#ECHTJETZT | Realtalk Podcast
🎙️ #ECHTJETZT – der Realtalk Podcast, der sagt, was Sache ist!
✨ Ehrliche Gespräche. Kein Filter. Echte Momente. 🙌
#ECHTJETZT ist der Alltagspodcast für alle, die keine Lust auf Oberflächlichkeit haben. Tine und Lori sprechen unverblümt über das, was das Leben wirklich ausmacht — von Familienchaos über Freundschaft bis hin zu den Themen, über die sonst niemand laut redet.
Was euch erwartet:
Zwei Frauen. Zwei Perspektiven. Ein Podcast, der Humor und Tiefgang verbindet. Ob persönliche Geschichten aus dem Alltag, ehrliche Gedanken zu Gesellschaft und Gefühlen oder Anekdoten, bei denen ihr euch garantiert wiederfindet — bei
#ECHTJETZT ist jede Folge ein echtes Gespräch unter Freundinnen.
Tine und Lori nehmen kein Blatt vor den Mund. Sie teilen ihre Höhen und Tiefen, lachen über die absurden Seiten des Lebens und scheuen sich nicht vor den unbequemen Fragen. Authentisch, ehrlich und immer auf Augenhöhe.
Für alle, die sich fragen: Geht das nur mir so? — Nein, tut es nicht. Und genau das zeigt dieser Frauenpodcast in jeder Folge. Neue Folgen regelmäßig verfügbar auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.
🎧 Also: Kopfhörer rein, #ECHTJETZT an – und mitten drin sein, wenn Lori & Tine das echte Leben auf den Tisch packen.
Mehr von #ECHTJETZT gibts auf:
🎬 Eine Produktion von LGM Studios
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#ECHTJETZT | Realtalk Podcast
🥂 Mädels-Abend - was wir sagen, wenn wir unter uns sind 🤫
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
🎙️ #ECHTJETZT – der Podcast für alles, was uns wirklich bewegt! 🙌
Willkommen in eurem neuen Lieblingsformat, gehostet von Christine „Tine“ Bäker und Loreen „Lori“ Tirado – zwei Frauen, die kein Blatt vor den Mund nehmen und über genau das sprechen, was uns im Alltag begegnet, beschäftigt, verwirrt oder zum Lachen bringt.
Authentisch, direkt, humorvoll – eben #ECHTJETZT.
Also: reinschalten, abtauchen, weiterempfehlen und Teil unserer Runde werden!
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IN DIESER EPISODE
Wir reden darüber, warum sich Mädchenabende wie Urlaub anfühlen und weshalb wir unter Freundinnen oft ehrlicher, lauter und emotionaler werden. Danach outen wir uns ohne Scham als Trash-TV-Guckerinnen und klären, warum „Kopf aus“ manchmal genau das ist, was der Alltag braucht.
- typische Dynamik von Mädchenabenden mit Essen, Getränken und viel Gesabbel
- warum Gespräche ohne Partner anders laufen und sich freier anfühlen
- Handy im Gespräch als Respektfrage und als Alltags-Notwendigkeit
- Kinder, Job und Beziehung als wiederkehrende Themen je nach Lebensphase
- Terminfindung, Planung und Mental Load im Freundeskreis
- Klischees über Männergespräche und was davon vielleicht stimmt
- Sprachnachrichten als moderner Mädchenabend und warum 49 Minuten too much sein können
Schreibt uns doch mal eure Macken oder wenn ihr andere Themen habt, über die ihr was hören wollt, was wir so denken, schickt sie uns gerne.
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Dies ist ein Podcast aus Leidenschaft, von uns für Euch. Alle Infos sind mit Herzblut und ohne Garantie.
Begrüßung Und Glückskeks-Start
LoriWillkommen bei Echt jetzt, dem Podcast mit Tine und Lori. Hier wird nicht beschönigt, nicht gefiltert und nicht so getan, als wäre immer alles easy.
SPEAKER_01Wir reden über das, was wirklich passiert: Im Kopf, im Leben und dazwischen. Echt jetzt? Hallo und herzlich willkommen. Gut gelaunt und fröhlich an einem Freitag hier für euch zu einer richtigen Mädchenfolge. Echt jetzt? Oder er war fast gut, aber na gut, wir haben noch ein bisschen folge Zeit, das noch ein bisschen öfter einzubinden heute. Herzlich willkommen wieder mit Lori und Tine. Und wir haben uns heute für euch eine richtige Mädchenfolge überlegt. Also alle Männer da draußen, wenn ihr mal wissen wollt, was in Frauenköpfen vorgeht, hört gerne zu, aber überlegt euch gut, ob ihr das wirklich wollt. Ich weiß nicht genau. Manchmal frage ich mich selber, ob ich das möchte. Wir haben nämlich 100 Frauen befragt. Nennen Sie eine Sache.
SPEAKER_02Sagten auch.
SPEAKER_01An dieser Stelle werde ich unseren Glückskeks öffnen. Öffnen?
LoriSo, sind wir Cookiebereit? Wir sind Cookie bereit und ich höre auch oft zu schnattern und los. Ich habe immer, immer komische Gedanken bei diesem Geräusch.
SPEAKER_01Willst du mir jetzt wieder erzählen, welche komischen Gedanken? Wir wissen, wie es letztes Mal ausgeartet ist? Nee, jetzt war ich wieder bei, ich habe gar kein Auto. Das ist besser als diese Sockensache.
LoriIch nenne es bewusst nur Sockensache. Hast du denn mittlerweile Chinesisch gelernt, um uns jetzt das Form vollendet vorzutragen? Ich bin jetzt bei Lektion 2.
SPEAKER_01Ich gebe zu, die Schriftzeichen halten mich ein bisschen auf. Sag ich dir, wie es ist. Sag ich dir ganz klar, wie es ist. Echt jetzt? Das wird gut heute. Auch von uns zu. So, oha. Okay. Du wirst bald sehr schöne Reiseerlebnisse haben. Wirklich? Ja, weiß ich nicht mit wem. Vielleicht ist es auch deins gewesen. Fährst du weg? Also im Sommer aber erst. Muss noch ein Moment hin.
LoriDas ist jetzt ja noch nicht so. Aber weißt du, Tine? Ja, jetzt kommt es. Sich mit seinen Freundinnen zu verabreden. Ich wusste, dass du ihn bringst. Ja, weil sich mit seinen Freundinnen zu verabreden, ist ja so ein bisschen wie verreisen. Und wenn es nur auf die Couch der besten Freundin oder auf die Terrasse einer guten Freundin ist, das ist schon, hat schon was von Reisen.
SPEAKER_01Hat was von Reisen, das stimmt. Wir haben gerade gestern mit meiner besten Freundin geschnaddert und es ging um unsere Folge zu Krisen. Und sie hat gesagt, ja, das ist manchmal so, dass wir Themen, dass sie noch dazu Themen im Kopf hat. Und eins davon war, dass sie Krisen zum Beispiel auch manchmal mit Musik begegnet. Und dass sie für bestimmte Lebensabschnitte, also auch positive, aber dass sie Lieder hat und dass das manchmal auch gesprächstechnisch wie mit einer Freundin reden ist. Und deswegen fühlt mir das gerade nochmal so ein.
LoriBin ich total bei ihr. Pass auf, mein Krisenlied. Jetzt müssen wir das aber auch sagen. Pass auf, Shinet O'Connor. Nothing compares to you. Ja, das ist auch ziemlich hart, ja.
SPEAKER_02Seven hours.
LoriIhr Lieben da draußen, wir schnattern jetzt einfach schon so drauf los mit Reihe.
Sind Männer Unter Sich Ähnlich
LoriWir sagen euch einfach mal unser heutiges Thema, nämlich Frauen unter sich sind Männer auch so.
SPEAKER_01Ich würde die These jetzt erstmal mit Nein beantworten. Was sagst du?
LoriIch würde sagen Jein, weil ich glaube, dass es durchaus auch total lustige, gesprächige, rätselige Männer gibt, die auch gerne so mit ihresgleichen unterwegs sind. Und nicht so der Typus Mann, den wir jetzt vielleicht erstmal so ganz pauschal dazu im Kopf haben. Und wir hatten uns so ein bisschen als Leitidee dazu aufgeschrieben: reden, fühlen und bewerten Frauen wirklich anders. Und da ist meine Antwort aber ziemlich eindeutig ja.
SPEAKER_01Ich weiß nicht, ob ich da auch so eindeutig bei Ja wäre. Ich weiß nur nicht, ob die Kommunikation vielleicht einfach eine andere ist. Also ich weiß, dass Frauen und ich, also, ich entschuldige mich jetzt schon, dass diese Folge sehr pauschalisierend und sehr verallgemeinert wirkt. Wir wissen natürlich, ich sage das jetzt einmal als vorab, wir wissen natürlich, dass das nicht auf alle Frauen zutrifft und auch nicht pauschal auf alle Männer, was wir hier sagen. Wir sagen es jetzt einmal und damit es einfacher ist, reden wir aber so, als würde es alle betreffen, damit der Spirit klar ist, worum es geht so her. Nee, das finde ich aber gut, dass du es sagst. Das freut mich. Siehst du? Und schon haben wir ehrlich unsere Gefühle und unsere Wertschätzung füreinander zum Ausdruck gebracht.
LoriAch, das ist wirklich. Wir zwei, ja. Schön. Nee, das stimmt. Aber Tine, wie
Der Typische Mädchenabend Mit Essen
Loristelle ich mir bei dir so einen typischen Mädchen? Abend, Tag, Wochenende. Du steckst mittendrin.
SPEAKER_01So wie wir miteinander reden, das ist ja ein Erfolg, klar. Total. Ja, also es ist immer Essen. Muss ich ganz ehrlich sagen, es ist immer Essen. Also ich glaube, es gibt ganz wenig. Ich müsste drüber nachdenken, wird sich ziehen, aber ich glaube, es gibt wenig Anlässe, wo man sich mit den Mädels irgendwie so trifft, wo es nichts zu essen gibt. Oder wo nicht das Thema Essen ist. Ich war auch früher, ich war früher auch immer mit einem Spitzenam gesegnet, als ich noch studiert habe, weil ich habe mich immer darum kümmert, dass genug Essen da ist und ich wurde nur der Vieater genannt. Der Vieh, der Vieater auf Gott. Deinem Mitmenschen um dich herum schön rund gefüttert. Sie würden behaupten, ja. Ich sage nein. Ich habe einfach nur für das seelische Wohlgesorgt, was ja auch Liebe geht durch den Magen und so. Also ich würde jetzt sehr viele Begründungen finden, warum Dinge schon. Aber hier im Studio bist du bei uns auch für die Süßigkeiten so ein bisschen verantwortlich. Sie zu essen, ja. Das stimmt. Nein, und ansonsten viel gesabbelt kommt, glaube ich, glaube ich immer so ein bisschen drauf an, welche Gruppe das ist. Und dann halt auch themenabhängig. Aber ja, es geht auch wirklich oft darum, wie so die Privatsituation ist und die hat ja wirklich auch viel mit Männern zu tun.
LoriIst absolut so. Und trefft ihr euch regelmäßig oder ist das spontan oder ist das, wenn was in einer Krise ist oder ja, wie?
SPEAKER_01Und also ich glaube, die Krisensachen, die sind eher seltener, weil wir einfach, also gerade meine Unigang, wir wohnen einfach zu weit auseinander, als dass wir wirklich sagen können, oha, loskomm. Also ganz ehrlich, ich glaube, wenn jemand anrufen würde und sagen würde, Tine, ist wirklich krass und ich wohne jetzt hier unten in Würzburg, kannst du mal, würde ich sagen, ja, einen Moment, ich packe kurz alles ins Auto, geht los. Ich kläre kurz ab, wer die Hunde versorgt und dann würde ich mich auf den Weg machen. Aber das ist seltener, aber ich glaube, das hat auch mit dem Alter zu tun. Ich glaube, wenn man älter wird, dann versucht man die Sachen schon erstmal irgendwie im näheren Umfeld oder mit sich selber zu regeln und dann ist nicht mehr so viel Anrufzeit. Aber in der Uni war das so. Da war wirklich, sind wir immer sofort bei jedem auf der Matte gestanden und haben gesagt, so, alles klar, was machen wir? Und dann ging das auch schnell. Und da haben wir das auch regelmäßiger geschafft. Das war richtig, richtig, richtig cool.
LoriGut, aber da wart ihr ja auch in der Uni und ihr hattet jetzt noch nicht so ein Hamsterradung.
SPEAKER_01Natürlich, die Uni war total hart. Ich weiß jetzt nicht, warum du das so sagst.
LoriJa, nein, du machst recht. Sah ich gerade kurz erschrocken. So hast du nebenbei noch im Nebenfach Psychologie gemacht, oder? Mädchenabend. Also bei uns ist das auch so, dass wir uns gefühlt viel öfter sehen müssen und dann aber irgendwie durch unsere Familienleben, durch das, was so drumherum stattfindet, uns einfach viel zu wenig und viel zu selten sehen. Und das aber total schön ist, wenn wir uns ohne Jungs treffen. Also wirklich ohne unsere Partner und das meinen wir gar nicht böse, aber es ist anders. Es ist genauso herzlich und wir sind genauso miteinander verbunden. Aber wir reden eben tatsächlich anders.
Ohne Partner Reden Wir Anders
LoriUnd so wie es bei euch das Essen ist, muss ich zugeben, dass es bei uns immer irgendwie ein Kaltgetränk ist. Also schon auch.
SPEAKER_01Irgendwie geartet ist, wir wollen es nicht näher definieren. Richtig. Keine weiteren Eigenschaften dazu nennen. Es ist dein Kaltgeträk. Es gibt Ehrlichkeit gehört, dass es ein alkoholisches Kaltgetränk ist.
LoriIch habe dir die Brücke gebaut und jetzt rüber geschmückt. Meistens ist es auch ein Kaffee davor. Ja, bitte. Und dass es einfach wie nach Hause kommen und was ich an diesen Mädchenrunden, und das sind aber so der ganz engste Kreis, ganz toll finde, ist, dass ich nicht darüber nachdenken muss, wie ich etwas austausche. Wir haben ja mit Luise schon auch darüber gesprochen, wie kommuniziere ich, wie kommuniziere ich, ich sage jetzt mal Gewalt oder konfliktlos und um so sehr neutral zu sein, da muss ich bei meinen Freundinnen nicht darüber nachdenken, sondern da kann man das genau so sagen, wie es ist. Es gibt die Momente, wo wir gemeinsam weinen und es gibt aber auch die Momente, wo wir an den Punkt kommen und einfach feststellen, ach Gott sei Dank, das geht hier eben auch so. Und das macht mich jetzt eigentlich auch ganz glücklich. Und ich denke, dass Jungs, und das ist jetzt eine harte Unterstellung, ich glaube, dass Jungs da nicht so darüber nachdenken, wie frei sie gerade sind, wie sie Dinge ansprechen können, sondern wenn die Jungs sich treffen, dass die so oder so einfach drauf losquatschen. Weißt du, was ich sagen will?
