#ECHTJETZT | Realtalk Podcast
#ECHTJETZT ist der Realtalk-Podcast, der sagt, was Sache ist - ehrliche Gespräche, kein Filter, echte Momente. ✨🙌
Der Alltagspodcast für alle, die keine Lust auf Oberflächlichkeit haben: Tine und Lori sprechen unverblümt über das, was das Leben wirklich ausmacht - von Familienchaos über Freundschaft bis zu den Themen, über die sonst niemand laut redet.
Zwei Frauen. Zwei Perspektiven. Ein Podcast, der Humor und Tiefgang verbindet. Ob persönliche Geschichten aus dem Alltag, ehrliche Gedanken zu Gesellschaft und Gefühlen oder Anekdoten, bei denen ihr euch garantiert wiederfindet - bei #ECHTJETZT ist jede Episode ein echtes Gespräch unter Freundinnen.
Tine und Lori nehmen kein Blatt vor den Mund. Sie teilen ihre Höhen und Tiefen, lachen über die absurden Seiten des Lebens und scheuen die unbequemen Fragen nicht. Authentisch, ehrlich und immer auf Augenhöhe.
Für alle, die sich fragen: Geht das nur mir so? Nein, tut es nicht - und genau das zeigt dieser Frauenpodcast in jeder Episode. Neue Episoden regelmäßig auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.
🎧 Kopfhörer rein, #ECHTJETZT an - und mittendrin sein, wenn Lori & Tine das echte Leben auf den Tisch packen.
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🎬 Eine Produktion von LGM Studios
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Medienerziehung & Rollenbilder - was Kinder brauchen
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Medienerziehung ist das Thema, bei dem sich alle einig sind - und niemand weiß, wie es wirklich geht. Tine und Lori sprechen über Bildschirmzeit, Rollenbilder in Filmen und Serien und die Frage: Was sehen unsere Kinder da eigentlich gerade?
Wir sprechen über Respekt, Werte und Grenzen im Familienalltag und warum Vorleben stärker wirkt als Predigen. Mit Luise schauen wir auf Freizügigkeit, Medienzeiten, innere Haltung und das Lachen, das Stress bricht.
- Respekt als Anerkennung von Meinung und Körpergrenzen
- Vorleben statt Belehren im Alltag und in Konflikten
- Freizügigkeit und Körperbild zwischen Schule und Social Media
- Innere Haltung als Schutz statt Dresscode
- Medienerziehung mit Regeln, Vertrauen und Kontrolle
- Werteunterschiede in Freundschaft und Familie aushalten
- Trigger erkennen und Selbstreflexion stärken
- Humor als Ventil und verbindendes Ritual
Liebe Hörer, wenn ihr wollt, dass Luise nochmal kommt, müsst ihr Luise bei Instagram anschreiben und ihr sagen, sie soll bitte auf jeden Fall nochmal zu #ECHTJETZT kommen.
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🎬 Ein Podcast von LGM Studios – Podcast-Produktion aus Oberhavel
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Begrüßung & Muttertags-Gekicher
TineWillkommen bei Echt jetzt, dem Podcast mit Tine und Lori.
LoriHier wird nicht beschönigt, nicht gefiltert und nicht so getan, als wäre immer alles easy.
TineWir reden über das, was wirklich passiert: im Kopf, im Leben und dazwischen. Echt jetzt? So, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Echt Jetzt. Und natürlich wieder mit dabei Lori und meiner einer Tine. Und wer hätte es geahnt? Wir hatten so ein Glück, dass wir als Luise erinnert euch vielleicht an Folge 6, in der wir Luise schon mal als Therapeutin und Paarcoach und ganz wichtig. Wunderwaffe. Wunderwaffe, genau du hast es so gut genannt, zu Gast hatten. Heute ist sie einfach nur Luise. Eine Privatluise. Wir haben unsere eigene Privatluise heute da. Heute sage ich auch Lulu. Nein, Leute nicht. Hallo Luise. Schön, dass du da bist. So, und wer auf den Kalender geschaut hat, der wird feststellen, also an alle, die vielleicht noch nicht auf den Kalender geschaut haben, in zwei Tagen ist übrigens Muttertag. Muttertag. Muttertag.
SPEAKER_03Jetzt muss Luise aber auch los, muss ich deine Mutterwitz erzählen. Juhu! Deine Mutter schminkt sich mit Edding.
TineOh, auch hübsch.
SPEAKER_03Sehr hübsch.
LoriUnd darauf bin ich gar nicht vorbereitet, sonst könnte ich jetzt auch einen raushauen. Aber das ist so spontan für mich.
