und die gehören ja zu meiner sozialen Struktur wie zu deiner total dazu. Mit denen kannst du alles bequatschen, du kannst lachen, du kannst weinen, du kannst dich auch anrufen. Also es ist lange nicht passiert, hatten wir ja mal in der Folge, dass so die Zeiten, wo man sich nachts anruft, dass das irgendwie vorbei ist. Aber ich habe auch so ein bisschen in der Vorbereitung gedacht, was ist eigentlich diese Realität? Das kann ja nur diese Erwartungshaltung von außen sein.
TineIch wollte gerade sagen, also vielleicht ist es passiger oder ist es ein bisschen greifbarer, wenn man sagt, was ist denn so die Norm, wo Leute sich dran orientieren oder so dieser Stand hat, wo man sagt, oh, da will man irgendwie hin oder die Leute erwarten, dass man so oder so irgendwie sein Leben führt.
LoriIch glaube, wenn du ein Kindergartenkind fragen würdest, wo möchtest du später mal sein, spiegeln die immer so ein bisschen die Eltern, so verheiratet und möchte Papa heiraten oder möchte Mama heiraten, so diese Sachen. Und die Realität ist ja aber so viel facettenreicher, so viel bunter und eigentlich total gut, dass das auch aufgesprengt wird. Also dass andere Familienformen völlig in Ordnung sind, dass es zwei Mütter oder zwei Väter sein können, dass es nicht immer so dieses ganz klassische Rollenbild ist. Und trotzdem für mich, für meine Realität mit dem, mit dem ich mich umgebe, muss ich sagen, passt das an meine Ansprüche. Und finanziell ist es aber auch so, dass die Leute, die mich im Privaten umgeben, eher finanziell gleichgelagert sind. Da sind jetzt nicht Millionäre oder ich weiß es nicht, dazwischen, die so ganz.
TineDa sind sie es raus. Ich bin eigentlich Millionärin.
LoriIch wollte nicht auffallen. Stehst du auf Frauen?
TineAuch, ja.
LoriIch würde dann mal später so ein Kaffeedate mit uns, dass du mich vielleicht noch ein bisschen besser kennenlernen könntest. Noch besser. Nein, aber finanziell, da sind, also wir sind uns alle sehr nah, sehr ähnlich. Wir führen gleiche Leben. Da geht es nicht darum, das ist mein Haus, das ist mein Auto, das ist mein Boot, das ist mein Hm. Man diskutiert so über die gleichen.
SPEAKER_03Voll.
LoriMan hat auch ähnliche Ziele, also jetzt vielleicht nicht unbedingt Urlaubsziele, aber so, das ist kurz- und mittelfristig.
TineAber würdest du das schwierig finden, wenn du jemanden im Freudeskreis hättest, der, keine Ahnung, jetzt nicht Millionär, wir bleiben mal jetzt in normalen Sphären, aber der eben, keine Ahnung, über Dinge spricht, wo du sagst, oh Gott, da brauche ich mir auch keine Gedanken machen, ob ich mir jetzt ein zweites Auto kaufe oder nicht, weil ich bin froh, dass wir die beiden unterhalten können jetzt. Das ist jetzt überspitzt, weißt du, wie ich es meine.
LoriJa, oder Putzfrauen, Köche und so weiter.
TineOkay, Köche finde ich jetzt schon wieder ein bisschen sehr hart, aber.
LoriAber das, also das kann ich ja schon mal spoilern. Das wäre irgendwie so zwischendurch weiter unten so ein bisschen so der Wunsch, wenn ich wirklich Kohle bis zum Abwinken hätte. Viele haben ja einen Putz frei. Übrigens auch in meinem Freundeskreis oder Putzmann. Also kann ich es nicht überlege.
TineAlso ich überlege.
LoriMehrheitlich sind es Frauen, die bei uns im Freundeskreis in den Haushalten unterstützen. Ist aber auch egal. Mein persönlicher Luxus wäre ein Koch. Und zwar, ja, und zwar weißt du warum? Einer, der immer den Einkauf für uns erledigt, der Koch. Möchten Sie jetzt unser Kooperationspartner und Werbepartner werden? Nein, also einkaufen, kochen, frisch, abwechslungsreich, gesund, der dann auch noch den Abwasch erledigt und dann quasi Feierabend hat.
TineAlso eine Haushälterin eigentlich. Es wäre auch cool, wenn sie vorher schon die Wäsche oder eher die Wäsche abgenommen hätte. Da bin ich komisch.
LoriGewaschen auch nicht. Wenn sie halt, ja. Also so ein bisschen, aber so Wäsche aufhängen ist schon so ein Ding, ne? Das muss ja alles seine Ordnung haben. Ich hasse Menschen. Grundsätzlich. Nee, jetzt komme ich nochmal zu den Socken. Ich hasse Menschen, die gewaschene Socken nicht paarweise aufhängen. Also wenn du da draußen dich jetzt erwischt fühlst und wir uns privat gut kennen, bis jetzt. Wie hängst du gewaschene Socken auf? Ich hänge die paarweise auf. Oh, Glück gehabt. Na, wir können jetzt weiter spielen. Ich betone das extra. Ich hänge die Paarweise auf. Es gibt bei uns zu Hause auch Gründe, warum ich die Wäsche mache. Aber ich glaube, nein, ich weiß von mir, dass ich indirekt doch vielleicht manchmal so etwas wie Neid verspüren würde. Wenn es Leute in meinem direkten Umfeld gibt, die einfach vielleicht nicht so viel über Geld und Ausgaben nachdenken müssen wie ich, aber eben auch immer so mit vollen Händen und dann vielleicht auch noch so protzig dabei werden.
TineJa, okay, das ist schon klar. Aber ich meine nur, weil ist ja nur kein Geheimnis, ich bin Lehrerin und wir verfügen über ähnliche Gehälter. Und trotzdem würde ich jetzt nicht sagen, dass wir damit protzen oder so, aber ich kann mir vorstellen, dass das ja schon was anderes ist, als ob eine Krankenschwester und, keine Ahnung, ein Kfz-Mechaniker in den Haushalt schmeißen müssen und mit dem rauskommen müssen. Und trotzdem frage ich mich, würdest du mich jetzt aus deinem Freundeskürz ausschließen? Weil du es ja nicht raushängst. Also wie du sagst, es geht nicht um das um das Verdienen, sondern.