SPEAKER_01Das ist lustig, weil ich überlegte gerade, während du erzählst, wie ich mir so ein klassisches Jungstreffen vorstelle, weil ich bin ja nicht bei, deswegen kann ich da jetzt nichts zu sagen. Aber ich sehe jetzt nicht vor mir, dass die sich ein alkoholisches Kaltgetränk nehmen und sagen, weißt du, was letzte Woche passiert ist? Also das ist das anders. Das mit dem drauf losquatschen, stelle ich mir bei dem, bei der nächsten Fraktion echt noch ein bisschen.
LoriDoch drauf losquatschen, glaube ich schon, aber ich glaube, da ist es eher über den Job definiert. Wie ist es bei dir auf Arbeit? Emotionaler, was? Ja, genau. Weniger das Emotionale. Es ist vielleicht auch, weiß ich nicht, vielleicht geht man oder die Jungs am Anschluss noch zu einem Konzert oder zu einem Kino oder wenn Jungs sich treffen, sind sie ja vielleicht auch nicht so wahnsinnig vorbereitet, dass sie auch noch kurz darüber sprechen müssen, was legen wir eigentlich gleich auf den Grill, während Mädchen schon bei, ich bringe den Nachttisch mit. Hallo, hat er zusammengesammelt.
SPEAKER_01Ja, genau. Aber es gibt wirklich ja auch sehr viele schöne theaterartige Konstellationen, wie das, also Caveman, Cave Woman ist wirklich siebest.
LoriUnd das ist, das glaube ich, also unterstelle ich den Jungs und den Mädchen, dass Mädels eher emotional sind und sich auch wirklich schon so ganz, ganz doll darauf freuen, so yay, Mädchenabend und wir kochen zusammen und wir essen zusammen und wir haben auch eine Kuscheldecke oder irgendwie sowas.
SPEAKER_01Wir gucken einen Liebesfilm und das ist alles so schön.
LoriDas haben wir früher gemacht. Guckst du heute noch Filme mit deinem Jahr schon? Nee?
Handy Weg Oder Nebenbei Checken
LoriUnd was ich wirklich toll finde, ist, unausgesprochen hat jeder von uns das Handy nicht in der Hand und auch nicht in Reichweite, weil in der Regel ist zu Hause alles abgeklärt. Man muss gerade nicht erreichbar sein. Und das ist auch so wieder so ein bisschen dieses Detox von der Familie und total offen und frei für die Freundinnen sein zu können. Das ist eine totale Bereicherung in diesen Stunden.
SPEAKER_01Ich glaube, also, nee, das kann ich so nicht unterschreiben. Ich mich stört es aber auch nicht. Also ich bin auch niemand, der dann sagt, es wieder irgendwie in der Hand. Weil ich mir denke, na, also wenn sie das Telefon in der Hand hat, dann wird es schon irgendwas Wichtiges sein, weil ich kenne es auch von mir, weil mir dann auch noch 17 Sachen einfallen, was berufliches oder das oder das oder das. Und ich das Gefühl, wenn ich das jetzt nicht mache, dann vergesse ich es wieder. Und das hat mehr damit zu tun, nicht, weil es so ein Desinteresse ausstreitet. Aber ich glaube, es versteht bei uns in der Gruppe oder in den Konstellationen auch selten jemand als Desinteresse. Wahrscheinlich ist es deswegen nicht so.
LoriAber ich finde, das ist was, klingt jetzt bescheuert, aber wenn man in einem Gespräch das schafft, nicht sein Handy in die Hand zu nehmen, finde ich, ist das schon sehr respektvoll und wertschätzend demgegenüber, weißt du?
SPEAKER_01Ich glaube, wir gehen von unterschiedlichen Konstellationen. Ich bin so bei, wir haben alle unsere Decke und die Chips in der Hand und trinken ein Glas Sekt und gucken den Film. Okay. Und dann checkst du nebenbei ganz bald. Genau. Und ich würde jetzt nicht mitten in dem Gespräch sagen, einen Moment.
LoriNee, oder gar nicht so dieses einen Moment, sondern einfach so zwischendurch so.
SPEAKER_01Ja, nee, nee, nee, das machen wir.
LoriWas? So dieses Wegdriften.
SPEAKER_01Nee, das machen wir nicht. Aber also viele von uns haben ja noch relativ junge Kinder auch. Also da ist dann doch zu Hause immer noch mal ein bisschen was los. Und deswegen.
Kinder Als Dauerbrenner-Thema
LoriDas ist tatsächlich auch ein Gesprächsthema Nummer eins in meinem Freundeskreis, die eigenen Kinder. Die Kinder sind auch alle in etwa gleich groß. Das heißt, dass wir alle ähnliche Lebensphasen durchlaufen. Und es gibt so meine Homie-Mädels in dem Ort, in dem ich lebe. Da sind die Mädels wirklich alle ein selbes Alter. Und das finde ich immer sehr beruhigend, wenn dann die Mädels sagen, oh ja, ist bei mir auch so. Dann fühle ich mich immer sehr verstanden und denke so, oh, danke, nicht nur ich habe irgendwie so ein Alien zu Hause, sondern es geht eben bei allen so. Und dann habe ich aber eben auch so meine Freundinnen früher aus der Schule, mit denen ich ja auch einmal im Jahr immer irgendwie verreise. Und da ist es schon auch so, dass das nochmal breiter gestaffelt ist. Dass wir auch versuchen, dann in diese Mädchenabende, Mädchenwochenenden ganz viel zu erfahren voneinander. Wie läuft es im Job? Und da lässt man sich dann auch nicht so abfrühstücken mit einem Gut, sondern man will wirklich wissen, hat das und das geklappt hat. Und wir kochen zusammen. Also es entsteht immer so eine Dynamik. Ich kann das gar nicht genau greifen, sondern das schwingt dann einfach so und das ist wirklich, ja, da ist ganz viel Positives, aber wir können auch gemeinsam einfach nur genießen, auf dem Steg sitzen und auf dem See gucken und einfach nur so dieses gemeint, diese gemeinsame Stille, weißt du, dieses, was so schön ist.
Terminfindung Und Wochenend-Planung
SPEAKER_01Wie kompliziert ist das bei euch mit der Terminfindung? Weil das ist bei uns wirklich super schwierig. Also wir versuchen uns im Sommer ja immer darauf zu einigen, dass die, die im Süden sind, einmal in den Norden kommen und ihren Sommerurlaub da machen. Das funktioniert immer ganz gut. Das ist Offenburg und Würzburg, das kommt dann an die Ostseeküste. Ist für mich natürlich jetzt nicht so weit. Und die, die sowieso noch in der Region wohnen, haben es dann auch relativ nah. Aber alles andere ist schwer. Also wir haben es auch schon ein paar Mal geschafft, wirklich nach runterzufahren, dann gemeinsam, aber es ist wirklich.
LoriEs ist, hat mit einer größeren Planung zu tun, geht auch immer einher mit einer WhatsApp-Gruppe. Ja, ja, euch wahrscheinlich auch so. Aber es ist immer die, also wir haben eine Standard-WhatsApp-Gruppe, wenn es passiert. Und wir sind jetzt schon dabei, dass wir ein Wochenende im September planen.
SPEAKER_01Ach, na, darüber sind wir schon hinaus. Wir haben den Juni diesmal und treffen uns beim Insider-Tipp, Cremer Brückenfest in Erfurt, kann ich sagen. Ist schön. Das ist schön, ja. Da waren wir irgendwann durch Zufall schon mal. Also da wussten wir nicht, dass das an dem Wochenende stattfindet und haben dann aber auch wirklich mitten gefühlt auf dem Fest auch eine Unterkunft gehabt. Das war richtig witzig. Und da haben wir gesagt, was könnten wir eigentlich nochmal machen, als wir das letzte Mal in Leipzig waren. Da haben wir gesagt, das war letztes Jahr und da haben wir gesagt, Mensch, wir sollen mal gucken, wann ist dann das Brückenfest? Und lass uns doch für 26 den Termin nehmen. Also da waren wir wirklich richtig, richtig schnell.
LoriOkay. Bei uns ist es halt tatsächlich immer so ein richtig schön weit weg von der Zivilisation, so ein richtig schönes altes Reddachhaus mit wirklich urischer alter DDR-Einrichtung. Aber ganz vielen Schlafräumen, jeder entwickelt ja dann auch so eine Schlafgewohnheit. Man muss jetzt nicht mehr unbedingt auf so einem 1,40er-Bett noch mit jemandem anderen schlafen, weil man schon irgendwie, wir wissen, unseren Schlaf mittlerweile schon sehr zu schätzen. Und da kann man sich dann auch so zurückziehen. Und das haben wir, als wir letztes Jahr da waren, haben wir gesagt, wir machen das auf jeden Fall wieder und wir haben halt jetzt eine Option auf dieses Haus, die bestätigt werden muss. Und deswegen sind wir jetzt nochmal im Austausch, okay, wer ist tatsächlich definitiv dabei und so weiter. Und dann kommt natürlich, wer kauft was ein, wer bringt was mit. Und am Ende bleibt eigentlich immer was übrig, was dann die Rolle rückwärts wieder verteilt wird. Aber bei uns ist so typisch, es gehört immer irgendwie, wenn wir im Sommer irgendwas machen, gehört entweder Grill oder Feuerschale immer dazu. Und wenn wir im Winter was machen, ist es immer irgendwie wirklich verbunden, auch mit Kaffee trinken, Kerze, deftig essen.
SPEAKER_01Da haben wir es wieder. Da ist es wieder.
LoriIch bin wirklich so ein Wetteresser.
SPEAKER_01Ja, ich bin ein Allesesser.
LoriImmeresser. Ich kann mich dann nicht so festlegen wollen. Ja. Und ich glaube, in der Planung, wohin gingen wir Mädchen das dann schon ganz gerne anderthalb Monate vorher als abgehakt wissen, weil jeder kennt sein Doing und jeder weiß, ich nehme den mit anderem vorbei and I must this organisieren. Und da stelle ich Jungs, die machen sowas ad-talk.
SPEAKER_01Also es gibt, glaube ich, auch WhatsApp-Gruppen, aber die werden gegründet and then bleiben die aber erstmal, glaube ich, ein halbes Jahr still, bis eine Woche vor dem Termin. Ich glaube, und dann geht's los.
Wie Ehrlich Sind Männer Untereinander
LoriDas meint Bauchgefühl. Und ich sagte ja eingangs, dass wir schon auch sehr ehrlich miteinander sind. Ich glaube, dass Männer auch ehrlich sind, wenn es denn Freundschaften sind, dass die dann auch nicht sich gegenseitig sowas vormachen müssen mit mein Haus, mein Auto, mein Pferd, meine Kinder, meine Frau. Die sind da schon auch ehrlich, aber ich glaube, dass Männer in größerer Gruppe nicht so tiefgründig sind, als würden sie beispielsweise mit dem besten Freund allein ein Angelwochenende machen.
SPEAKER_01Meinst du, die sprechen da viel?
LoriIch kann mir das ganz schwer vorstellen. Vielleicht jetzt nicht bei einem Angelwochenende, weil damit verscheucht man ja die Fische. Also ist das überhaupt so, Leute da draußen, ist das echt so? Wer von euch angelt? Darf man da wirklich nicht schnattern? Würdet ihr Tina und mich im Leben niemals mitnehmen zu einem, wollen wir mal, zu einem Angeltrip?
SPEAKER_01Du und ich?
LoriWeiß ich noch nicht. Also du und ich gerne, aber angeln weiß ich nicht. Weil einfach die Idee da so ein Wurm durch diesen Haken. Ich habe immer mit Brot gemacht früher. Mais kenne ich noch. Mais, Mais. Mais.
SPEAKER_01Ja, folgt uns für mehr Angeltipps.
LoriUnd wir wären jetzt der Adventure-Ratgeber. Aber wirklich richtig adventure
Klischees Zu Körper Kosmetik Männern
Loriich. Und also wir haben ja hier auch aufgeschrieben, gibt es so typische Frauengespräche und was ist das Klischee? Und ich habe ja schon gesagt, bei uns sind so typische Frauengespräche. Die Kinder. Ach, kommen so auch alles Kosmetikkram.
SPEAKER_03So schön.
SPEAKER_01Nee. Nee, Kosmetik machen wir irgendwie gar nicht. Nee, nicht, also hier so Haarprodukt und also wir haben eine Freundin bei uns, die hat immer, also die hat immer den krassesten Shit, der gerade irgendwie neu ist. Die wissen immer, weiß immer Bescheid, die hat immer, also auch auf normalen Ausstümen, nicht weil sie es alles benutzt, aber sie hat einfach unglaublich viel Kosmetik und hat auch unglaublich Ahnung davon. Das ist der Wahnsinn. Und die startet immer alle damit aus. Also ich habe da nicht so großes Interesse, aber die Einnachtmädels sind immer aufgeladen. Bestimmt irgendwo hat sie auch den. Aber das ist krass. Die ist auch immer, modemäßig ist die immer völlig up to date. Also du weißt wirklich, wo der Hase im Pfeffer liegt. Ich verweise irgendwie die Redewendung? Ach, da haben wir wieder die Redewendung. Wo der Hase im Pfeffer liegt. Wo der Hase lang liegt. Wo der Frosch die Locken hat. In dem Fall sehr passend. Wo der Frosch die Locken hat.
LoriNee, Kosmetik ist bei uns. Nee, wir lachen manchmal über uns und über die Veränderung des Körpers. Und in dieser Wohlfühlzone dann manchmal auch sehr kritisch. Aber kommen immer wieder zu dem, zu, also der Kreis wird immer wieder oder bleibt rund im Sinne von, ja, okay, aber so sind wir und so verändert sich das. Das, glaube ich, machen Jungs nicht. Die würden sich nicht so in Frage stellen. Nicht öffentlich. Also öffentlich in deren Runde.
SPEAKER_01Ich weiß auch nicht, dass sie sagen, Mensch, sag mal, guck du mal. Meinst du das eigentlich viel? Oder wie ist denn bei dir? Zieh mal hoch.
LoriZeig mal. Zeig mal. Dann so ab rumposen. Nee, das glaube ich. Aber das machen wir Mädels auch nicht. Nein. Ich guck schon neidisch auf wahnsinnig wirklich sportliche Körper meiner Freundinnen, die aber auch einfach richtig viel dafür tun, wo ich dann auch einfach ehrlich zu mir selbst sein muss und sagen muss, ja, okay, ihr wart schon joggen, wow, ich duschen. So. Also, ja, das würden Jungs nicht machen. Und so ein richtiges Klischeethema Männer.
SPEAKER_01Ich wollte gerade fragen, bitte sagen wir, dass ihr auch über Männer redet. Ich glaube, ich mach beim, ich glaube, ich bin mir sicher, dass wir aber eine ganz unterschiedliche Art, also nicht wie beide, sondern dass Männer und Frauen eine ganz unterschiedliche Art haben, sich darüber auszutauschen, wie das andere Geschlecht so tickt. Ich habe immer das Gefühl, dass Männer dabei sind, sich zu übertrumpfen, wer eigentlich ein noch größeres Pech mit den Angewohnheiten seiner Freundin hat. Wohingegen Frauen dazu neigen, sich so Zuspruch zu geben und zu sagen, ach ja, komm ja, das ist bei mir auch so. Und jeder muss ja so ein bisschen streichen und ein bisschen versuchen, so einen Gedanken zu kompensieren. Dass es nicht ganz so schlimm wird. Genau, und ich habe das Gefühl, Männer sind immer dabei zu, ach, deine hat so, oder der meine macht ja abends noch um zwölf, macht ja da, weißt du? So steht die da und bügelt, ja. So ungefähr. Da bügelt nur eine und die macht ja, weißt du, dass es so ein Bett ist, der jetzt eigentlich das Schwerere los hat. Um dann aber nach Hause zu kommen und zu sagen, ach nee, eigentlich ist es doch ganz okay.
LoriAlso der Fritz, ne, der hat wieder von der Cordula erzählt. Wobei auch, nee, warte. Jetzt tauscht nicht, ne? Nee. Nee. Das glaube ich aber, sind wir Frauen, dass wir dann vielleicht manchmal doch nach Hause kommen und unseren Süßen angucken und denken, eigentlich doch ganz schön, so
Lautstärke Lachen Und Subtile Vergleiche
Loriwie es ist.
SPEAKER_02Oder auch dann nicht.
SPEAKER_01Weil alle sagen, nee, meiner Macht. Ist das schon mal passiert? Ich glaube ja. Ich glaube, das ist mir auch schon mal passiert. Also uns gegenseitig so, dass wir nach Hause gekommen sind und dachten, hm, echt ja? Also ich habe jetzt am Wochenende gehört, ich habe am Wochenende gehört, es gibt ja Männer, die machen das und das. Warum machst denn nun das eigentlich nicht? Also ich glaube, das kann auch echt nachher sein.
LoriIch glaube, so bin ich auch, aber leider auch noch beschissen subtil, so unterschwellig. Also der, der hat ja jetzt, hm, Punkt.
SPEAKER_01Wir lassen es mal so stehen und wirken. Es passiert gar nichts.
LoriGut. Wissen wir dann ja demnächst, können wir Luise fragen, was machen wir eigentlich, wenn unsere Männer, unsere versteckten, Botschaften. Achso. Ich habe noch überlegt, ob ich jetzt wieder sowas sage wie mit dem Zaun, wegen dem Zaun, weißt du? Naja. Nein, und ich glaube, dass bei Mädchen, das glaube ich, ist auch Gackern und Lautstärke und Lachen und so Kreuz und Querquatschen und nebenbei aber auch schon wieder irgendwas vorbereiten, abwaschen, aufräumen, also so unterwegs. Genau, und Jungs ist dann so ruhiger.
SPEAKER_01Ich glaube, das hat schon, hängt schon ein bisschen mit dem gewählten Getränk zusammen, meinst du nicht? Ich stelle mir vor, in so einer Bierlaune und bei Fußball, das ist dann schon ein bisschen laut und wild ist.
LoriMein Mann ist halt gar kein Fußballfan, ne? Also der würde sich mal auch nicht mit den Jungs zum Fußball gucken verabreden. Die sind halt echt eher so die Truppe, so von wegen, ey, lass mal bei uns vorglühen, um danach zu verzählen. Deichkind-Konzerte sind bei uns immer so ein Ding. Früher alle zusammen und heute losgelöst noch die Jungs. Wenn man jetzt so sechs, sieben Mal eine MET-Dusche auf so Deichkind-Konzert erlebt hat, dann sind Konzerte mega. Aber manchmal ist es auch schön, als Frau so ein Stummfreiab. Ja, das ist bekannt. Irgendwie, das ist auch schön. Und welches Klischee, glaubst du, bequatschen Männer noch? Ich glaubst du überhaupt, dass Männer sich so regelmäßig verabreden, um für mich in meinem, mal so in meinem Freundeskreis zu bleiben. Die werden verabredet. Ja. Ich glaube, die werden verabredet. Durch uns Frauen. Wir sind diejenigen, die sagen, Mensch, los! Trefft euch doch mal wieder. Ja, oder man trifft sich so als Pärchen alle zusammen und daraus ergibt sich so, dass die Mädels sich daraus loseisen und sagen, Mensch, hier, weiß ich nicht, lass mal wieder in dem Park eine Runde spazieren gehen oder zum Frühstück treffen, mal so ohne Männer. Und daraus resultiert dann so, dass die Jungs was zusammen machen müssen. Wahrscheinlich denken sie das ganz oft so.
SPEAKER_01Oh ja, sie werden verheiratet. Oh nein. Naja, sie haben es schon schwer. Aber es gibt, glaube ich, auch Männer, die das schon gut finden. Also ich weiß, dass ein Mann von einer Freundin von mir, der feiert das auch total, so regelmäßig, sich mit seinem Kumpel zum Essen zu treffen zum Beispiel. Das finde ich super süß. Ja. Richtig süß, ja. Ja, ich sehe den jetzt eine Weile nicht und ich würde mich mit dem jetzt gerne mal zum Essen treffen und so ist das okay. Fand ich schon ein bisschen cute. Das ist echt tatsächlich wirklich schön. Oder die treffen sich irgendwie bei irgendwem im Schuppen abends noch auf dem Bier. Zum Quatschen so. Ich muss mal fragen, worüber die reden. Ich frag ihn mal.
LoriJa. Aber dann frag ihn doch mal zum Beispiel, ob er sagen würde, dass Jungs unter sich dieselben Themen besprechen wie Mädchen. Aber das musst du dann auch hier für alle auflösen, weil ja alle jetzt daran interessiert sind?
SPEAKER_01Okay, dann geht meine Frage jetzt bis mal auf. Ich frage das hier jetzt ganz offiziell, weil ich weiß, dass seine Frau und seinen Podcast hört. Okay. Also, gib bitte die Frage an Sebastian weiter. Redet ihr Jungs auf den Schuppenrunden über die gleichen Themen wie Frauen oder gibt es Sachen, die ihr völlig ausschließt? Vielen Dank.
LoriUnd ich edde noch was. Geht ihr Jungs mit möglichen doofen, beschissenen, schlechten Situationen ähnlich um wie Frauen, die sich so darüber leer quatschen müssen, sich dann so mit Ratschlägen überhäufen? Oder hören Jungs sich vielleicht manchmal einfach auch nur zu? Trinken dein Bier und sagen, so jetzt habe ich mich einmal leer gequatscht.
SPEAKER_01Ich glaube, die würden das Wort derquatsch nicht benutzen. Aber gut, löst es für uns auf. Wir geben es weiter. Vielen Dank an dieser Stelle. Schon mal.
LoriUnd ansonsten finde ich sind so Mädchenrunden einfach, also bei mir füllt es immer den Akku auf. So weißt du, so dieses, ich freue mich dann auch immer total nach Hause zu kommen und auch wieder so meine Familie zu erleben. Aber einfach zu wissen, die Mädels sind da, ich könnte sie anrufen jederzeit. Sie hören mir zu, wir haben uns zugehört, wir haben uns auch einfach nur dieses Spüren, finde ich ganz toll.
Sprachnachrichten Als Digitaler Mädelsabend
LoriUnd dann gibt es ja noch so diese Mädelsabende, die bei mir wirklich auch mit dem einen oder anderen, das klingt jetzt total doof und abgefuckt, aber über Sprachnachrichten am Telefon stattfinden. Ja, du. Kennst du? Hatten wir ja schon mal. Und ganz oft schreibe ich dann immer so am Ende, ey, danke für den Wein mit dir, weil das war wirklich wie, wir sitzen uns gegenüber und erzählen uns. Und dann sind aber die Sprachnachrichten jetzt nicht so, weiß ich nicht, 20, 25 Minuten lang, sondern immer nur so drei, vier, dass man noch die Chance hat, von dem, was zu Beginn der Sprachnachricht kam, auch in der eigenen Sprachnachricht zu antworten. Kennst du das, dass du während des Abhörens denkst, dazu kann ich was sagen. Oh ja, dazu auch. Das will ich auch noch. Und am Ende bleibt dir noch so das Letzte im Sinne und du denkst, was war jetzt eigentlich noch so?
SPEAKER_01Naja, das ist ja mein täglicher Hassel mit den Nachrichten, die teilweise ja 39 Minuten sind. Obwohl ich mir sagen lassen, dass ich da noch wenig Zeit habe. 49 ist bei ihr und einer anderen Freundin so, dass das Ding. Also, die freuen sich dann, dass es dann mal unter 50 Minuten schaffen und sie sprachst. Das ist krass. Ich finde das auch krass.
LoriWeil du musst ja auch den, und das ist dann wieder so ein Mädchen. So viele Wörter musst du erstmal haben. Das finde ich unproblematisch.
SPEAKER_01Ja, du findest unproblematisch. Ist mir klar.
SPEAKER_02Lachst du eigentlich gerade, wie ich das so angeht.
LoriNee, ich finde, du musst ja auch die Zeit haben zum Aufnehmen. Also du musst ja diese Zeit am Stück ja Auto fahren.
SPEAKER_01Obwohl die beiden, obwohl die beiden das gerne zu Hause machen. Und ich kann das zu Hause nicht. Ich kann mich nicht zu Hause hinsetzen und jetzt 20 Minuten, 25 Minuten Sprachnachricht machen. Das schaffe ich nicht.
LoriIch bin auch lieber draußen und unterwegs und mache irgendwas, Auto, Hunde, Runden, wie auch immer. Das Zuhause, wie ich auch immer das Gefühl habe, ich nerv die anderen damit. Ich gehe denen irgendwie damit auf den Sack. Achso, ne, das hab jetzt noch nicht drüber nachgedacht. Also sie machen das schon alleine. Sie achten schon drauf, dass das keiner hört auf. Mädchenabende. Mädchenabende. Wir gehen auch tatsächlich wirklich dann ins Bett. Zum Mehrfach ins Bad. Und das stört dann auch nicht, wenn einer auf dem Klo sitzt und der nächste schon so morgen. Wo warst du hier? Hol uns kurz ab.
SPEAKER_00Ich dachte, kein Ding, ihr könnt doch mehrmals am Abend auf Toilette gehen. Ist doch okay. Das tun wir. Wo machen wir denn nicht? Okay.
LoriFür ganz dringend steht immer ein Eimer daneben. Ich dachte gerade. Warum betont sie das so? Dass das so okay ist, dass das so normal ist. Ja, so viel. Mehrfach. Ja, irgendwo wiederholt. Das finde ich irgendwie, das weiß ich nicht.
SPEAKER_01Jungs, unterstelle ich würden das nicht. Aber obwohl witzigerweise das Männer ja eher gewöhnt sind mit ihren Herrentoiletten, die ja wirklich teilweise dicht an dicht sind, ohne irgendwelche Trennwinde. Also die müssten ja noch weniger Berührungsängste haben, aber ey, das war ja früher auch in den Clubs, also in zahlreichen Feierzeiten. Da ist der Ziel, die Rampensaug. Ziel, die Rampensau, genau. Ach, wo hat sie denn geschlafen, die letzten 100 Jahre? Da war das auch, also war das gar kein Ding, ist immer zu zweit gegangen, was ich für blaue Flecken überall hatte, weil die Toiletten deinem Studentenkeller wirklich so eng waren, dass du also immer irgendwo den Spender von irgendwas oder die Türklinke irgendwo hattest. Das sagst, wo waren wir denn eigentlich gestern Nacht? Ach ja, Studentenkeller bad.
LoriDas stimmt, das haben wir früher auch gemacht. Und bevor wir weggegangen sind, war auch immer Mädchenzeit. Wir haben auch immer uns irgendwo zusammen getragen. Das ist das Beste gewesen. Und da, da kam dann auch das Kosmetik, ne? Zusammen geschminkt und die Haare gemacht. Und oh, was hast du für eine Farbe? Lass mich mal, kann ich mal ausleihen. Also alles lag so kreuz und quer. Und eine gute Freundin von mir hat eine Ausbildung bei Douglas gemacht. Oha. Ey, wenn die so einen Laden umgebaut haben, wenn die irgendwie tester, ey, was es uns einfach echt gut ging, und anders als die Jugend heutzutage, die ja schon sehr früh doll geschminkt ist, weil sie es aus meiner, also meine Vermutung dahinter ist, weil sie es in einer Handywelt so sehen, ne? Wie mach dies und mach das, mach jenes, habe ich mich tatsächlich mit meinen Freundinnen, wir haben spät angefangen, uns zu schminken. Wir haben auf Klassenfahrten. Sag mal spät, dann ist ein Spät. Klassenfahrten, Zehnte, Elfte. Also wirklich, wirklich spät. Und da haben wir dann so ein bisschen geschminkt und dann war Antje eine Douglette, so haben wir sie dann auch immer genannt. Und dann ging es los, ne? Dann wurden Augenbrauen gezupft und dann hat man sich das erste Mal wirklich auch so richtig aufgebrezelt und los und raus. Und das war irgendwie auch eine wilde Zeit. Ich fand das cool, ich habe das sehr geliebt.
SPEAKER_01Total. Wie haben wir allen die Haare gemacht?
LoriIch weiß gar nicht mehr. Ich kann mich an Apfelschnaps und Pflaumenschnaps erinnern. So ja, Himbeer war es bei uns. Und dann Chinet O'Connor oder Cotton-Eye Joe. Ach du. Hast du im Ohr? Ah, völlig. Danke für den Rest des Tages wahrscheinlich. Dann sind wir so auch durch die jeweiligen Wohnzimmer gehottet, weil irgendwann hat der Schnaps natürlich angefangen zu löten und dann.
SPEAKER_01Das war das Schöne in zur Uni-Zeiten, dass die Studentenclubs ja auch darauf aus waren, dass die jungen Leute ja auch morgens wieder frühzeitig studieren wollen. Das heißt, du hast. Bollen hat mir gefallen. So war es auch. Ich weiß jetzt nicht, was diese Dispedierliche tun soll. Ich glaube, es war freier Eintritt bis um neun. Da hast du freien Eintritt gehabt. Und bis um zehn war Happy Hour, du hast zwei Getränke zum Preis von einem bekommen. Und dann konntest du wirklich ganz entspannt um halb zwölf nach Hause gehen, weil waren alle Messen gesungen. Das ist aber schlau. Es ging einfach früh los. Ja. Und war dann auch zeitnah zu Ende. Und wir haben immer schön die Buszeiten auswendig gelernt aus Rostock, die Nachteule. 1 Uhr 8 Uhr, 2 Uhr 8, 3.13 Uhr. Das war ein. Das weißt du heute. Das weiß ich noch, das werde ich niemals vergessen. Lachen wir heute noch drüber. 1.08 Uhr, 2 Uhr, 3.13 Uhr. Fledermaus, nicht Nachteule. Fledermaus hieß der Bus.