LoriEs gibt ja, ich weiß jetzt, ich bin ja hier die Sprüche Queen, ne? Mehrheitlich sind ja meine Sprüche falsch, haben wir ja vorhin im Off auch schon schönen Lacher gehabt. Wir merken uns nochmal die Sprichwörterfolge. Achso, ne? Jetzt habe ich auch direkt vergessen, was ich für ein Sprichwort. Achso, man muss gönnen können. Ich glaube, das heißt wirklich so. Huh, Glück gehabt. Und das kannst du ja. Ja, das stimmt. Also sowohl die guten Sachen, die kannst du gönnen, als auch die schlechten Sachen, das versuchst du ja eher noch mit abzunehmen und zu teilen. Achso, meinst du ja, okay. Sowohl nach oben und als nach unten. Ich dachte schon nicht, ich gönne denjenigen auch, wenn sie Pecher. Das neue ich dir, dass das jetzt scheiße gelaufen ist. Okay, pass auf. Jetzt seid ihr beide, ich sag jetzt mal einfach gehört, vielleicht zur gehobenen Mittelschicht. Ich weiß überhaupt gar nicht.
Geld, Mittelschicht Und Inflation Im Alltag<br>
unknownOkay.
LoriAber auch ihr merkt doch Inflation, Preise und so weiter. Oder juckt dich das wirklich so gar nicht?
TineNee, das so nicht, aber ich glaube, es wäre jetzt wirklich vermessen zu sagen, oh, da müssen wir jetzt aber schon ganz schön gucken. Also das wäre wirklich frech und wer mich kennt, würde auch sagen, ja, nun schwimmen wir nicht rum. Also ja, ich merke das bestimmt auch bei bestimmten, also ja, ich merke das auch, aber es ist nicht so, dass ich jetzt nachts wach liege und denke, ach Gott, da hoffentlich wird es nicht irgendwie ein Problem. Also das wäre jetzt wirklich frech, wenn ich das behaupten würde.
LoriUnd da muss ich sagen, da komme ich wirklich schon auch oft an unsere Grenze. Allein, wenn ich mir überlege, was ein Döner kostet. Ja, weiß ich nicht. Acht Euro, glaube ich, hier bei uns die Dönerbox. Und dann möchte das erste Kind die lustige Idee, ach Mensch, die anderen essen heute einen Döner, kann ich auch. Da sagst du natürlich nicht gern nein. Sagst du ja, ist okay. Hört aber das zweite Kind und denkt sich, hm, also heute vielleicht nicht, aber morgen. Zack, bist du ein Zwani mit Getränk los?
TineIch wollte schon sagen, das ist so krass, was ich. Als du es gerade angefangen hast, wollte ich schon sagen, alleine durch die zwei Kinder, das ist, glaube ich, auch irgendwie ein ganz toller Unterschied, weil das haben wir ja nicht. Also wir haben ja wirklich nur uns beide und die Hunde. Und dazu planen da, also da verändern sich, also du weißt ja auch, dass unsere Essgewohnheiten wirklich sehr eindeutig sind. Also wenn wir jetzt über Lebensmittel und so weiter bleiben, da verändert sich bei uns das jetzt nicht so maßgeblich. Und ja, die Futterkosten für die Hunde erhöhen sich hin und wieder mal. Also ich glaube, einmal im Jahr ziehen die ihre Preise auch an bei dem Barv da. Aber im Großen und Ganzen fällt es eben nicht so auf wie mit zwei Kindern, die also auch ja mit steigendem Alter steigende Bedürfnisse haben. Ja, und komischerweise auch dann irgendwie teurer werden. Seltsam.
LoriAuch mehr brauchen, ja, also klamottentechnisch haben wir jetzt nicht mehr so einen hohen Verschleiß, weil durchgelöcherte Knie und so oder verschwundene Sachen, mein Gott, also wir haben die Fundkisten in der Grundschule durch unsere jüngere Tochter ordentlich gefüllt. Aber ich merke das beim Einkaufen auch, weil dann kommt der Wunsch hier nach einem Snacky und da nach einer Süßigkeit und dann hat Influenza XY irgendwas, Water Eis Tee oder was? So eine Watere-Eisballs, irgendwas. Und dann stehst du vor dieser Tüte und denkst, oh wow, er schreibt auch drauf, es sind zwölf Murmeln drin. Oh wow, 3,79 Euro. Für zwölf Murmeln.
TineFür zwölf, wirklich Wassereismurmeln. Und dann kommt irgendwann der Moment, da wirst du 80 und fängst an, in D-Mark umzurechnen. Also nicht du, sondern finde ich, das ist so ein klassischer Move. Ey, stell dir das mal vor, überleg mal, wie viel D-Mark das war. Das hätte ja keiner gekostet. Also, das ist unglaublich.
LoriUnd in der Freizeit, Kino.
TineKino finde ich Wahnsinn. Es gab mal, also es klingt jetzt auch, als wäre ich 80, es gab mal Kinotag 5 Euro. Du kriegst ja für 5 Euro nicht mal Popcorn. Nee.
LoriAlso wir haben uns auch abgewöhnt, nach Berlin zu fahren in so große Kinoketten, einfach weil vier Kinokarten plus Popcorn-Getränk, Nachos, keine Ahnung. Honi waren wir los. Ach krass, ehrlich, ja? Ja, weil natürlich, dann hast du dieses, weiß ich nicht, manchmal kostet so ein Menü schon 20 Euro. Kino, da zahlst du mit unter 15, 16 Euro für so eine Kinokarte, mal vier, also ist irre. Ich habe dann angefangen, im Rucksack Getränke mit reinzuschleusen, weil ich mir gesagt habe, ich kann nicht mir beides leisten. Und wir sind jetzt echt auf andere, auf kleinere Kinos ausgewichen. Ist echt ein Unterschied. Um es zu ermöglichen, ja. Also Oranienbook zum Beispiel, oder? Da sind wir total gerne, genau. Und tanken, ne? Also tanken. Also, ey, irre. Wirklich, geht ja wieder runter und trotzdem, ich bin aufs Auto angewiesen für den Arbeitsweg. Das nervt mich jedes Mal so ab, wenn ich das an der Tankstelle, dieses Trauerspiel, wenn ich das sehe. Also egal wo, Inflation beim Einkaufen, Inflation an der Tankstelle, Inflation im gesamten Bereich Kultur. Wir waren früher auch so gerne auf Konzerten und so Kindere-Events, einfach irgendwie so eine Theatervorstellung, märkisches Viertel dort in diesem Fontanehaus und so, mein Gott, was haben wir? Wir müssen das so zusammenhalten und uns wirklich auf die wichtigen Events, ja, dann kommt immer noch irgendwer mit einer Kindergeburtstagseinladung und ich hatte mal so eine magische Grenze aufgesetzt, dass du im Schnitt 10 Euro kriegst. Ja, aber für 10 Euro kriegst du eigentlich auch gar nichts mehr. Also, was das angeht, Geld im Alltag, ist es schon so, dass es bei uns aus den Taschen rausfliegt. Und wir sind wirklich Teambrotbüchse. Und trotzdem muss ich sehr oft Nein sagen. Und das ist als Mama das, was mir eigentlich wirklich auch wehtut, weil ich mich dann auch frage, wie macht das der Freundeskreis? Warum verfügen die Kids da über so viel Bargeld, jeden Tag, jede Woche, immer am Wochenende irre?