LoriFledermaus hieß der Bus.
Uni-Nächte Ohrwürmer Und Lästern
LoriDa wiederum, glaube ich, zu Uni-Zeiten, dass Jungs genauso steil und auch noch wilder, so ein bisschen Brautschau und so ein bisschen so dieses Rochum. Ja, machen Freunde nicht. Untypisch für Frauen. Bist du so jemand?
SPEAKER_01Nee. Nein, aber wenn du im Kindsinn hast und geguckt hast, da waren doch, also sind doch immer Mädels in heute auch noch, die rumgelaufen sind und da sind, ach, dich habe ich doch letzte Woche hier auch schon gesehen und du hast doch an dem rumgehangen und so. Oh, lästern. Oha. Lästert ihr? Lässtert ihr? Ah, ja. Meinst du, Männer machen das auch? Ja.
LoriAber wieder anders. Ich glaube, dass Männer dann eher vielleicht auch über den Misserfolg im Job des anderen so ein bisschen herziehen. Hab ich doch gesagt, der soll das und das Seminar noch besuchen oder da und da mit dem nochmal sprechen, also so sich so Rampen auf Arbeit bauen. Und wir Mädchen. Das ist schon bitter, ne? Es ist schon böse, eigentlich. Das ist schon auch gemein. In meinem allerengsten Freundeskreis kann ich das so meinen Mädels auch auf dem Kopf drauf zusagen, was ich an denen scheiße finde. Aber es gibt natürlich auch einfach zu viele Stallvorlagen von dummen Mädchen, dummen Frauen, Promis.
SPEAKER_01Carmen Geis. Aber dann kann man das. Ich weiß nicht, ob das, ob das gewollt oder auch mal eine Folge zu machen.
LoriDas machen, also ja. Weil das ist so, wie sehen die aus? Und dann kommst du ja so dieses operiert. Ja, ja. Ja, aber die hat sich doch jetzt auch die Brüste machen lassen. Was? Die hat sich die, ja, hast du noch nicht mitbekommen? Nee, wie gesagt.
SPEAKER_01Dann hast du aber immer jemanden in der Gruppe, der dann sagt, Leute, ihr seid einfach auch ein bisschen neidisch, ne?
LoriHast du das bei dir? Nee, das stimmt nicht. Doch ich denke das ganz oft, dass ich mir denke, so, vielleicht würde ich es sogar auch tun, wenn ich es könnte. Vielleicht rede ich es jetzt nur so von mir weg, um mich nicht mit dem Thema weiter zu befassen irgendwie. Aber ja, wir lästern natürlich. Jedes Mädchen lästert.
SPEAKER_01Oh, pass auf, als wenn wir uns jetzt tausende Zuschriften eilen. Nee, ich nicht.
LoriUnd das finde ich okay, wenn ihr euch das selbst vormacht. Aber wenn ihr heute Abend ins Bett geht und in den Spiegel kommt. Nein. Ich glaube, dass selbst die stillsten Wasser sich das dann vielleicht denken. Und dass aber eigentlich auch schade ist, dass die kein Gegenüber haben, um das so dann auszusprechen. Lass uns mal versuchen, die Folge zusammenzufassen. Was glaubst du, unterscheidet Jungs und Mädchen, am meisten voneinander.
SPEAKER_01Ich würde tippen, die Artthemen anzusprechen. Also ich glaube fast, dass die Themen an sich, ja klar, also je nachdem, ob es aus Frauensicht oder aus Männern aus Sicht klar, aber dass die sich gar nicht so sehr unterscheiden, aber die Art über die Dinge zu sprechen und die Anzahl der Wörter, die dafür benutzt werden, ich glaube, die ist wirklich arg unterschiedlich.
LoriWas sagst du? Ich glaube, dass es die Herangehensweise ist, dass es in beiden Gruppen immer einen so einen Redelsführer gibt.
SPEAKER_01Der ist ein Gruppendynamikes gibt es.
LoriJa, der immer irgendwie und weißte noch und wüsste noch und da, wo sich dann auch so. Ja, wo sich so dieses Gelächter so draus ergibt. Oder dann eben auch derjenige ist, der sagt, hast du die schon gesehen?
SPEAKER_02Was ist mit der passiert? Die Sandra hat jetzt dunkle Haare. Dunkle, dunkle. Die Sandra hat jetzt dunkle Haare. Scheiße.
LoriAber so diesen Redelsführer, das ist, glaube ich, bei beiden gleich. Und unterschiedlich ist die Herangehensweise und die Organisation, während wir Mädchen uns einfach total oft verrückt machen und am Ende nicht aufessen, was auf dem Tisch steht. Was auch schwierig ist, war alles 17-fach da eben. Werden die Jungs vielleicht oftmals nicht satt, checken noch nachts irgendwo beim Döner ein. Würde ich mich auch sehen, ja. Und ja, den Rest glaube ich. Ja, aber dann sind wir ja bei unserer Eingangsfrage, ob das eben doch so unterschiedlich ist, wo du gesagt hast, du würdest sagen ja. Und jetzt stellen wir ja eigentlich fest, doch gar nicht so doll. Doch gar nicht so doll. Ich glaube, ein ganz großer Unterschied ist, wohingegen wir Mädels da sehr offen drüber quasseln, wenn die Jungs das einfach nicht tun.
SPEAKER_01Nee, vermutlich.
LoriAlso wenn mein Mann sich mit seinen Kumpels trifft, erfahre ich eigentlich nur, wenn ich 17 Mal nachfrage.
SPEAKER_01Ja, weil du ein Sammler bist, da haben wir es wieder. Calfeman regelt. Ja. Du sammelst Informationen. Und er lässt dich einfach im Regen stehen, das hart. Okay. Abschluss.
Neid Auf Männer Und Abschlussfragen
SPEAKER_01Abschluss, pass auf. Eine Sache, auf die du neidisch bist bei Männern.
LoriNaja, dass sie halt einfach sich treffen können, ohne schon einen 5 Meter Plan zu haben. Und eine Sache, bei der du froh bist, dass du kein Mann bist. E fünf Meter Plan zu haben und zu wissen, dass ich satt werde. Und dass genug zu trinken da ist. Ja, weil also wir wissen ja jetzt von Anne, dass ich einfach schlecht abgeben kann. Und das ist schon für mich gut zu wissen, okay, es ist Bettwäsche da, es gibt Handtücher. Checklisten sind ausgefüllt. So Wasser und Jungs stellen einfach vor Ort fest, ah, also es ist jetzt. Ja, aber es klingt jetzt auch so primitiv, aber ich glaube so, ah, okay, es gibt da keine Bettwäsche. Gut. Naja, dann. Dann nicht. So, genau. Und ich glaube, es ist auch ein großer Unterschied, wo finden so Runden statt. Also weiß ich nicht, ich bin jetzt, glaube ich, in einem Alter angekommen, wo jetzt meine auch männlichen Freunde nicht mehr zum ballerfahrenden Ballermann fahren würden und sich da abschießen, sondern dass die eher was Gemütliches, Entspanntes machen. Die grünen sich jetzt wahrscheinlich einen ab, weil sie insgeheim was planen, was ich noch nicht mitbekommen habe. Oder weil sie es gerne würden und sich nicht trauen. Was aber total schade wäre, weil. Aber würdest du das gut finden? Würdest du denken, ja klar, macht mal viel Spaß. Wenn mein Mann mit seinen Kumpels an Ballermann geht, um sich abzuschießen? Gott sei Dank, so wie er kein Fußball mag, ist er nicht der Typ, der sich abschießt. Also er ist bei uns dann immer der Fahrer. Du erinnerst dich. Aber ich glaube, ich würde diese Idee so absurd finden, dass ich sie total feiern würde und sagen würde, ey, ich fahre euch zum Flughafen. Nee, aber wir haben jetzt so, wir haben eine Freundschaft über unsere jüngere Tochter entwickelt und die sind beide wirklich totale Ballermann-Party-Hits-Fans. Micky Krause, also unsere jüngere Tochter kam wochenlang nach Hause mit dem nächsten Miki Krause-Hit im Ohr und hat uns damit alle infiziert. Bist du Brown, kriegst du Frauen. Und dann war irgendwas, aber ich weiß nicht, ob es Micki Krause war, ich hatte Durchfall auf Barbados. Auch schön. Also hier an unsere Hörer, wenn wir euch gleich Tschüss gesagt haben, macht ihr euch einen Durchfall auf Barbados und ihr geht, was es wirklich so heißt.
SPEAKER_01Ihr geht grinsend einkaufen. Ich glaube schon. Du, und aber das hat sich auch verändert, ne? Also das ist jetzt kein Thema für unsere Folge. Aber überleg mal, es war früher mal Papaya, Papaya, Kokonat Banana. Papaya, Papaya, Kokonat Banana. Alexander Markus, geil. Und das war schon das Krasseste. Und dann kam irgendwann dicke Tippen Kartoffelsalat und da wusstest du, es geht bergab.
LoriOkay. Also Tine, mit diesen Einkaufstipps. Kartoffelsalat, Papaya, der Flugreise nach Barbados und vielleicht der Solarium-Karte schicken wir unsere lieben Hörer jetzt ins Wochenende. Und ich finde die Nummer hier mit Familie Geis und Robert und unsere Steilvorlagen fürs Lestern, teasern wir jetzt an, wird unsere nächste Folge machen wir? Machen wir. Liebe Hörer und Hörerinnen da draußen. Wir hoffen, dass wir euch jetzt mit ganz tollen, vielen Ohrwürmern in dieses Wochenende schicken. Folgt unseren Musiktipps. Unseren Wochenendangel-Tipps. Oh Gott, das war hot. Also wild. Qualitativ, also an Ratgebern waren wir heute nicht gut, aber wir hoffen, wir waren wieder unterhaltsam. Wir hatten Spaß miteinander. Und falls ihr jetzt am Wochenende ein Mädchenwochenende plant, wünschen wir euch ganz viel Spaß dabei, aber auch euch Jungs. Und wir teasern jetzt unsere nächste Folge an. So ein bisschen konnte man es ja schon raushören. Also spätestens jetzt ist die Idee auf jeden Fall gesetzt, würde ich sagen.
SPEAKER_01Jetzt hast du so schon vorgelegt.
LoriJa genau. Oh Gott. So werden wir einsteigen. In der nächsten Folge werden Tine und ich unser innerstes Dunkel öffnen. Wir verraten euch, auf welchem Trash- und Reality-TV wir stehen. Spoiler, jeden. Und nehmen euch mit und ermutigen euch, das vielleicht auch an der einen oder anderen Stelle zuzugeben. Und wünschen euch für heute einen richtig schönen Start ins Wochenende. Erholt euch, danke fürs Zuhören. Wir waren Lori und Tiefe von echt jetzt. Schönes Wochenende. So bist du wegen dem Kollegen dann an die Schule gewechselt? Nein, jetzt nicht da kenne ich.
SPEAKER_01Ich habe mich kennengelernt, genau. Man hat mich verkuppelt. Frau Wotniok hat mich verkuppelt. Nein, das war ja nicht so erfolgreich. Es war zweimal nicht so erfolgreich. Das zweite Mal habe ich mich selber verkuppelt. Wie kann man sich dann selbst verkuppeln? Indem der bei uns noch angefangen hat und ich gedacht habe: ach, der ist aber nett. Und dann erzählt er, dass er mit seinem Sohn zum Fußball will. Und ich denke, er wird mir jetzt gleich erzählen, ach, sein Sohn, er ist vielleicht neun. Sein Sohn war nur zwei Jahre jünger als ich.
LoriUnd wie alt war er?
SPEAKER_01Das ist mein Ex-Mann. Mein Ex-Mann ist 25 Jahre älter als ich. Ach.
SPEAKER_0625? Hast du noch nie gesagt, ja?
SPEAKER_01Oder 24? Ja, aber. Krass. Schön, dass wir das jetzt auch aufgenommen haben. So, falls ich schon noch mehr aus meinem Privat fragt dann nach. War das nicht komisch für deinem Papa? Nee, mein Papa ist ein super entspannter Typ. Also der war schon immer mega relaxed. Also, wenn man nicht mehr aufnahme ist, als liegt in der andere wichtige Geschichte, wo er wirklich sehr relaxed war. Hast du deine Kamera auch schon gelaufen? Jetzt ist sie wieder aus. Jetzt ist sie wieder an.
SPEAKER_06Hallo. Mausi, bleib mal auf deinem Platz. Aber wenn das so von der Seite kommt, finde ich das auch nicht schön.
SPEAKER_01Also, ich habe hier sehr dolle Musche-Bu-Bu-Rotlichtbeleuchtung.
SPEAKER_00Das sieht bei mir sehr wild aus, aber hey.
SPEAKER_01Passt ja. Zu Ostern und den Eier suchen. Das war der schlecht. Gott, war der schlecht. Aber ist nicht so schlimm. So, Patrick an und du hast auch den Cookie und du bleibst Cookie und du bist Patrick.
LoriWir sind in Folge 8. Veröffentlichung 10.04. Folge 8, 10.4.
SPEAKER_01Wir entschuldigen uns jetzt schon für eventuelle Hundegeräusche. Das liegt am Hund. Und auch schließlich an ihr. Achso, gib mir mal den Helmkeks rüber schon zum Tauschen. Nee, nee, wir versuchen sie erstmal liegen zu lassen. Sie sei gar nicht erst darunter.
SPEAKER_06Decke. Weiß ich schon, dass sie da bleiben soll? Das ist ein ungeschriebenes Gesetz, was sie ignorieren wird, aber dazu kommen wir noch. Und Sound an, bitte? Sound an.
SPEAKER_01Ich finde richtig gut, dass es pink ist auch.
SPEAKER_06Ja, ne? Miau. Miau.
SPEAKER_01Und so. Unsere Mikro sind mal da. Aber ihr Mikro ist nicht an.
SPEAKER_06Decke.
SPEAKER_05Da ist es ein Feini. Super. Schon schwer, so ein Hondaleben. Die tut mir auch mal richtig leid.
SPEAKER_01Oh, jetzt guckt sie auch wirklich, als wenn.
SPEAKER_06Das ist hart für sie. Geht sie auch zu zweit aufs Klo? Oh.
SPEAKER_01Jetzt hast du einen zicken Blick gekriegt. Ich kann nicht mehr alleine.
LoriHallo und herzlich willkommen. Wir sind in Episode 8. Tine. Ja, 8. 8.
SPEAKER_01Echt jetzt? Echt jetzt? Das war gar nicht so schnell gescheitert von mir.
LoriDas kann man ja vielleicht zum Ende nochmal.