TineGar nicht so im Blick. Also ich sehe wohl auch, dass viele Kids irgendwie morgens schon mit den Aldi-Tüten in die Schule kommen und mit dem Energy drink im Anschlag. Das ist nochmal ein anderes Thema. Aber stimmt, aber habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht, dass ich das irgendwie ja auch irgendwer leisten können muss, ja.
LoriUnd dann habe ich mal ein Wort geprägt, Wohlstandsverwahrlosung, weil mich das wirklich, also das ist ja ein bisschen wie mit den sozialen Medien. Das sind ja nicht meine Kinder, die Höhenflüge haben, sondern es sind ja, sie sehen es bei irgendjemandem anderen. Und dann muss es ja die Elternteile geben, die eben lieber den Schein in den Flur legen, als dass sie eine gefüllte Brotbüchse da hinstellen.
TineJa, vielleicht aber auch mit dem Wissen, dass die gefüllte Brotbüchse entweder im Müll landet oder auch genauso wieder zurückkommt. Ja, das stimmt, weißt du? Ja, ja. Also den Move kann ich schon verstehen, auch wenn ich es super schade finde, weil ich persönlich fand auch, ich habe es, glaube ich, schon mal erzählt, ja auch mit Mitte 20 noch schön, dass meine Homa mir die Stuhlen eingepackt hat. Es war zwar ein Hundekotbeutel, aber hey. Das hast du noch nicht erzählt. Habe ich nicht erzählt? Also es war ihr so unangenehm im Nachhinein. Naja, habe ich ausgepackt in der Schule, da habe ich schon hier gearbeitet und dann hatte sie, habe ich bei Übernachtet aus irgendwelchen organisatorischen Gründen. Und dann gucke ich morgens und hat sie das in irgendeine Tüte mit reingepackt und ich check ihr ein Foto. Ich sage, sag sie, oh mein Gott, das ist ein Hundekotbeutel, es tut mir leid. Das ist geil. Das war wirklich witzig. Knallrot und dann Pup oder glaube ich stand ein Doggyback oder sowas stand auch drauf. Das ist so witzig. Geil. Habe ich sehr gelacht. Ja, sie auch. Nee, ich wollte sagen, dass ich, du hast gesagt, dass du das schade findest, wenn du Nein sagen musst. Ich möchte an dieser Stelle sagen, dass ich das Nein sagen eigentlich auch gar nicht so schlecht finde. Ich weiß, das fühlt sich blöd an, Nein sagen zu müssen, weil man weiß, dass man es nicht kann. Aber eigentlich finde ich das als Signal an die Kids auch nicht verkehrt, dass nicht alles immer geht. Deswegen finde ich es eigentlich so.
LoriEs hat auch eine schierische Maßnahme. Und ich weiß auch nicht, wo das enden würde, wenn wir quasi so ein Goldesel im Keller haben würden. Wenn sie immer alles könnten, wären sie unglaublich verwöhnt und glaube ich auch, hätten gar keine Relation mehr zu all dem.
TineDer Wert der Dinge geht auch einfach irgendwie verloren. Wir haben in WAT wirklich sehr dankbares, wichtiges Fach, muss ich eigentlich schon mal sagen. In Klasse neun, und ich weiß, ich komme mir jetzt vor, als ich das auch schon mal erzähle. Also unter Mittel. Umgang mit dem Geld, habe ich das erzählt? Dass wir eine Unterrichtsreihe haben in der neunten Klasse, da geht es um wie kommt Auskommen mit dem Einkommen, dass sie wirklich mal gerechnet haben, okay, was verdiene ich denn eigentlich in der Ausbildung? Ich weiß nicht mehr in welcher Folge, aber das hatten wir schon mal. Es kommt mir auch gerade so ein bisschen déjà-vu-mäßig vor. Ja, und da waren die einfach auch wirklich überrascht, wie viel eigentlich Strom kostet, wie viel das Telefon kostet. Und wenn man aber nur, keine Ahnung, 820 Euro verdient oder bekommt, verdienen ja die meisten ja wirklich eigentlich noch mehr, aber bekommt, dass man dann also nicht damit hinkommt, sich also noch ein Auto, ein Motorrad, ein Boot, ein Pferd und drei Katzen. irgendwie zu leisten, zusätzlich zu Strom und Klammer.
LoriNeben den Klamotten.
TineNeben den Beauty-Produkten, Friseur, Nägel.
LoriBeauty-Produkt ist auch so krass. Also was so ein DM-Einkauf, ne, fumm, weg. Aber das ist ja Becare. Also das stimmt. Das ist der Ikeare-Effekt, finde ich persönlich. Und was ich eben wirklich noch sagen wollte, ist einfach dieses Nein sagen, das ist zwar alles schön und gut und das formt die Kinder auch, aber sie wollen ja weitestgehend auch nur mithalten. Achso? Und werden dann eben vielleicht auch manches Mal ausgegrenzt.
TineJa, aber das sind, also das ist, willst du, also aber ist der richtige Gegenpart zu sagen, okay, damit du nicht ausgegrenzt wirst.
LoriAuf gar keinen Fall. Nee, aber das muss man auch aushalten können. Und lustig finde ich immer, wenn Freunde aus dem Freundeskreis der Kinder ständig neue Handys haben, aber Achtung, dann Prepaid-Karten. Und dann können sie weder telefonieren noch irgendwas anderes mit dem Telefon machen, sodass meine Kinder Hotspot geben. Weil ja, sie haben gebrauchte Telefone, aber sie haben halt einen richtigen Vertrag. Also weißt du, so richtig mit monatlichen Kosten.