SPEAKER_01Okay, ich versuche es spontan normal zu machen.
LoriIhr hört echt jetzt mit Tine und Lori. Und wenn ihr der Einkaufsliste aus der letzten Folge gefolgt seid, hattet ihr ein deftiges, sonniges Wochenende. Das ist richtig. Mit Papaya.
SPEAKER_01Und Kartoffelsalat. Und den Rest. Dass wir den Einstieg niveautechnisch wirklich schon so gut gefangen heute haben, ist das wirklich kein Problem.
LoriGut, aber das ist ja mal kurz nach Ostern. Das kurz nach Ostern und das ist ja auf Ansage heute. Aber bevor die Niveautitanic sinkt, machen wir erstmal unseren Glückskeks. Sehr gerne. Das ist heute kein Glückskeks. Ich habe wieder einen dunklen Keks genommen, Tine, aus der Miese-Peter-Box. Pass auf, genießt. Also auch das Zettel rausziehen ist stimmt. Also. Und auf der einen Seite, das ist so lustig, so ein glatzköpfiger Muffeltyp mit so einer Pilotenbrille, der einfach schon so richtig genervt guckt. Achtung. Ich bin ganz beachtet. Jeder ist, wie er ist. Und du bist ein Idiot.
SPEAKER_01Das könnte ein Zitat sein von Ariel beispielsweise. Komm schon.
LoriWarte, nee, Ursula. Achso, warte, nein. Oh mein Gott.
SPEAKER_01Das Niveau war noch nicht tief genug. Der war ja noch nicht da.
SPEAKER_00Ich möchte den nochmal.
LoriNee. Von Ursula. Also weil ich habe gerade kurz überlegt, ob es eher Sebastian wäre. Fabius ist es nicht. Aber du meintest gar nicht, Ariel, die möchte ich nicht.
SPEAKER_01Sondern ich kann leider keinen Schweizer Akzent. Kannst du Schwyzerdeutsch. Nicht vollständig, aber sie mit ihrem, was war es denn im Dschungel immer peinlich. Das ist peinlich. Peinlich. Peinlich.
LoriJeder isst, wie er ist. Und du bist ein Idiot. Und damit herzlich willkommen zu unserer Folge, in der Tina und ich den Reality Trash-TV-Check machen. Und ich starte mal mit meinem Niveau. Ostern liegt ja hinter uns. Ich werde es unterbieten können, ich bin mir sicher. Okay. Wer Ostern mit den Eiern spielt, das meinst du? Weihnachten die Bescherung.
SPEAKER_01Naja, ich denke, es geht hier nur um eine bunte Eier suche, aber ist in Ordnung. Genau, also ihr seht schon, wir sind definitiv wirklich angekommen bei dem, was vielen Leuten, glaube ich, als tiefes Niveau so ähnlich wie bei Reality-Stars und Reality-Shows angedichtet wird. Wir haben uns schon im Vorhinein, so kurz nachdem wir uns kennengelernt haben, geoutet, dass wir beide dazu neigen, eventuell das ein oder andere Trash-Format zu stauen. Wir haben aber zu unserer Verteidigung auch gleich festgestellt, dass das nicht ist, weil wir davon ausgehen, dass man da so unglaublich viel lernt und auch viel für das soziale Leben mitnehmen kann. Für alle, die jetzt enttäuscht sind, sondern dass das für uns eher so ein Kopfabschalten ist. Und das ist es nämlich wirklich. Absolut genau. Jogginghose an, hören aus. Das ist eine lose Situation. Aber die Eintrittgoten sprechen dafür, wir scheinen nicht die einzigen zu sein, die das zu machen. Oder es gibt ganz viele von denen, die denken, das ist Bildungsfernsehen, das weiß ich jetzt nicht. Aber unsere Hörer schätze ich mehr so als Abschalter ein.
LoriAbschalter und sich einfach so ein bisschen lustig zu machen, um so diesen Niveaulimbo mitzumachen und sich zu denken, so es kann jetzt nicht denn der Ernst sein. Und sie macht es ja, sie macht es um. Macht sie es wirklich. Ist es ein.
SPEAKER_01Bei uns hat das damals angefangen, also bei meiner Mama und mir schon. Und ich weiß nicht, ob das auch zu den Formaten zählt, aber für mich ist das so das Erste. Oh Gott, ich ahne, was du sagst. Welches Format? Okay, rate. Bauer sucht Frau. Nee, wir waren noch viel früher dabei. Ja, das kam auch. Aber Frauentausch. Warte, oh nein. Ruhe, jetzt rede ich. Genau. Halt stopp. Achso, jetzt rede ich. Frauentausch, habt ihr zusammengek. Wie kommt man da drauf? Das ist eine sehr gute Frage. Ich glaube, es lief irgendwann zufällig. Dann fanden das witzig und wir haben das wirklich bis zur Uni mitgenommen. Also meine Mädels und ich, wir haben uns wirklich donnerstags, 20.05 Uhr zu 21.15. Uhr getroffen und haben Frauentausch gesuchtet, weil Mittwoch waren wir im Studentenkeller tanzen und Donnerstag muss man ein bisschen ruhiger machen. Die Reste von Mittwoch austrinken und dann haben wir Frauentausch uns gegönnt, ja. Sehr unterhaltsam. Und habt ihr euch damals schon gefragt, ob das geskriptet ist? Wollte ich dich jetzt gerade fragen, ob du das denkst. Ich denke, nein. Ich glaube mich zu erinnern, dass ich, als ich noch zur Schule gegangen bin, ein Mädchen aus meiner Klasse oder aus meiner Schule hat da mitgemacht, die Familie. Und da dachte ich, nee, die haben das ja nicht. Also das kann ich mir nicht vorstellen. Nein, dass die Interview bekommen. Die waren aber die guten. Also die waren nicht die Trashigen quasi, sondern die waren schon die, wo man sagen konnte, guck mal, so kannst du auch laufen.
LoriOkay, warte kurz, um mich ab Frauentauscht war das, dass immer eine gute Familie auf eine schlechte Familie gibt.
SPEAKER_01Das hat niemand so definiert, aber es ergab sich durch Zufall, weil ich so, was? Was? Nein, es gab aber auch diverse ähnliche, glaube ich. Also die so, wo es dann wirklich unsere Kleinigkeiten ging. Aber die unterhaltsamsten, glaube ich, waren die, wo eine Familie, wo du in die Wohnung kamst und dachtest, ach du liebes Lieschen, wer ist denn hier gestorben? Getauscht hat mit der, die also neben unseren zwei Jobs, drei Putzfimmeln, fünf Tiere, siebzehn Kindern, aber alles voll im Griff und auch noch super gut aussehen dabei. Die haben dann getauscht. Woher kennten wir uns zu der Zeit schon? Bin uns alle einig, dass ich nicht die bin.
LoriJa. Ich hätte jetzt gedacht, du sagst irgendwie sowas wie Bauersucht Frau. Ja, Schwiegertochtergesucht war auch. Schwiegertochtergesucht. Oh Gott, da gab es diese ganz furchtbare Stelle, wo, ich komme nicht mehr auf die Namen, aber wo die sich damals im Whirlpool geküsst haben. Und zwar mit so halboffenen Mündern.
SPEAKER_01Das mag ich überhaupt doll in all diesen Formaten, wenn du eigentlich das Zungenspiel mitbeobachten kannst. Das ist der Moment, wo so ein bisschen der Bürgreiz einsetzt und mein Bedürfnis umzuschalten. Von Voyeurismus. Wenn du möchtest, kann man das so nennen.
LoriIch bin's ein bisschen eklig. Oh Mann, ey. Genau. Und was sind die Formate, Tine? Also damit hat es angefangen. Wo bist du heute noch hängen geblieben? Mit ein bisschen mehr Lebenserfahrung, mit einem größeren Workload drumherum, was fesselt dich? Also, ja, sag.
SPEAKER_01Also ich glaube, also ich muss es wirklich sagen, es ist wirklich alles. Also es gibt ganz wenig. Also wo ich nicht mit bei bin, ich glaube, die Liste ist kürzer, ist Love Island. Da komme ich irgendwie nicht so mit ran. Aber ich glaube, ich bin einfach nicht so der Sylvie Mais-Fan. Die hat das hat auch ganz lange. Die hat das moderiert. Ja, Sylvie Fundafassi wie Mais. Genau, die hat das eine Zeit lang moderiert und da mochte ich, glaube ich, die mochte ich nicht so gern, die habe ich mir nicht so gern angehört auch. Und deswegen bin ich da raus. Aber ich fürchte, bei allen anderen Formaten, weil du ja denn aus dem einen Format die anderen kennst, das ist ja was anderes, wenn du nichts von dem guckst und guckst nur eine Sache, dann weißt du, kennst du die Leute ja nicht. Aber die laufen ja also von prominent getrennt oder sie fangen an bei, weiß ich nicht, bei Ayus One. Gehen dann über zu Ex on the Beach, weil sie sich bei ISO One kennengelernt und dann wieder getrennt haben, gehen dann über zu Sommerhaus der Stars, weil sie sich wieder zusammengefunden haben und sind dann bei Prominent getrennt und gehen dann am Ende in den Dschungel. Also ich verfolge schon die ganze Karriere dran.
LoriJetzt hast du genau die drei genannt, die ich wirklich gerne gucke. Und also mitunter auch wirklich mit meinem Mann, der amüsiert sich da. Guckst du das allein oder guckst du? Ah, nein, wir gucken dazu zweit. Okay, das finde ich auch mal ein bisschen beruhigend, wenn dieses Niveau quasi geteilt wird. Da komme ich mir immer nicht ganz so doof dabei vor. Ich finde es spannend, dass du sagst, dass du diese Karriere bereitest beide Karriere. Niemand hat mein Father auch hier gesehen. Ich bin ja schon immer ein riesengroßer Dschungelcamp-Fan und ich fand es schon früher noch mit Dirkbach, mit Dicky fantastisch. Seine Hemden, seine Outfits waren eigentlich immer das Beste an allem. Und mitunter kenne ich aber die Stars, die da sind, gar nicht mehr wirklich, weil die eben von da kommen, was du gerade aufgezählt hast. Also ich bin Dschungelcamp. Ich bin Sommerhaus der Stars wegen der Prüfung. Ich liebe es, wenn die Einparkprüfung kommt und dem Fahrrad aufsteuer.
SPEAKER_01Und auch die Fragen beantworten müssen. Ja, und die Outfits auch, dieser Propeller da auf dem Berg, also einfach noch schön.
LoriUnd dann auch wirklich prominent getrennt. Weil bei prominent getrennt ist das einfach bei einigen Paaren, siehst du, okay, die haben sich so hart an der Oberflächlich, also an der Oberfläche nur kennengelernt, dass die gar nicht weiter tiefer miteinander eingestiegen sind, außer an die Kiste. Und wie die sich dann damit unterbelöffeln. Das hat einfach was mit Fremdschippen und Abschalten zu tun. Aber mehrheitlich ist es bei mir wirklich. Es ist wirklich Lächeln. Es ist wirklich unser Türnis aus.
SPEAKER_01Ja, da passiert. Also mein Speckerin. Ja, das habe ich schon verstanden.
LoriBei den anderen weiß ich gar nicht, ob da so fair ist.
SPEAKER_01Ich erschrecke mich manchmal ein bisschen von mir selber, weil ich oft so mitgehe und mich dann so mit aufrege und dann auswerte, warum derjenige jetzt gerade Quatsch erzählt. Beim Dschungel ging mir das ganz oft so, ist ja nun schon im Moment her, aber da ging mir das ganz oft so, dass ich dachte, hä, das ist doch jetzt aber völliger Quatsch, warum sagt sie das denn jetzt so und so? Und dann neben mir auf dem Sofa jemand sagt, was kriegst du dich denn da jetzt so auf? Weil ich es kann. Weil ich es kann. Manu. Ja. Dschungel mich völlig ab.
LoriWar ich tatsächlich, also über den Sieger erstaunt. Ich war aber total überrascht. Hubert Feller, den man bis dato ja übrigens nur kannte von einem Bild mit Döpfer. Nee, Hort oder Schrott. Hort oder Schrott. Die kannte man ja irgendwie nur daher, oder ihn, dass der so weit gekommen ist, das hat mich tatsächlich wirklich überrascht. Und Samira, wie krass.
SPEAKER_01Die ist einfach krass.
LoriGekonnt, sie einfach mit der anderen, mit Eva umgegangen ist. Also, das ist schon, das. Aber gut, die wussten auch beide, auf was sie sich einleben.
SPEAKER_01Und das Kissen hat sie ja vorbereitet. Also das war ja jetzt keine Überraschung.
LoriDie Message war klar. Und ich glaube auch einfach, dass die, dass die als Reality-Stars für sich einfach die Erfahrung haben, dass sie, dass sie wissen, wie sie damit umgehen. Weißt du, wie ich sage? Also, dass die. Ich weiß, wie du es sagst. Wie sagen die immer, die machen hier alles nur für Fame.
SPEAKER_01Ja, für Fame, genau. Für Fame und Sendezeit. Sendezeit ist auch geil. Das ist von, wie heißt sie denn? Valeria? Nee. Wie hieß sie denn? Die das so geprägt hat. Ich glaube auch bei Sommerhaus der Stars. Da hat die das, glaube ich, angefangen zu prägen.
LoriIch weiß nur Jay Kahn und die andere im Dschungelcamp damals, wie die sich hier durchs Wasser getragen haben und die dicke Liebesromanze vorgesagt. Genau. Aber das sind so wirklich, das finde ich toll. Was ich aber sagen muss, ist, das ist nicht so eine Serie, nach der ich mir die Uhrzeit stelle, nach der ich meinen Tag ausrichte, sondern ich gucke es ganz oft on demand. Ja, ja, alles. Ich gucke gar nichts nach Uhrzeit. Weil das, dafür würde ich mich dafür einfach dann zu gegeißelt fühlen, irgendwie. Geißelt, super. Geißelt?
SPEAKER_00Oh Gott, der war nicht geplant, aber der war gut.
SPEAKER_01Robert. Oh Mann, wir wollten so einsteigen. Och Mann. Oh ja, wir können so enden. Wir können so enden.
LoriDas müssen wir uns jetzt aber auch merken. Oh Gott, da geht's schon wieder los. Bei denen finde ich es einfach krass. Also sie haben ja mal gearbeitet. Er ist ja wirklich durch Fleiß und Schweiß wirklich einfach zu seiner ersten Million gekommen mit Unkel Sam und so weiter. Wie die Mädels da beide groß werden, das finde ich schon eine ganz schöne Luxusbubble. Und das finde ich schon wieder ist kein Signal, was so draußen in die Gesellschaft gesendet wird. Aber die sind so herrlich strange miteinander und zumindest nach außen Tine, die gehen sich ja mitunter echt schon auch bescheuert an. Wie oft sagt er über sie, ach, die ist bekloppt. Und er sagt, ach, lass denen doch reden und geht einfach. Aber gefühlt streiten die sich nie.
SPEAKER_01Ja, also nicht so ernsthaft, dass man denn sagt, oha, jetzt so. Was ich total gerne gucke, was jetzt, finde ich, gar nicht so in die Trash-Geschichte kommt, sondern mehr so wirklich Reality, ist Goodbye Deutschland. Ja, stimmt. Das finde ich großartig. Ich weiß, es gab früher, gab es noch vorher auf und davon, wo Jugendliche irgendwie aus irgendwelchen Gründen ins Ausland gehen sind. Das fand ich noch besser. Das fand ich super spannend, wie die also in Gastfamilien gelandet sind oder ein Auslandsjahr gemacht haben oder Work ⁇ Travel oder was auch immer. Das fand ich super spannend. Und bei Goodbye Deutschland gibt es wirklich so viele Momente, wo ich immer noch staunen und mir denke, mein Gott, die Sendung gibt es ganz gar nicht seit 15 Jahren oder so. Und ist von mir aus aber auf jeden Fall super lange. Und es gibt immer noch Leute, die wirklich mit null Sprachkenntnis, null Plan, null Kapital.
LoriDie wollen immer weniger arbeiten, wollen immer mehr Freizeit und weniger Stress haben und kommen dann da echt auf den Boden der Tatsachen an.
SPEAKER_01Und sind völlig überrascht und denken, ach so, aha, okay. Oder auch Heimweh, wo ich denke, na, aber das Spanisch zu sprechen auf Mallorca, ja, wäre schon ratsam.
LoriDas ist witzig. Und auch da, wie viele Paare man so hat erwachsen werden sehen, sind Eltern geworden, haben sich getrennt, wieder zusammengefunden, mussten ihre Restaurants, Bars, was weiß ich, wieder schließen. Einige sind zurückgekommen nach Deutschland. Das ist, glaube ich, doch, ich habe vorhin gesagt, Voyeurismus, ich glaube, das ist es so ein bisschen. Das, was du sonst nur vielleicht aus deiner Familie und deinem engsten Freundeskreis kennst, ne? So diese sehr dichten Informationen. Ja. Da kriegst du es einfach richtig unterhaltsam präsentiert, ohne dass du dich selbst dafür anstrengen musst. Wie hast du in der letzten Folge gesagt, so Sammler? Da sind wir ja alle irgendwie Sammler, weil wir da sitzen und einfach uns so berauschen lassen. Ja. Was ich auch wirklich als neu war, wie alt war ich da? War sie nicht? 15, 16, Big Brother. Aber auch nur der Anfang. Die ersten mit Jürgen und Slato, ganz genau. Und dann vielleicht noch der zweite und dritte, da könnte ich dir schon nicht mal mehr sagen, wer da mitgespielt hat. Ich könnte jetzt, du könntest mich aber auch, weil sie nicht Weihnachten fragen, wer Dschungelcamp geworden hat, sowas merke ich mir leider auch wirklich gar nicht. Merkst du dir das? Na, also bis Weihnachten werde ich doch wissen, dass es Gil war, ja. Okay.
SPEAKER_01Ob es danach auch noch so ist, ich weiß es nicht.
LoriWahnsinnig. Oder auch so die anderen, aber da bin ich eh schlecht, bin ja großer Tatort-Fan. Wenn manchmal Tatort Wiederholung kommt, stelle ich mir die Frage, ach so, den hast du schon mal gesehen, ja? Ich glaube, ich erinnere mich da nicht dran. Das ist so. Aber weil das Gehirn einfach so geil aus ist und ich so abschalte, weil ich auch weiß, ich muss mich nicht konzentrieren. Und wenn du zwischendurch aufs Klo gehst oder dich jemand anruft, es gibt Serien, wo ich früher nur in den Pausen zur Toilette gegangen bin und auch Telefonate nicht angenommen habe. Bei mir war es Grace Anatomy. Oh Gott, ja. Ich war es noch wie heute. Ich habe es von der ersten Folge an immer donnerstags geguckt und das war damals wirklich durch Zufall, Feierabend. Ich war im Handel, ich hatte früher Feierabend, ich war schon zu Hause und von da an war der Donnerstag immer mein freier Tag, einfach weil ich sonst auch bis 20 Uhr gearbeitet habe. Und dann Christina und Meredith und dann auch noch Easy und Visi alle hießen, so diese ganzen Alfänge.
SPEAKER_01Es mussten auch die Anfänge sein. So gut. Auch da ist die Qualität. Also die Qualität ist immer noch gut, also keine Frage. Aber ich glaube, so als diese Corona-Folgen begonnen haben, da bin ich dann irgendwie ausgestiegen, nicht der Corona-Folgen wegen, weil das passte ja einfach. Oder fand ich auch gut, dass es nicht so im luftleeren Raum irgendwie so hängen geblieben ist. Aber da fehlten mir dann einfach die Persönlichkeiten bei Handy zu sehen.
LoriDas war zu lange weg, die war zu lange weg. Dann diese ganzen, also ich habe mich immer wieder gefreut, Derek dann wiederzusehen bei diesen Spin-offs da am Strand und so. Aber mit Grace Anatomy würde ich sagen, habe ich meine 20er verbracht und eins ist hängen geblieben. Du sagtest in der letzten Folge, dass deine Freundin so Krisen mit Musik bewältigt. Und ich habe mir von Meredith und Christina, damals fand ich das toll, dass die in den größten Stressphasen einfach laut Musik angemacht haben und es weggetanzt haben. Und das habe ich auch gemacht, als ich noch ohne Kinder war, dass ich einfach laut Musik und angefangen habe zu tanzen, weil es einfach befreit wird. Früher waren wir auch alle am Wochenende sowieso noch mehr tanzen. Das heißt, man konnte so diesen Bewegungsdrang einmal loswerden. Aber ja, dann kam auch oft sonntags gut bei Deutschland und dann konnte man sich da so richtig schön mitgucken.
SPEAKER_01Ja. Was weißt du, was mir aufgefallen ist, als du das gerade erzählt hast, auch mit Big Brother, habe ich gerade so gedacht, dass es früher ja nicht so viele, also früher meint jetzt deine 20er und meine so ähnlich 20er, dass es früher nicht so viel Reality und so weiter war. Das hat, glaube ich, mit Frauentausch und Bauer besucht Frau und Spiegeltochter gesucht begonnen. Aber weißt du, was ein anderer Hype war, der wirklich ja ewig sich hielt? Castingshows. Oh ja. Voll. Also, und da ist es auch so gewesen, dass du bei der spätestens bei der fünften Staffel mal dachte, ja, okay. War dann raus. Also Popstars, überleg mal, also die erste Staffel Popstars ist ja eingeschlagen wie eine Bombe.
LoriDas war geil und den Song habe ich auch wirklich, wirklich gerne gehört. Und mir fällt ihr Name nicht ein, aber die Blonde. Sandy. Uh, Tine. Das war ja noch während meiner Abizeit, ja, 2000, 2001 muss das gewesen sein. Und da habe ich bei Verdin geloppt. Ich wollte gerade sagen, pass mal auf.
SPEAKER_01Und sie war bei Verdin und ist ja damals im Laden in Würzburg, Offenbach. Angesprochen worden und gesagt worden, du bist jetzt dabei, ne? Ja. Ja. Kann ich mich erinnern. Ich sehe die Szene noch nicht vor mir.
LoriDa war ich total, also da habe ich mich wirklich damit identifiziert. Dann war ich in der Ausbildung und war in der Berufsakademie, ich glaube, oh Gott, alle acht Wochen für zwei Wochen oder so, wahnsinnig mehr oder so ähnlich. Und ich weiß, mein damaliger Freund hat mir die Popstars-Folgen, die ich dann verpasst habe, auf Videokassette aufgenommen.
SPEAKER_01Und dann habe ich mir das angeguckt. Ich sehe mich noch in meinem Kinderzimmer sitzen mit dem wirklich Uraltfernseher von Rosanfleer, genau, der noch ewig helles Bild gemacht hat, wenn du ihn ausgemacht hast und du konntest nicht heimlich Fernsehen gucken. Oh, das war. Doch, habe ich gemacht. Ja, aber wenn dann jemand reinkam, hast du ja nicht so schnell ausgetreten.
LoriDie Dunkelheit, ich habe hier an den Einstellungen am Fernseher so lange rumgedoktert, dass ich natürlich selbst auch nicht mehr viel erkannt habe, aber er war an.
SPEAKER_01Nee, aber ich meinte, wenn du ausgemacht hast, dann blieb doch immer noch so lange dieser helle Streifen. Und der ist mir oft zum Verhängnis geworden, muss ich dir ganz ehrlich sagen.
LoriAch so, weil du hast Schritte gehört, hast ausgemacht und er war ja manchmal noch, genau. Das stimmt, es gab nicht so viel. Und glaubst du, ist das peinlich, peinlich, so wie wir, ich kann das nicht so gut. Sächsisch bin ich ganz weit vorhin. Das hatten wir letzten Mal schon. Da sind wir ja hier auch mit dem Goodbye Deutschland, mit dem Jenser. Ja, nur Jens. Als der Jenser verstorben ist. Gott hab ich ihn.
SPEAKER_01Aber was ist denn mit der Daniela denn geworden? Das war auch wild. Die Entwicklung von der Daniela.
LoriUnd das, du kannst halt so mitglotzen, weißt du? Du kannst so wie durch so ein Fernglas zugucken, kannst dir die Shits reinziehen und denken, seid ihr blöd. Eck wird das viel besser machen. Macht mich doch mal eine. Wer ist denn da? Aber Tina, ich bin raus bei Berlin-Tag und Nacht, Köln. Das aber bei mir das eindeutig gescriptet ist. Und deswegen will ich das dann nicht sehen. Das ist wirklich, das ist zu doof. Ich war früher aber auch, nee, ich muss zugeben, ich habe auch da die ersten Folgen geguckt. Richterin Barbara Sarit. Voll.
SPEAKER_01Die war auch cool. Die Talkshows. Und am besten war ja wohl bitte Sonntag, 19 Uhr, nee, Samstag, 19.05 Uhr, Sonja Kraus, wie sie, also die Talk, Talk, Talk, alles zusammengefasst hat an Talkshows, was die Woche lief. Weißt du das noch?
SPEAKER_00Oh, das war ja auch. Ich bin heiler.
LoriMüsste ich mir jetzt, also müsste ich reingucken, Samstagnacht, Brett, habe ich total gerne geguckt. Dürfte ich sie hier bitte an die Beeke titten?
SPEAKER_01Ach Gott, ja.
LoriMirko Nonschef, Anke-Engelke, Bastian Pastewka, geil.
SPEAKER_01Aber das war Wochenshow, das war nicht.
LoriNein, es war Samstagnacht.
SPEAKER_01Anke Engelke und Bastian Pastewka waren seit 1 und Wochenshow. Nu ist gut jetzt hier. Mirko Nonschev war Samstagnacht, das stimmt. Aber die anderen beiden waren so.
LoriOh Gott, ich möchte mich nicht mit dir anlücken.
SPEAKER_01Ja, es ist aber Wochenshow mit Bastian Pastewka und dem erklären.
LoriMein Gott, du hättest zu der Zeit hättest du mich schon schlafen lernen sollen. Oder schon schlafen. Nein, mein Spaß. Nein, aber damit, dass so, du begleitest das Leben und durch diesen Zugucken, Big Brother, das war ja damals meine Güte. Wir kannten alle nur dieses Buch von meiner Kameras ausgegangen. Ja, meine ist schon sehr eine Weile aus.
SPEAKER_01Sollen wir die anderen anstecken? Nee, lassen wir jetzt so. Wir sind gerade so. Ja, wir hatten ja jetzt wirklich sehr viel Zeit für Videos. Okay.
LoriDrückst du einmal die Cut-Taste?
SPEAKER_01Diese Videounterhaltung war sehr spannend, aber wir würden sie ignorieren.
LoriJa, wir haben uns einmal darüber unterhalten, dass die Kameras mal wieder ausgegangen sind.
SPEAKER_01Obwohl sie an der Powerbank hängen, wir wollen es nur nochmal.
SPEAKER_03Wo war ich jetzt am Schluss?
SPEAKER_01Hä?
SPEAKER_03Wo war ich jetzt am Schluss?
SPEAKER_01Das weiß ich nicht, du wolltest ein neues Thema anfangen. Ich habe ja mal einen noch im Hassel, dass ich für meine Abi hätte lernen müssen.
LoriGenau. Nein, durch dieses, durch die Brille den anderen zugucken, Big Brother, wir kannten alle nur das Buch von George.
SPEAKER_03Big Brother? Nein.
LoriBig Brothers Watching You.
SPEAKER_03Das war doch George Orwell, George Orwell.
LoriOh, sind wir cool. Ohne dass ich es kenne, habe ich es gerade. Und damit ging es ja so ein bisschen los. Dann kam Big Brother, dieses Zugucken und ich sag mal, jetzt ist es aber wirklich, wie schaffst du das, diese ganzen Sendungen inhaltlich voneinander zu unterscheiden? Weil ich finde ja, Love Island, Are You The One, Ex on the Beach, das ist doch alles irgendwie das Gleiche.
SPEAKER_01Möchte man meinen, man kommt vielleicht auch beim Erzählen ein bisschen durcheinander irgendwann, aber es ist ja, wie ich gesagt habe, hat es ja einen Verlauf. Also wer erst da ist, kommt ja nach da und so und das kannst du dann schon ganz gut irgendwie.
LoriUnd hast du mal verfolgt, wie werden die Teilnehmer, ich sag jetzt bewusst nicht Schauspieler, weil das sind sie ja nicht, wie werden die Teilnehmer dafür gecastet? Sind das Influencer oder sind das. Auch.
SPEAKER_01Also inzwischen sind super viele Content Creator. Ja, sei vielleicht der Content Creator. Oder ich glaube, es gibt wirklich immer noch so Aufrufe. Also ich weiß, dass du, wenn du dich einmal für irgendeine Sendung bewirbst bei RTL, direkt vor Aufregung so ein bisschen angefangen rumzusabbern, bist du dann in der Schublade für alles.
SPEAKER_02Genau.
SPEAKER_01Dann kriegst du doch, du musst einwilligen, dass sie dich auch für andere Sachen anschreiben können. Und ich kann mir vorstellen, dass das logischerweise bei den Formaten ja noch eher der Fall ist. Also ich habe mich beworben, jetzt ist es raus, nicht für Ex on the Beat, sondern für Top-Doc. Ah, ja. Und da landest du quasi auch in einer Schublade. Aber nicht für naja, für verschiedene Formate. Also die Frage, schicken dir eine Mail, Mensch, wir haben hier ein neues Format und willst du vielleicht, keine Ahnung, auswandern oder so oder willst du dein Haus umbauen oder sowas und dann kriegst du halt eine E-Mail mit der Frage, willst du das machen? Ich kann mir vorstellen, wenn du dich einmal zum Beispiel beim Bachelor beworben hast, weil die machen ja wirklich den Aufwand.