TineAuf dieses WRT-Projekt bin ich sehr gespannt. Auf Auskommen mit dem Einkommen? Ja. Klasse neun. Kurz vorm Praktikum, kannst du dich schon mal drauf einstellen. Ja, da müssen sie dann auch mal einen Einkauf plan und gucken, was das so kostet.
LoriUnd zu Hause vielleicht auch mal nachfragen, was Strom und Co. kostet. Aber erstmal lassen wir sie schätzen. Wobei Licht anlassen ist bei uns jetzt nicht so ein Thema. Oh, das war so ein Spruch von meiner Mutter. Kennst du das auch noch?
TineIch weiß es aber dachte, deine Tochter.
LoriWas dachte sie?
TineDass das Licht Licht für sie, also bei euch zu Hause, ein Thema ist.
LoriJa, aber vielleicht sage ich das doch so oft. Ich wollte nämlich gerade sagen: so bin ich groß geworden, mach das Licht bitte hinter dir aus. Vielleicht mache ich es doch.
TineAlso, wir hatten es im Zusammenhang mit dem ökologischen Fußabdruck. Da ging es darum, wo man denn also noch einsparen könnte. Und da hieß es, ja, also ich könnte öfters Licht ausmachen.
LoriWie sie sich selbst reflektiert. Nee, das habe ich bestimmt gesagt. Also im Sinne von, ey, Mama das Licht hinter dir aus.
TineStimmt. Nein, sie ist einfach cool und reflektiert und hat sich selbst beobachtet dabei, wie sie zu viel Licht anhat. Ja. Doch. Ja, genau so. Möchtest du das drin behalten? Nein. Bitte alles von Frieda und Lorraine's Tochter raus. Aber schön, dass wir drüber gesprochen haben.
LoriWirklich, aber da hat sie echt zu Hause nachgefragt. Da fragte, wo könnte
Freizeit Wird Teuer, Kino, Tanken, Events<br>
Loriman denn noch einsparen? Ja, irgendwie so waren wir in dem Gespräch. Freizeit, Tiene. Wofür gibst du in deiner Freizeit am meisten Geld aus?
TineUi. Ich glaube wirklich, am meisten Geld fließt in die Doggies. Und ich bin ein ganz großer Freund von anderen, eine Freude machen. Und ich glaube, das ist so mein Freizeitposten. Also ich habe ja jetzt nicht großartig irgendwelche Hobbys, die Geld kosten, im Sinne von, ich bin jetzt nicht sonderlich künstlerisch begabt und brauch ständig irgendwelche Farben oder so. Kennst du Mädchen? Nee, wirklich immer noch nicht. Also auch seit der letzten Folge. Hab mich nicht umentschieden. Ich spiele kein Instrument, was irgendwie Musikschule kostet. Ja, ich gehe ins Fitnessstudio, aber das ist auch übersichtlich, aber dass ich jetzt wirklich so dafür laufende Kosten hätte, das sind wirklich, also ich glaube, das bei mir läppert sich wirklich die Kleinigkeiten. Bin ich ja bis vor kurzem noch donnerstags immer in Potsdam an der Uni gewesen. Da sind wir also immer mittags im Sterncenter essen und dann hier mal eine Melone und da mal das. Und also das sind so Sachen, wo ich merke, oha, diese kleinen Anführungsstrichen Positionen, die machen es dann doch, wenn du am Ende des Monats guckst und denkst, ach so. Aha. Und bei euch?
LoriAlso als Mama Familie, ich habe nicht mehr wahnsinnig viel Geld für mich, so für die Freizeit. Ich liebe Konzerte. Da spare ich dann auch mal drauf. Und was machen wir denn noch so in der Freizeit? Also es ist dann schon auch so Kino. Da ist, also eben so im Alltag ist nicht mehr viel. Es sind Konzerte, es ist Kino. Naja, gut, und dann muss man eben auch sagen, dass diese ganzen Streaminganbieter, die kosten ja monatlich auch und wenn das Wetter draußen Schiede ist, dann hänge ich das schon auch mal ganz gerne ab.
TineNa gut, aber das hast du ja hast du ja auch, egal ob schlechtes oder gutes Wetter, dann das halt.
LoriJa, ja, aber ich sag mal, es gibt Tage, wo es mehr genutzt wird und Tage, wo so, wo es gar nicht genutzt wird. Und dann ist natürlich auch im Urlaub total lustig, mal in so einen Freizeitpark zu gehen. Uff, habt ihr Karussell? Also meine große Tochter und ich, wir lieben es. Die Kleine ist immer mutiger und mein Mann ist der Rucksackhalter. Ich bin auch Ertim-Rucksackhalter. Und Felten ist ja diese mega geile Hüpfburg mitten im Wasser. Für alle, die das jetzt hören und das Wetter so toll bleibt. Felten, Bernstein seht dieses, jetzt fällt mir nicht ein, wie diese Hüpfburg heißt, aber die ist so ein bisschen. Aber ich weiß nicht, oh, das macht so Spaß. Und da bist du aber eben auch. Vier Personen, zwei Stunden, zack, Fufi los mit Eintritt. Ja, es ist irre. Genau, ja, und Freizeitpark mega gut. Also.
TineIch mag so Freizeitparks, es gibt aber nicht mehr so viele, ne? Also nicht mögen im Sinne von, oh, finde ich total super, weil ich fahre total gerne Achterbahn. Nicht. Also einer meiner ehemaligen Schüler, der jetzt bestimmt, der habe ich schon auf dem Podcast angesprochen, der hört das bestimmt. Ben, erinnerst du dich noch, als ich dir in den Oberschenkel gekniffen habe, weil du hinter mir in der Achterbahn gesessen hast und ich geschrien habe, wie am Spieß? Wie hast du ihn denn in den Oberschenkel gekniffen, weil er hinter dir saß? Weil die Beine so aneinander vorbei waren. Und ich habe, glaube ich, mich doch, würde mich erinnern, sehr fest an seinem Bein festgehalten vor Schreck und schreien. Oder aber er saß vor mir und ich habe ihm ins Ohr geschrien. Ben, wenn du das hörst, schreib mir eine Nachricht und sag, wie es war. Ich weiß es nämlich nicht mehr. Ich weiß aber, dass wir zusammen gefahren sind, du dich noch sehr lange darüber lustig gemacht hast und auch völlig zu Recht. Doch, das ist das liebe ich doll.
LoriWas ich früher total gut konnte, war Freefall Tower, also einfach hoch sitzen. Gar nicht drüber nachgedacht, desto älter ich werde, das so verkopft hat, das geht nicht mehr einfach so. Also das macht jetzt wirklich, also machen meine Kinder beide. Vumm, einfach hoch. Vom unten an, so eine Mischung zwischen Lachen und Heulen und würden sich gerne nochmal anstellen.
TineAchso, also ich Geister und Wasserbahn kann ich anbieten. Da bin ich wirklich eine Heldin. Bin ich ganz groß drin. Na Geisterbahn. Das ist schon schwierig, aber ja, nicht als Darsteller, sondern schon als.
LoriSchön so hinter der Ecke stehen.
TineNein, mein Gott, das ist eine leere Rhythmus. Wie erschreckend.
LoriAber da musst du dich nicht verkleiden. Okay, komm, pass auf. Warte doch, ich wollte doch eigentlich sagen, dass ich Pippizeit.
TineBonanza!
LoriOh, ist das schlimm, dass wir immer an denselben Quatsch denken.
SPEAKER_03Bonanza.
LoriGute Nacht, Bombo. Oh, viel Spaß mit unserem Ohrwum. Komm heute da draußen. Es tut uns leid, wenn wir albern sind. Wir kommen auch gleich wieder zurück. Also Tine wollte. Die und die Gummibärenbande. Gummibären! Nee, jetzt wollte sagen, dass ich Freizeitparks... Warte ein noch ruhigbrauner.
TineHab ich vorhin schon gesagt. Achso, oh, zwei Einstieg, weißt du? Naja, ist auch schon ein bisschen her. Ich wollte sagen, dass ich Freizeitparks cool finde, wo du halt Eintritt zahlst, der ein bisschen höher ist und dann kannst du aber alles fahren. Durchdrehen. Genau. Wir wissen das in Belantis, glaube ich.
LoriBelantes, Heidepark, Hansa Park. Also, da kannst du ja wirklich.
TineFuck ist heute dein Sound, ne? Ja, weil das so.
LoriDas ist wirklich mal. Beim letzten Mal habe ich, was habe ich denn beim letzten Mal so oft gesagt? Droppen oder irgendwie so? Weiß ich nicht. Tut mir leid, wenn ich jugendlich klingen möchte und das eigentlich nicht mehr bin. Vum.
Vergleich, Social Media Und Lifestyle Druck<br>
LoriPass auf, zurück. Wie sehr beeinflussen uns andere, weiß ich nicht, Social Media oder Freundeskreis, wenn es um Kleidung, Urlaub, Lifestyle, Leben an sich geht. Was glaubst du?
TineIch würde sagen, inzwischen gar nicht mehr so. Das ist lustig, dieselbe Antwort wollte ich doch geben. Entschuldigung, dann ziehe ich das zurück und sage, Mann, ja, nee, doch, total krass. Ich habe mein erster Impuls war zu sagen, oh ja, total doll. Ja, man sieht es dann bei dem und dann sieht es bei dem und dann dachte ich, das ist total Quatsch, das ist gar nicht mehr so. Also ich weiß, dass das früher so war und ich würde auch sagen, so als Jugendliche oder auch in der Uni, dass ich dachte, oh ja, schon cool, hätte ich auch gerne oder so. Aber so dieses Vergleichen oder im Internet sehen und deswegen jetzt auch wollen, also ja, ich lasse mich anstecken von so von so Werbeanzeigen bei Instagram, das ist wirklich furchtbar. Damit kriegen sie mich. Aber so, dass ich mich jetzt vergleiche mit meinem Freundeskreis und denke, oh, die haben sich jetzt gerade ein neues Auto gekauft, das würde ich jetzt aber auch gerne. Also ich glaube, dazu bin ich so funktional und ich habe glücklicherweise auch einen sehr pragmatischen und realistisch denkenden Partner, der auch an vielen Stellen sagt, Tina, das albern jetzt. Echt jetzt. Das ist auch gut, weil er definitiv ungefähr eine Trillion mal besser mit Geld umgehen kann als ich. Deswegen ist das wirklich eine sehr dankbare Kombination und ich bin fein mit einem, was du ist.
LoriTatsächlich, aber das liegt vielleicht auch einfach an unserem Alter, juckt mich auch gar nicht, wenn ich so auf Instagram irgendwie die tollsten Häuser oder so, weiß ich nicht, Sachen sehe. Das beeinflusst mich überhaupt nicht. Im Freundeskreis denke ich oft, wenn irgendwie, weiß ich nicht, meine beste Freundin ein paar neue Birkis hat, dann denke ich so, aber das ist ja so ein Inspirierungspool.
TineDas ist nicht so ein, oh, ich bin Nein-Spech, das ich gerne hätte oder so, sondern das ist mehr so ein, oh cool, ja, die würden mir jetzt auch gut passen, so. Aber das ist ja schon immer so.
LoriAber da ist es nicht mit Nachbauen und Urlaub und Lifestyle, gut, jetzt sind wir beide Hundebesitzer und ich glaube, jemand, also da muss man ja auch auf so vergleichbarer Ebene bleiben. Und ich glaube, dass wir Hundebesitzer eher ähnlich gelagerte Urlaube machen. Also wir sind ja Team Ostsee, Hundestrand und Spaß und schön. Und Lifestyle, ich weiß nicht, die Zeit ist bei mir irgendwie auch vorbei, dass ich mir noch was beweisen muss oder möchte.
TineOder das nach außen auch darstellen will. Also selbst wenn wir jetzt, also wir machen das, wenn überhaupt einmal im Jahr, dass wir ohne Hunde unterwegs sind und dann nicht mal eine ganze Woche. Und dann ist es auch wirklich, also würden andere Leute sagen, es ist ein bisschen übertrieben, weil das Frühstücksbuffet wirklich einfach exorbitant cool ist. Und das ist aber auch dann das Einzige eigentlich, was wir den Rest des Tages essen, bis auf Abendbrot, weil das so viel ist. Und das ist auch wirklich cool, aber das wäre überhaupt nichts, wo ich jetzt also mit losgeben und sagen würde, wisst ihr, wo ich in den Ferien war, nämlich so und so. Also das gibt mir gar nichts. Also das ist überhaupt nichts, was ich irgendwie wichtig finde, nach außen zu tragen, außer als Freude darüber, dass es halt Spaß gemacht hat oder so.