LoriDu hast mir versprochen, dass du es nicht verrätst.
unknownWas?
LoriDass mein Mann ein ehemaliger Bachelor ist und wir uns so kennengelernt haben, weil er einfach so gut aussieht. Oder ich? Beide? Aber das, ja, okay. Und du hast dich da beworben mit Sally? Und dann? Was und dann? Gibt es irgendwann mal eine Aufzeichnung von euch? Ist irgendwas?
SPEAKER_01Nee, wir sind dreimal abgelehnt worden. RTL, wenn du das hörst, shame on you, weil ihr habt wirklich was verpasst, muss ich jetzt ganz ehrlich sagen. Das ist blöd. Ja, voll. Und vor allen Dingen, also jetzt mal kurz aus dem Nähkästchen, das war wirklich richtig schade, weil bei der dritten Bewerbung haben ja tatsächlich ganz viele Schüler ja richtig viel mitgewirkt und haben uns einen richtigen Kopf gemacht für das Bewerbungsvideo. Wir haben es in der Schule gedreht und es ist richtig süß geworden, richtig cool. Und ich fand es total schade, dass wir nicht genommen worden sind. Nicht, weil ich jetzt unbedingt so auf Fame und Sendezeit aus bin, sondern weil ich das den Schülern gegenüber so wenig wertschätzend fand, weil die haben sich eben mal mit was anderem beschäftigt als Instagram und Snapchat und weiß ja nicht was, sondern haben sich wirklich mit einem Hund beschäftigten Kopf gemacht, Tricks mit ihr geübt und so weiter. Und ich hätte mir gewünscht, dass das einfach angenommen wird, gesagt wird, ja geil, die machen mal was anderes als irgendwelchen Social Media Kram und haben sich mal richtig hintergekniet und reingekniet und hintergeklemmt, um mal was anderes zu machen. Und dann haben sie nicht mal die Belohnung dafür. Das fand ich super schade. Habe ich RTL auch geschrieben, haben sie nicht geantwortet. RTL, ganz ehrlich, keine große Leistung. Ja.
LoriSo, an alle da draußen, wir mögen RTL jetzt nicht. Bis zum nächsten Prominenten. Ja. Ja, muss man schon auch sagen.
SPEAKER_01Also, also um mal darauf zurückzukommen, also ich gehe mir davon aus, wenn du dich also einmal bei Bachelor oder Bachelorette beworben hast, dass du dann also automatisch in die Kategorie Dating-Sendungen kriegst.
LoriGroßblond, große Brüste. Naja, das ist so. Kleinbrünett. Nicht so große Bruste. Ja. Na, sie versuchen ja schon inzwischen zu werden.
SPEAKER_01Jetzt finde ich auch gut. Also ich glaube, es ist jetzt gerade, was ist denn gerade aktuell gestartet? Are you the One Deutschland? Kind of auf Netflix immer eingespielt. iTwo ist, glaube ich, gerade. Wie sagt man dazu? Ah, okay. Weißt du, wie lange ich gebraucht habe, bis ich Ibis geschnallt habe? Ich bin ein Star.
SPEAKER_00Ja, habe ich dich gepeilt. Okay. Ich glaube, Ibis, was soll das sein? Siehst du. I-Bims, I-Bims. I-Bims ist da.
SPEAKER_01Ja, also auf jeden Fall habe ich da wohlwolle zur Kenntnis genommen, dass also nicht mehr nur die Top-Models da irgendwie einen Partner suchen, sondern auch eben Sachen, die jetzt nicht dem Standard-Schönheitsideal entsprechen an den Mädels oder auch bei den Jungs. Fand ich cool. Das ist so ein bisschen variiert jetzt.
LoriEs gab einen was, wo ich irgendwann mal abends reingeseppt bin. Das muss nach 22 Uhr gewesen sein, alles wieder. Ja, genau. Ich denke, oh Gott, das sollte scherz. Nee, das war es wirklich. Und Tine, es war ganz schlimm, weil dieser, du glotzt dich ja an den Geschlechtsteilen fest. Du kannst ja gar nicht irgendwo anders hingucken. Du guckst auf die Nippel und du guckst auf die Geschlechtsteile und dich interessiert eigentlich gar nicht mehr.
SPEAKER_01Weil das so ungewöhnlich ist, dass man das im Fernsehen so oft sieht, ne?
LoriAlso, und auch so einfach, also wirklich einfach so. Und wir hatten das ja vorhin schon so mit diesen Talkshows in unserer Zeit, ja, und ich sage mal ganz oft zu meinen Kindern, wenn die vor der Glotze sitzen und eigentlich gar nicht wissen, was sie gucken wollen und sich durch sämtliche Streamingportale schippern, dann erzähle ich immer davon. Damals, ich habe den Fernseher angemalt und ich habe mich richtig gefreut, wenn unsere kleine Farm oder die Schlümpfe lief. Ach ja, das habe ich richtig gefeiert. Und dann aber irgendwann muss ich zugeben, habe ich mich auch direkt nachmittags vor die Glotze gehängt, um eben diese ganzen Talkshows durchzugucken. Begonnen bei Arabella Kiesbauer auf ProSieben. Ricky und Haste nicht gesehen, also Brit, Birte. Und da ging es ja am Ende. Oh, Bärbel war auch Oliver Geisen. Ja. Und da ging es ja am Ende auch immer so ein bisschen darum, dass es immer demnächst möglichst noch schlechter geht, um noch ein bisschen mehr die Leute bei der Stange zu halten. Naja, und eben am Ende auch so ein bisschen den Menschen da draußen die Unterhaltung mit dem Leid der anderen zu geben.
SPEAKER_01Aber die kommen ja auch dahin, um das selber zu spielen. Absolut. Da gab es. Also wie viele Betrügereien und wie viele, wer mit wem und dann, also doch, dass eigentlich der Vorläufer von I the Wonder und Entschuldigung.
SPEAKER_00Irgendwie waren da. In der Lichtshow.
SPEAKER_01Sorry. Ah, Entschuldigung, der Hund hat lustige Lichter-Show-Spiele. Ich kann das aber auch, glaube ich, kriege ich das auf dem Bild drauf. Ich muss das kurz fotografieren. Natürlich nicht. Ich habe mein Handy genommen, der Hund denkt sich, äh, nope.
LoriGenau, und so Reality-Gedöns. Ich finde, dieses Dafür-Schämen finde ich gar nicht. Also das wahnsinnig finde ich okay, das so zu sagen. Schlimm wird, wenn man es glaubt, was da drin so passiert. Und schlimm finde ich es, glaube ich, auch, wenn Frauen und oder Männer von diesen meist doch schon sehr, sehr, sehr durchtrainierten Körpern davon irgendwelche Ideale ableiten würden. Das da wäre ich dann wieder nicht so okay mit, weil mich das schon auch stört. Das sind ja auch immer junge Menschen, also das, so, ne, jetzt fühle ich mich als Mitviertziger schon auch ein bisschen da nicht so gesagt.
SPEAKER_01Hast du gesehen, dass es irgendwann mal, das ist glaube ich letztes Jahr oder vorletztes Jahr gewesen, da gab es den Golden Badge.
LoriAlso nicht verfolgt und auch nicht jede Woche gesehen. Aber ich habe gesehen, dass die sich am Ende, glaube ich, nicht bekommen haben. Also er hat eine Dame ausgewählt. Für die Geräusche im Hintergrund. Der Hund ist mit im Studio. Und während Sally meinen Unglücksglückskeks haben möchte, den sie natürlich nicht essen darf, weil Koffein und Schokolade, hat Tine einen richtig guten Top-Top-Move gemacht und hat den anderen Keks geworfen, den Sally sich natürlich geholt hat, damit aber eine Kamera umgerissen hatte.
SPEAKER_01Schade, dass die Kamera nicht mehr an war, weil dieses Format hätte ich, also diese Perspektive hätte ich gerne gesehen. Gut. Willst du das Cutten eigentlich? Frage ich mich. Nein.
LoriEntscheide du.
SPEAKER_01Patrick, entscheide du.
LoriJetzt ist es drin. An eure, also an unsere Hörer da draußen. So ist hier übrigens Podcasten mit Tine und Sally. Aber es ist ja auch schon Freitag, die Woche ist geschafft. Und unser Niveau ist ja, warte, jetzt hat, da habe ich noch einen schönen. Heute singt für sie. Das nehme. Finde ich auch doll. Ja, ich habe aber ein Weichchen gebraucht. Echt?
SPEAKER_01Okay. Ja, ist okay. Ist okay. Ich judge da nicht.
LoriGenau, das würde ich, also wenn eben der ein oder andere glaubt, dass das so das Leben ist. Wir waren aber schon beim Golden Bachelor. Ja, stimmt. Bachelor, Bachelor. Beim Golden Bachelor. Ach, dass die. Die haben nicht zusammengefunden, weil die waren einfach jeder schon so sehr in seiner eigenen Bubble und auch für sich im Alleinsein, dass es, glaube ich, schwierig, sich dann da irgendwie nochmal neu einzudenken. Queere Formate habe ich anfangs auch super gerne geguckt. Diese erste Bachelor-mäßig mit Frauen, wo die sich. Princess Charming? Ja, genau. Fand ich super und fand ich auch absolut gut, dass die mit dem Grimme-Preis ja ausgezeichnet worden sind, um einfach da auch dieses Format zu öffnen. Aber ansonsten muss man auch mal so in Real-Talk-Team muss man auch mal zugeben, wir verschwenden schon auch viel Zeit damit.
SPEAKER_01Ja, völlig. Aber andererseits, was würdest du denn sonst in der Zeit machen? Würdest du dir jetzt, wenn es das nicht gäbe? Ganz ehrlich. Ja, würdest du das machen? Weil ich würde nach zwei Seiten einschlafen, weil mein Kopf so voll wäre, dass ich das gar nicht, ich kann das gucken, weil nichts weiter passieren muss nebenbei. Ich kann nebenbei arbeiten, das geht tatsächlich. Aber ich würde mich jetzt nicht abends stattdessen hinlegen und lesen. Ich lese abends im Bett, ja, das stimmt, aber da schaffe ich drei Seiten und dann ist auch rum, weil das schafft der Kopf nicht mehr.
LoriNee, ich glaube, in dem Augenblick, wo man sich das anmacht, hat man das Bedürfnis nach ganz wenig. Welche Debatte ich gerne noch mit dir führen würde. Das du ernst. Ja, aber ist es eigentlich, also ich finde nicht. Ich habe es geliebt und ich habe dadurch einen ganz anderen Blick auf die beiden bekommen, Kaulitz und Kaulitz. Die Unterhaltung wolltest du mit mir schon mal fühlen. Ich hab dir gesagt, ich habe es nicht gesehen. Aber es musst du machen, weil die Jungs haben jetzt übrigens. Ja, wir hatten das. Das ist geil. Da ist dem ZDF, den Mainzelmännchen, ist da mal ein richtiges Ding gelungen. Ich weiß, den Leuten da draußen, das ist jetzt wieder so, der eine sagt bestimmt, oh yo, und der nächste sagt, ach du Scheiße, wie kann sie nur? Aber ich finde wirklich, die Jungs, die jetzt, ich sag mal, mit ihrer Band erfolgreich geworden sind und Kinderstars, ausgewandert, einfach zu viel Druck, die haben sich ja da drüben ein ganz neues Leben aufgebaut. Und ich habe den Tom ganz lange auch dafür verurteilt, weil ich einfach Heidi Klom richtig. Ich habe heute leider kein Foto für dich. Überraschung! Wir fliegen nach New York. Du bist leider nicht mit dabei. Nur eine kann Germanys next Top-Model werden. Ich könnte spönst doch schon mehr als einmal gesehen. Ich kann mir nicht helfen. Ja, und irgendwann war es mir einfach zu viel, weil jede Show einfach immer, immer, immer das gleiche ist. Und mir geht Heidi mit ihren, ich bin schon Ü50, aber ich habe einfach die perfekten Titten. Das geht mir richtig auf den Sack. Echt jetzt? Echt jetzt? Und deswegen habe ich ihn lange verurteilt, weil ich mir dachte so, mh, mh. Aber Leute, guckt bitte, Kaulitz und Kaulitz, weil Tine Ehrlich, die sind so herzlich, die sind so süß, die sind so ehrlich. Die sind natürlich abgehoben, die haben eine Menge Geld, mit dem sie um sich werfen. Die haben viele Autos und tolle Häuser. Heidi spielt Gott sei Dank eine ganz, ganz kleine Rolle. Und die haben schon wirklich dieses Entertainment, machen die schon wirklich auch wirklich gut. Das kann man denen nicht absprechen. Und das ist so für mich auch eine Art von Reality, diese ganzen Dokus, die man eben so gucken kann. Also das Fernsehen ist ja ganz vielfältig geworden. Und da muss ich eben manchmal sagen, manchmal für mich, für meinen, oh, ich habe jetzt noch zwei Stunden sturmfrei, bevor das Hamsterrad beginnt, ist für mich die Auswahl manchmal zu groß. So dass ich nicht weiß, wo fange ich jetzt an und dann vertrödlich Zeit mit dem Aussuchen, wie meine Kinder manchmal.
SPEAKER_01Ich finde, das geht mir bei Film so. Wenn du dir abends überlegst, so Samstagabend so und heute ist mal Samstagabend und jetzt gucken wir mal nicht irgendwelchen Reality-Quatsch, sondern machen wir jetzt, ne, machen wir ein bisschen so, bis man sich dann für einen Film entschieden hat. Bei so vielen Anbietern und so weiter.
LoriDa haben mein Mann und ich einen ganz unterschiedlichen Filmgeschmack, während ich ja total Krimis und Thriller liebe, ist eher Samstagabend. Was leichtes, was Entspanntes, was so auch so zum Zwischendurch wegknacken. So, ach, du schläfst. Nee, noch da. Das jetzt hast du mich von Kaulitz und Kaulitz weggeholt.
SPEAKER_01Du hast damit selber angefangen. Na, wegzugehen. Mit dem Entscheiden, ja. Aber du hast das gerade selber angefangen. Okay. Ich wollte dir nämlich noch sagen, dass ich durchaus ja eine Folge mal gesehen habe, aber mich hat es echt irgendwie nicht so abgeholt. Nee. Und es liegt gar nicht an, das muss ich kurz überlegen, Tom ist mit Heidi zusammen. Ja. An dem liegt das gar nicht und ich finde das auch nicht, habe ich keine Meinung zu. Also ich finde Heidi dumm jetzt, naja, klar, als Lehrerin finde ich es jetzt nicht so, feiere ich es nicht so, dass es eine Sendung gibt, die also wirklich Mädels wirklich ausschließlich auf Optik reduziert, finde ich schwierig. Ja, ich meine, klar, ist der Job und nach irgendwas musst du so ein Model ja nun mal auch aussuchen, ist mir schon logisch. Aber ich glaube, dafür sind es mir jetzt einfach zu viele Staffeln und auch wenn sie inzwischen ja auch da ein bisschen das, sag mal, Angebot. Ja, aber das ist so offenweise. Aber es ist so, ja, es hat schon ein bisschen den Eindruck von, wir wollen jetzt mal so.