LoriUnd mit das, aber mit, also gerade hatten wir es mit dem Lifestyle-Urlaube, ne, ist auch eher inspirierend von anderen Leuten, dass man sich denkt, ach, da ist es schön mit Hund, okay, cool, mache ich mal. Aber ich glaube, so in den 20ern oder aber auch in der Pupertierzeit ist es schon so, dass man nacheifern möchte, wenn andere immer so richtig weit weg und coole Urlaube machen. Und also das so nach den Sommerferien und wo wart ihr in den Ferien? Und dann gibt es bestimmt Kinder, die einfach nichts zu erzählen.
TineJa, aber die sagen, ja, ich war bei meiner Oma. Wollte ich gerade sagen. Also haben wir auch oft, da bin ich auch mal vorsichtig mit dem Erzählen nach den Ferien, dass das nicht so eine unangenehme Situation gibt für den einen oder anderen. Entschuldigung, das ist völlig in Ordnung. Wir haben, als wir uns kennengelernt haben, mein Partner und ich, haben wir eine ganz lange Autofahrt gehabt
Geld Wie Heu, Unnötige Ausgaben, Versicherungen<br>
Tineund haben gespielt, wenn ich Geld wie heu hätte, das ist auch sehr witzig gewesen. Wenn du Geld wie heu hättest, Loki, würdest du dann noch arbeiten gehen?
LoriNein. Ich würde eine ehrenamtliche Tätigkeit mehr machen, aber ich würde nicht mehr jeden Tag müssen wollen.
TineWenn du Geld wie heu hättest, würdest du dann umziehen?
LoriNein.
TineSiehst du und das kann man ewig weiterführen.
unknownMir fällt gerade gar nichts ein.
TineNee, ist auch nicht stimmt. Weil ich habe noch eine Frage. Welche Geldausgaben findest du unnötig? Wo ärgerst du dich richtig drüber, dass du dafür Geld ausgeben musst? Weil so. Meine Zigaretten? Das ist wirklich sehr unnötig. Das ist total bescheuert.
LoriDas ist richtig unnötig. Also das wirklich ist ein Punkt, der mich ganz, ganz, ganz, ganz, ganz doll. Jeder, der mir jetzt zuhört und überlegt, ob er mit dem Rauchen anfangen soll, auf gar keinen Fall. Wer sitzt denn, also gibt es Menschen, die zu Hause sitzen und denken, fange ich heute an?
TineFange ich wohl jetzt mit dem Rauchen an.
LoriWeiß ich nicht. Weiß ich nicht. Also das finde ich richtig unnötig. Richtig unnötig, finde ich, übertrieben viel schminke. Und unnötig, finde ich, und das klingt jetzt total bescheuert, aber ist es eigentlich gar nicht teure Unterwäsche.
TineOkay, warte, ich muss mal, ich habe meine Fragen, glaube ich, blöd gestellt. Also ja, hau ich so ein Ding von mir raus und ich habe das nicht mal beantwortet? Nee, aber es total, also wäre auch cool. Also, also das ist so ein bisschen wie wofür man grundsätzlich Geld ausgibt und das ist Quatsch. Ich meine, aber wofür man einfach Geld ausgibt und sich denkt, oh, das ärgert mich richtig, dass ich dafür jetzt Geld ausgeben muss. Okay, Strafzettel. Da bist du aber selber schuld.
LoriGar nicht?
TineAutoreparaturen. Uh, Autoreparaturatur.
LoriWillst du die Wunde bei dir wirklich aufmachen? Das ist noch nicht so lange her.
TineJa, ich weiß. Aber weil du so TÜV und solche Sachen, wo du sagst, ja, kann ich ja jetzt nichts für, dass das die Straßenverkehrsordnung vorschreibt und jetzt. Wow. Aber das siehst du ja vorher kommen. Wer hat mich übrigens ein Punkt gekostet, weil ich eine Sprachnachricht habe? Da habe ich dich aber nicht den Punkt gekostet, da warst du das selber, weil du die Sprachaufnahme gemacht hast. Und das war noch ganz frisch in unserer Beziehung. Ganz krass.
LoriOh, ich hatte so einen Herzklopfen, als der Polizist mich angehalten. Ich habe es direkt noch zugegeben.
TineJa, ja, ja, ich weiß was. Und ich habe ihn auch nicht angeschnallt. Okay, sie konnte alles haben.
LoriIch bin mir nicht mal sicher, ob du auf dem Beifahrersitz noch quasselnd im Handy gelegen hast. Er war Strafzettel.
TineAber Strafzettel wäre für mich wie rangiert ein bisschen wie Schminke. Das ist so, naja, das hat man ja schon selber ein bisschen in der Hand. Oder die teure Unterwäsche. Danke nochmal für diese Info. Aber weißt du, was ich meine? Also Sachen, die man eben machen muss, die man eben bezahlen muss. Ja. Wo man sich so denkt, was man mit dem Geld alles hätte machen können.
LoriStrafzettel. Nein, warte, ich habe noch was. Versicherung und so Gedöns.
TineSiehst du, sowas meine ich.
LoriJa, okay.
TineSowas meine ich. Also verstehe ich schon, kann man sicher aussuchen, aber das gibt so, ich finde, es gibt so Posten, da denkst du dir, ich finde auch so Nachzahlung, Steuer, Wasser, Steuerung, Steuermesser.
LoriGartenwasser.
unknownGartenwasser.
LoriJa, so Sachen. Das ist sowieso.
TineDas ist wie Sachen, die man machen muss.
LoriObwohl man, ja. Super nervig.
TineOkay, und wofür sparst du gerne außer Konzerttickets?
LoriBist du überhaupt so ein Sparmensch? Also hast du so ein Schwein? Ja, aber das lernen die Kinder. Die Kinderlernen oder Lehren? Also wir Lehren mit eben. Nee, sie bringen nichts bei. Wir sparen tatsächlich eher wirklich für so alltägliche Sachen. Ich weiß, dass irgendwann das Auto kaputt gehen wird. Wir haben immer Notgroschen liegen für, wenn die Waschmaschine kaputt geht, wenn der Hund medizinische Hilfe braucht. Außerdem, das eine Kind hat schon eine feste Zahnspange, das nächste bekommt eine, da ist nicht viel mit Rücklagen. Also Sparen ist auch mal eine Sondertilgung vom Hauskredit, so Sachen. Aber ich mache mir schon auch den Gönnin. Also ich benutze zum Beispiel gerne hochwertige Gesichtspflegeprodukte.
TineDas ist völlig in Ordnung. Ja. Ich persönlich sage dazu auch gerne Gönnrian. Ich sage immer Gönnin. Ja, ich weiß, das heißt auch so. Aber da habe ich irgendwann mal wirklich ordentlich ein Fürchten reingebracht und da hieß bei mir dann Gönrian. Macht gar keinen Sinn eigentlich. Gönrian, war das eine Mischung aus Günter und Adrian? Nee, es ist schon gönnen. Aber aus Adrian und gönnen. Das war schön. Ja.
LoriUnd wir haben es ja eingangs gesagt, dass mir das so schwerfällt, bei den Kindern Nein zu sagen. Wenn weiß ich nicht, die könnten ja an sieben Tagen die Woche könnten die auch Döner und Sushi und ach, das war auch der größte Fehler, dass wir ihm Sushi beigebracht haben. Toll. Was war denn das eigentlich bitte für ein.
TineDas hat mal irgendwann angefangen, so ein Hype, ne? Mit dem Sushi insgesamt jetzt mal. Das war unabhängig von den Kindern.
LoriJa, wobei ich habe, also als wir ihn damals, oder als ich nach Berlin gezogen bin, war das relativ schnell einfach mal so ausprobiert. War das nicht mit Sex and the City? Wahrscheinlich. Wo der, wo, ähm, doch, da lag doch immer Cement, da hat sich doch immer auf diesen Tischnackt gelegt und dann konnte, wie hieß er denn noch? Der sah so unglaublich gut aus. Dieser Blonde? Ja, der sich mit ihr mit die Glatze rasiert hatte.
TineDer hat doch immer von ihr. Da war ich nicht so im Game.
unknownUh, der sah gut aus.
LoriZurück zum Thema, Sushi. Nee, jetzt bin ich gar. Ich habe Bilder am Kopf. Gut. Ja, das sind halt so Sachen. Da tut mir das nicht leid, Nein zu sagen. Aber um mal den Sprung zu unserem nächsten Thema zu machen, wenn so Kinderwünsche unerfüllt bleiben müssen aufgrund der finanziellen Lage, das tut mir dann manches mal schon leid. Und ich erwische mich dabei, wie ich daran denke, wie ich es doch möglich machen könnte, obwohl es meinen eigenen finanziellen Horizont übersteigt. Also ich würde mich nicht verschulden. Und ich hasse es, im Minus
Sparen, Kinderwünsche, Grenzen Und Bildung<br>
Lorizu sein, beispielsweise auf dem Konto. Das struggle ich, also das stresst mich richtig. Und auf der anderen Seite hat aber auch das wieder so eine erzieherische Maßnahme, sodass eben nicht jeden Monat maßlos Klamotten gibt und dass man auch mal Nein sagt und dass sie ja auch noch Wünsche haben müssen. Ich weiß, meine Mama hat früher immer gesagt, wenn sie unsere Kinder gefragt haben, was wünscht ihr euch zum Geburtstag oder zu Weihnachten, dann war immer so, weiß ich nicht. Und dann war meine Mama manchmal genervt und hat gesagt, ja, was soll man sich auch wünschen, wenn man alles hat? Und sie haben Wünsche und es gibt Phasen, da kommen die im Monat, äußern sie vier, fünf Wünsche und dann geht es so auf Weihnachten oder die Geburtstage zu und du sagst, was wünscht denn ihr eigentlich? Und dann bleibt es eben still. Und wenn sie später mal so Wünsche haben würden, wie beispielsweise Auto-Motorrad, das ist der Posten, wo ich dann als Elternteil einfach sagen muss, Excuse me, auf keinen Fall. Also weil es geht einfach nicht. Was ich mir aber für sie wünsche, ist, dass ich es schaffe, mir finanziell für jedes Kind einen Führerschein leisten zu können. Auch das, Tina. Also. Ich weiß noch, dass das bei uns schon damals irre teuer war. Ja, im Schnitt. Also unsere Nachbarn erzählen uns pro Kind 4000.
TineOkay, das ist wild. Also ich fand damals, glaube ich, schon, also ich glaube, ich habe damals 1300 Euro bezahlt.
LoriOh, nee. Also, gut, da wollen sie ja auch ran. Ich weiß, wir wollen, sollen nicht politisch sein, aber das ist ein Thema, wenn du auf dem Land wohnst. Ist ja echt Pech, ey. Also, genau. Ja, und das hat aber auch, wie gesagt, das Erzieherische, man kann ihnen Grenzen setzen, der Umgang mit Geld wird, glaube ich, wertvoller. Und ich weiß noch, das muss ich euch erzählen, meine Lieblings kennt ihr Action. Ja. Und sie schmeißen beide, also ich habe ja zwei Töchter und sie schmeißen in den Korb und sie brauchen und sie brauchen und sie brauchen und sie brauchen. Und dann habe ich irgendwann so mit meiner Hand in dem Korb so hin und her sortiert und habe sie beide angeguckt und habe gesagt, okay, also diese Seite kaufe ich euch. Diese Seite gebt ihr mir zu Hause von eurem Geld wieder. Was meinst du, wie schnell diese Seite weg brauchten sie dann plötzlich doch nicht mehr. Weil witzigerweise können mein Geld mit vollen Händen ausgeben, aber wenn es das eigene Geld ist, sind sie eben doch sparsamer, was mich aber dann auch wieder so ein bisschen mit deutscher fühlt, so weißt du? Ja. Ja. Sehr gut. Und so setzen sie Prioritäten und so setzen wir Prioritäten. Ich habe ja eben schon gesagt, ich hasse das, wenn ich im Minus bin. Und ich hasse das auch, wenn, weiß ich nicht, nachher nach Hause komme, die Waschmaschine läuft über und ich mir keine neue kaufen könnte. So diese Notgroschen.
TineAlso das finde ich auch ein ganz schwieriges Gefühl, wenn du weißt, du müsstest jetzt eigentlich das und das und kannst das wirklich nicht. Kannst das wirklich nicht. Also nicht nur, dass du an den schlimm an den Notgroschen ranzumüssen, weil, aber dafür hat man ihn letztendlich. Aber so zu wissen, es ist jetzt ein Posten und der muss und du kannst es wirklich nicht.
LoriAber also als ich ausgezogen bin, haben meine Eltern versucht, mich damit zu prägen, von meinem Geld ein Drittel Miete, ein Drittel leben, ein Drittel sparen. Nennen wir mal einen da draußen, der das bei den Mietpreisen noch schafft.