LoriEs ist dann eine Kopulente dabei und dann ist eine farbige dabei.
SPEAKER_01Und ja, das ist mir alles zu. Ich weiß schon, was du meinst. Auf jeden Fall hat es aber damit gar nicht unbedingt was zu tun. Aber mir ist es einfach zu viel. Ich glaube, mir ist Bill ein bisschen zu viel. Und ich kann das, kann das nicht so, ich fühle das nicht so. Also vielleicht muss ich noch eine Folge mehr gucken. Ich denke darüber nach, wenn gerade alle anderen nutzlosen Reality-Formate vorbei sind. Ist das jemals vorbei? Ja, es gibt immer auch meine Flaute. Das ist so. Also manchmal kannst du dich nicht. Sommerloch. Kannst du dich nicht retten, weißt gar nicht, was du zuerst gucken sollst. Make-Love, Fake Love kann ich auch sehr empfehlen.
LoriDa, wo die Jungs vorgeben, dass sie Single sind und aber eigentlich haben sie jemand vor.
SPEAKER_01Oder sieben oder zwölf eine undefinierte Zahl haben aber eigentlich die Freundinnen im Haus nebenan sitzen, die sich das Ganze ja auch anguckt. Nein. Ja, ja, und da sind schon richtige Dramen entstanden. Und das sind letztens, die letzten, jetzt werde ich jetzt, glaube ich, die vierte Staffel schon. Und da sind die ersten drei Staffeln, und nee, die vierte eigentlich auch immer Frauen bei gewesen, die du halt irgendwo aus einem anderen Format tatsächlich kanntest, aber auch nicht in so einem klassischen Trash-TV. Also es war hier die Antonia, die mit den Bauern zusammen war, die ja auch so groß mit dem Bauerpflege.
LoriJa, die er im Sommerhaus der Stadt so runtergequatscht hat. Genau.
SPEAKER_01Die hat da gesucht, dann die Gildis, die beim Bachelor ist. Ja, ja, ja, die Feuermi Blue. Genau, genau. Die und dann eine, die auch bei Bachelor. Wem hat die? Die hat den Bachelor eingelangt. Die hat den Bachelor eine gelangt. Als sie beim Bachelor war, hat er mit ihr geknutscht und dann hat er sie am nächsten Abend rausgekantet und daraufhin hat sie ihm eine geknallt. Arschloch. Okay. Genau. Der Hund versucht bei Logi heute Eindruck zu schinden und den Schokokeks abzubauen.
LoriUnd das sind allen möglichen Positionen von allen möglichen Seiten. Ganz unauffällig versucht sie das auch.
SPEAKER_01Ach, jetzt mit Kopf auf Sofa auf. Das ist hart. Und diesmal ist es Elena Miras gewesen, in der aktuellsten Staffel.
LoriDie auch im Dschungel war, die bekannt für ihre große Klappe ist. Die war im Dschungel, das wusste ich jetzt wiederum nicht. Ach, hör mal auf. Die war im Dschungel. Und die war ja auch bei Sommerhaus oder. Elena Miras?
SPEAKER_01Bist du dir sicher? Kannst du goggeln. Also hör mal jetzt auf. Ich habe doch alle Folgen, alle Staffeln gesehen. Ihr Typ hier, Maik Haiter, der war doch bei allem Möglichen dabei. Halt sie auch. Ach du Scheiße, setze ich mich jetzt wieder rein? Anna, das googelt mir nachher. Das googeln wir nachher. Also ich habe die da vorher noch nicht gesehen. Ich kannte die wirklich nur als die Ex von Maik Haiter. Aber wie gesagt, wir wissen ja, was ich im Fernsehen gucke, von daher weiß ich nicht, ob das so hilfreich ist. Also, ich habe irgendwann auch mal beim Dschungel ausgesetzt. Also, genau. Und das finde ich aber ganz spannend, weil da so, also ja, natürlich, die weiß natürlich auch, worauf sie sich einlässt, aber sie ist, glaube ich, ein Mensch gewesen, der sich auch sehr von dem Temperament leiten lässt und da kann sie sich zehnmal sagen, ich weiß ja, was das für ein Format ist und dass die 90% der Jungs sowieso nur für Fame sind oder für Sendezeit. Aber ich glaube, die hat sich auch wirklich doll von ihren Gefühlen leiten lassen und war dann wirklich von einigen super, super enttäuscht, weil sie das nicht hat kommen sehen, dass dann eben auch solche Wendungen passieren. Und könntest du das?
unknownNee.
SPEAKER_01Könntest du dich mit so Kameras? Ich staune, ich habe auch beim Dschungel gestaunt, dass die das so geschafft haben und habe mich dann gefragt, ob man das wohl irgendwann ausblendet, dass permanent eine Kamera auf dich gerichtet ist. Habe ich überlegt, weiß ich nicht, ob ich das könnte. Und wie viel dann wirklich bewusst erzählt oder nicht erzählt worden ist, wie viel du dann aber vielleicht nach 17 Tagen dir dann irgendwann auch vergisst, dass ja da ständig jemand mitfindt.
LoriSo viel Selbstkontrolle, das ist so viel Selbstbeherrschung.
unknownKrass.
LoriJa. Ah ja. Also unser Fazit zu Reality ist, man muss sich dafür auf gar keinen Fall schämen, finde ich. Also ich finde das ein ganz guter Katalysator zwischen Reality, also die wirkliche Welt da draußen und den Problemen der anderen oder auch der Nicht-Stars. Man muss schon auch sagen, dass da manchmal auch wirkliche ganz schöne Hohlbirnen, also, oder auch gespielte Hohlbirnen und ich weiß nicht, was besser ist.
SPEAKER_01Also ich habe schon überlegt, auch bei manchen Formaten, okay, also hast du dir jetzt selber überlegt, dass das deine Rolle wird und bist du dir sicher, dass das eine gute Entscheidung war, dich dafür zu entscheiden, der Arsch zu sein oder der Depp?
LoriEs ist lustig, dass du in dem Augenblick der Arsch sagst, wo ich daran denke, dass die bei, weiß ich nicht, prominent getrennt, wenn die zu ihren Sportchallenges da gehen, dass die immer die Mädels alle dieselbe Legends anhaben und so einen Sportch. Oder? Das ist ja wo richtig krass. Also irre. Dass alle die gemachten Szene, alle haben immer perfekte Augenbrauen. Also das, als wenn die vorher so eine Checkliste. Ja, so ein Laufband durchlaufen. So check das hab ich, check das habe ich und jetzt stellt ihr euch da hin und wir machen alle noch dieselben Augenbrauen und so weiter. Also Tine, wir waren. Tina! Lori! Wir waren beim Fazit. Ja, bitteschön.
SPEAKER_01Wollte ich nicht unterbrechen, aber es.
LoriNaja, Sally führt hier zu dir ein oder anderen Unterbrechen. Es tut mir in der Seele leid, Schatz, aber du darfst diesen Keks nicht haben, der macht doch Bauchschmerzen. Sie ist halt auch ein bisschen Labi. Also das ist so auch Lotti dürfte den nicht haben. Da ist Schokolade drin, Schokolade nein. Reality. Wir sind froh, dass es sie gibt. Ja. Manchmal vielleicht ein bisschen zu viel Bedeutung, wird dem Ganzen beigemessen. Und manchmal bin ich auch ehrlich, verdienen die mit der Scheiße, die sie danach machen, auch einfach zu viel Geld. Die kommen ja nie wieder in der. Auch da spricht auch der Neid aus mir, sag ich dir ganz ehrlich. Die kommen aber nie wieder in der Realität an. Nee, das glaube ich auch. Wir wollten ja nicht politisch sein. Ich finde es aber richtig, dass Influencer jetzt hier auch Steuerprüfungen und so weiter bekommen. Was die damit verdienen. Also, irre. Und ich finde, die bedienen einfach eine Branche, die Leichtigkeit. Wer weiß, wer es außer uns noch guckt. Glaubst du, es gibt eine Altersbegrenzung?
SPEAKER_01Von Leuten. Also ich glaube, die Kids aus meiner Klasse gucken es nicht viel. Also nur ein paar Formate. Und nach oben hin, glaube ich, gibt es gar keine Store-Grenze. Aber guckt deine Mama heute noch was? Na, selbstverständlich. Was guckt die? Also die gucken nicht die ganzen, Entschuldigung, Bumsformate. Danke, dass du es so sagst, aber das ist es ja. Und ich glaube, da übertreiben sie jetzt gerade auch wirklich ein bisschen. Also da gibt es ja gar keine Party mehr, auch bei Temptation Island und so weiter. Ohne dass die Föhn. Ohne dass irgendjemand sich nackt auszieht oder in den Pool springt und bekleidet. Also können sie alle machen, aber warum jetzt so viel dann auch? Selbende Zeit. Dankeschön. Warum denn immer auch ein Lapdance-Leichtern so immer erst am ersten Abend, so das ist also wirklich nicht die Realität?
LoriTotal verfeuert alles.
SPEAKER_01Alles raus, alles raus. Das guckt sie nicht mehr, aber so dschungel und prominent getrennt und so, das guckt sie schon auch.
LoriAuch weil es für sie dann ein schönes Abschalten vom Alter ist.
SPEAKER_01Auf jeden Fall, auf jeden Fall. Also das ist für sie jetzt auch kein Bildungsfernsehen. Nee, nee.
LoriStell dir mal vor. Leute, es ist kein, also es ist nicht die Realität. Seht den Tatsachen ins Auge, es ist nicht die Realität. Ich würde sagen, dass es ein schöner Zeitvertreib ist. Ja, das stimmt. Und dass es aber auch lustig ist, wie gleich wir uns da sind, über welchen Scheiß wir uns dann auch amüsieren und dann auch wirklich darüber feiern und lachen können. Und ich glaube, ohne zu jetzt zu intim zu werden, aber über diese Scheißformate haben wir auch beide gemerkt, dass wir schon auch so ein bisschen auf einer Wellenlänge sind. Meistens hast du dann geschrieben, schon gesehen oder bin mittendrin oder irgendwie mit der.
SPEAKER_01Und dann dachte ich immer so bei mir, wann macht sie das eigentlich alles? Ich mache das zum Beispiel auch beim Sport. Also ich kann, ich weiß nicht, wann sich das entwickelt hat, ich kann das ganz schwer aushalten, wenn um mich herum, wahrscheinlich durch die Arbeit, gar, gar, gar kein Geräusch ist. Und deswegen läuft bei mir meistens irgendetwas im Hintergrund. Und auch beim Sport ist es so, dass irgendwo mein iPad steht und da läuft dann irgendeins von den Formaten, was ich alleine gucke. Und damit schaffe ich dann auch die Zeiten dazu. Aber du willst nicht den Körpern nacheifern. Nein, es war jetzt doof. Das ist ein bisschen niedlich, weil also da muss ich ganz schön viel früher aufstehen. Was hat das werde ich jetzt nicht mehr schaffen? Weil wir müssen noch aufhören zu essen. Das würde. Ja, und das wird dann schwierig. Und da fängt es an, schwierig zu werden.
LoriGlückskeks. Hat man das gehört? Ja, sehr gut. Der Hund hat es auch gehört und denkt sich. Du darfst unsere Hörer und Hörerinnen heute ins Wochenende verabschieden, weil ich noch ein bisschen Keksknabber. Ja, ne Knabbermann. Tina! Glori!
SPEAKER_01Das ist blöd. Aber das war deren Markenzeichen. Ja, ist halt so. Ist halt so. Glücklicherweise ist es nicht unser, weil ich glaube, das wäre für die Hörer super anstrengend. Okay.
LoriSchreibt uns doch mal eure Marken. Ich glaube, genau.
SPEAKER_01Wollt ihr gerne, dass wir uns perspektivisch so begrüßen und verabschieden? Wollt ihr gerne mal von uns so begrüßt werden? Sollen wir euch grüßen, indem wir euch so euren Namen rufen? Komme ich jetzt ins Fernsehen? Genau. Wochenshow. Ingolf Lück, ich möchte es nochmal sagen. Ach, du bist ein Klugscheißer. Ich hab's schon wieder vergessen, weißt du? Gut, also wenn auch ihr mal, ich weiß nicht, ob man das noch eigentlich noch streamen kann, kann man Wochenshow noch streamen? RTL Gold. Das würde ich richtig feiern. Das würde ich richtig feiern. Nee, Wochenshow war seit eins. Ja, stimmt. Ach, aber auch. Das hat Sat 1 Gold gesagt.
LoriNee, RTL. So hörst du mir zu. So fängt es an, Oktober.
SPEAKER_01Bevor die Ehekrise jetzt hier völlig eskaliert, schicken wir euch entspannt ins Wochenende. Und wenn ihr mal wirklich abschalten wollt und unser Podcast schon zu Ende gehört ist, dann könnt ihr natürlich euch unseren Empfehlungen mal anschließen und uns gerne zurückmelden, wie ihr das so seht. Ihr dürft auch sagen, ihr seid die lustigsten Kühe unter der Sonne, dass ihr diesen Mrotz guckt, dürft ihr gerne sagen. Und eine ganze Folge widmet. Und vor allen Dingen, genau, eine ganze Folge widmet. Aber ey, wir haben gesagt, wir besprechen die Dinge, die uns interessieren und von denen wir wissen, dass es noch mehr Leute interessiert. Ja, echt jetzt. Und deswegen machen wir das einfach. Aber wenn ihr andere Themen habt, über die ihr was hören wollt, was wir so denken, schickt sie uns gerne. Wir freuen uns. Ungefiltert. Ungefiltert, genau. Mit verfallenen Kameras und fressenden Hunden. Alles ist dabei. Achso, wie gesagt, auch gerne nochmal Angeltipps. Das sind wirklich die gute. Oh Gott, ja, das war auch. Was war das eigentlich von? Keine Ahnung. Dann sind wir ganz kurz so nach rechts und links weggestellt. Das sollen wir es lassen. Die Angler unter euch werden sagen, um Gottes Willen. So, Schluss mit Tussichet. Ja, Parasatzkeim. Wir wünschen euch ein wunderschönes Wochenende, wenn ihr den Podcast gleich beim Herauskommen gehört habt, was ihr natürlich gemacht habt. Und freut euch auf unsere nächste Folge. Wir hören uns in zwei Wochen.
LoriSo ist es. Macht's gut. Schönes Wochenende. Eure Tine und Lori. Und ihr habt echt jetzt gehört. Jessie. Ciao, miau. Ciao, ciao, Tine!
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