TineAber das war, ich weiß noch, als ich mir meine erste eigene Wohnung suchen musste, habe ich auch gegoogelt, wie viel darf eine Miete eigentlich kosten, wenn du so und so viel Geld verdienst. Da war das auch mit dem Drittel, ja.
LoriUnd guck mal, da findest du doch heute gar nichts mehr für. Und da kannst du dann ja auch beim Thema Wohnen, kannst du ja keine Prioritäten machen. Weil als junger Mensch, entweder du bleibst ewig. Bei den Eltern wohne und das führt ja zwangsläufig richtig zu Reibereien, du versaust dir ja deine ganze Beziehung zueinander oder man lebt über seine Verhältnisse. Könntest du mit jemandem befreundet sein, der über seine Verhältnisse lebt und du siehst es?
TineTja, kommt ein bisschen drauf. Also ich glaube, das ist also die Frage, finde ich schwer. Weil, also ich habe sehr viele sehr viele Nachfragen zu dieser Situation. Okay, ist das schon immer so? Seit ich den kenne. Ja, sage ich jetzt einfach, weiß ich nicht, ja.
LoriWeil einfach jemand, der weiß ich nicht, an dem Abend sich ein Profi eingesteckt hat und schon die fünfte Runde für euch holt und du weißt, also hat er jetzt gar nicht mehr so viel Geld. Aber er will jetzt unbedingt hier nochmal machen.
TineMach er das immer so?
LoriWeiß ich nicht.
TineDas ist aber wichtig für die Beantwortung. Also das kann ich nicht beantworten. Kannst du?
LoriJa, ich würde mich damit schwer tun und ich glaube, ich würde, wir hatten das mal in irgendeiner Folge, dass ich immer, also dass ich, wenn man mir was erzählt, dass ich immer sofort so in dieses aktive umschlage. Okay, was können wir tun? Ja, genau. Und ich würde dann schon. Hast du Peter Zwegert schon angerufen? Ja, oder ich würde aktiv sagen, ist gut, jetzt sind die anderen mal dran. Achso, okay. So, weißt du, so würde ich irgendwie.
TineJa, und siehst du, und deswegen könnte ich jetzt nicht sagen, Entschuldigung, wir müssen die Freundschaft leider beenden, weil du weißt nicht, wie man mit Geld umgeht. Weil ganz ehrlich, da wird mit mir auch keiner mehr befreundet.
SPEAKER_01Oh Mann.
TineEs ist gut, dass du deinen Partner hast. Ja, definitiv.
LoriAlso aus vielen Gründen, aber auch deswegen. Schlusswort, ich finde, man sagt ja immer so locker, Geld macht nicht glücklich. Aber keins zu haben, macht sehr unglücklich. Voll. Und es zu haben und nicht so viel darüber nachdenken zu müssen, macht es, glaube ich, ein bisschen beschwingter. Weil wenn du, wenn du immer nur über das Geld sprichst, was du dann ja meistens nicht hast, kommt, glaube ich, irgendwann noch so ein Frust in dir auf. Wenn das frustriert, weil du an der Situation wenig Einfluss nehmen kannst. Du hast einen Beruf gelernt, du hängst jetzt in dem Beruf fest, um dich weiter zu qualifizieren, müsstest du vielleicht irgendwas, eine Fortbildung bezahlen. Und da geht es ja schon los.
TineDas dreht sich dann, ne? Genau. Du kommst immer wieder beim Thema Geld an.
LoriUnd deswegen ist so das, was ich wirklich meinen Mädels mit auf den Weg gebe im Thema Bildung. Nehmt mit, was ihr kriegen könnt. Bleibt unabhängig. Also es gibt ja hier dieses: Ich werde ein wifey und ich bin tread-wife und weiß ich nicht, furchtbar.
TineWas möchtest du mal werden? Na, ich bin hübsch, das muss reichen. Oh, unabhängig. Da hat die Mama das auch gesagt, na, ist doch nicht so schlimm, sie ist ja hübsch. Was ist der geworden?
LoriLidl an der Katze. Was jetzt ja per se nicht schlimm ist, wir kennen auch beide jemanden, der bei Lidl arbeitet. Grüße gehen raus, vor allem an die beiden, sag ich jetzt einfach, so Nacktmuschis. Wow. Kontext, Leute, es sind Katzen. Es sind einfach Katzen. Hätte ich jetzt doch gesagt, muss man wollen. Und man muss schon Nacktkatzen haben wollen. Ja, das hätte aber sehr lange gedauert.
TineBis dahin haben schon drei Leute gesagt, hat sie nicht gesagt. Nacktmuschis. Also, also nochmal Grüße an Mandy und die Katzen.
LoriAber das ist doch krass. Also, wie kann man zu seinem Kind sein? Es ist hübsch und es reicht. Nein. Unabhängig, unabhängig vom Mann. Man muss jetzt hier keine Emanze sein, um Gottes Willen, aber einfach ganz viel Bildung, Augen auf bei der Berufswahl, tatsächlich. Und wenn man ganz viel Glück hat, verbindet sich Leidenschaft mit einem guten Kontostand. Also das wünsche ich jedem. Voll.
TineSo, und das ist jetzt aber wirklich ein sehr, sehr gutes Schlusswort.
LoriMal gucken. Sagt euch jetzt. Sagst du jetzt? Sag ich jetzt. Dann sag doch jetzt
Ausblick Auf Essen Und Verabschiedung
Lorivielleicht auch nochmal, worüber wir in der nächsten Runde sprechen. Nein, das machst immer du. Du machst es viel schöner. Okay, wir tun's endlich. Wir sprechen übers Essen. Yay! Yay! Wir lieben Essen. Spoiler. Wir lieben Essen. Wie verändert uns Essen? Was macht Essen mit uns? So solche Sachen haben wir uns, glaube ich, überlegt. Genau.
TineDa haben sie auch erst zehnmal angekündigt, dass wir immer über Essen reden müssen. Ja, aber das ist mit zu vielen Themen.
LoriAlso ihr Lieben, es ist Juli. Wir haben Ferien. Genießt den Sommer.
TineDie Sonne. Und wenn ihr arbeiten müsst, lasst euch die Zeit nicht lang werden. Es freut euch auf den Nachmittag, an dem es hoffentlich nicht regnet und ihr eure Füße in einen Pool halten könnt. Genießt die leere Stadt.
LoriBis dann. Tschüss und ciao sagen. Tine und Lori. Ciao. Tschüss!
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