TineAlso früher waren bei uns immer so, deine Mutter ist so fett und dann kommt irgendwas Gemeines hinterher. Ganz gemein. Das ist richtig fies. Deine Mutter. Deine Mutter zieht LKWs bei DSF auch. Ein Klassiker. Nein, das ist nicht lustig. Das ist nicht lustig. Am Muttertag. Auch an gar keinem anderen Tag.
LoriManchmal schon. Es kommt auf die Stimmung an. Also Luise ist heute nochmal hier, weil neben dem Coach und Paartherapeut haben wir im Vor-, Nach- und Zwischengespräch zur sechsten Folge gemerkt, dass Luise genauso struggelt mit diesen Elternthemen, die wir ja alle als Eltern irgendwie bewegen. Pubertät sprechen Tino und ich in jeder Folge und sagen, jetzt müssen wir aber darüber mal reden und jetzt müssen wir es mal machen. Und jetzt ist es endlich soweit. Ja, aber schon so ganz groß tief Pubertät oder so? Nee, nee, ne?
TineNee.
LoriDen Knall lassen wir uns irgendwie.
TineDa brauchen wir auch mehr Zeit.
LoriGenau, aber in der Folge mit Luise, wo es viel ums Coaching ging, haben wir ja gelernt, es geht um Selbstreflexion, es geht um Selbstbestimmung, es geht um Kommunikation.
Respekt: Was Bedeutet Das Eigentlich
LoriUnd das alles lernt man ja in dem Augenblick, wo man groß wird. Da hattest du so einen tollen Begriff für Luise. Wie hieß das?
TineDas ist Privat, Luise. Das weiß sie jetzt nicht.
LoriDas weiß sie jetzt nicht. Ist auch total richtig. Also diese Anlage, die man mitbringt.
TineUnd wir stellen uns ja ganz oft die Frage, wann wird eigentlich der Glückskeks geöffnet?
LoriOh nein, yes! Soll ich, ja? Ich stelle total, pass auf, ich nehme mich zurück, versuche mir meinen Gedanken zu merken. Und wir starten mit dem Glückskeks.
TineSie darf ich hinterher bekommen. Für alle, die jetzt sich wundern, was ihr meint, ja. Sie meint nicht mich.
SPEAKER_03Wir meinen Sally. Warte, Sally, ich lese noch kurz vor. Ist aber viel Text. Hier ist es so dunkel. Das ist auch 17 Sprachen. Ich muss machen wir heute endlich Chinesisch. Ich kann es nicht lesen. Echt, das ist mir zu dunkel. Sally, kannst du mal kurz lesen? Ich glaube, hier ist Deutsch. Gucken wir mal.
TineEs ist wirklich viel Text. AO, mm. Leute. Bitte. Niederländisch könnte ich noch anbieten, nein. Nicht, weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. So was von richtig.
SPEAKER_03Oh, wie Luisa auch gleich gleich was dazu weiß. Also auch als Privatperson, sage ich mal.
LoriPrivatluise sagt so.
unknownDas ist richtig. Privatluise.
LoriDas ist auch gemeint. Wir wollen dich hier nicht denunzieren, weil nein, das war Putz.
unknownAlso bitte.
TineOkay, du hattest also einen Gedanken schon, den du sagen.
LoriDen beziehungsweise direkt auf den Glückskick. Ja, weil wenn wir es nicht wagen, ist es schwer. Werte und Respekt. Wir als Erwachsene legen ja so wahnsinnig viel Wert auf einen respektvollen Umgang und seid nett zueinander und sei auch demgegenüber immer nett. Und manchmal, wenn ich mit offenen Augen durch unsere Gesellschaft laufe, fahre, stolper, dann denke ich immer so, dass das abhanden kommt. Also zumindest ist es ein Gefühl, dass es abhanden kommt und dass auch die Vorstellung von Werte, was ist der richtige Wert, was ist der falsche Wert, dass das so entweder total überbewertet wird, mit wie spreche ich jetzt zum Beispiel farbige Menschen richtig an, wie spreche ich Menschen mit Behinderungen richtig an. Und wir das eigentliche aber irgendwie so aus den Augen verlieren. Und meine Frage, also an dich, Tina und an dich, Luise, ist, wie entstehen diese Wertvorstellungen und was glaubt ihr, wie festigen sich diese?
TineAlso ich möchte kurz reingrätschen und das kurz kommentieren, dass ich lustig finde, dass du sagst, dass wir Erwachsenen da so großen Wert drauf legen. Was meinst du, wie oft ich in der Schule höre, ey, habt mal ein bisschen Respekt. Und ich mir denke, ich bin mir nicht sicher, ob euch so klar ist, was das Wort eigentlich bedeutet.
LoriDanke, hätte ich jetzt gerade genau so eine Frage gestellt. Das ist halt so ein Spruch. Aber genau dieser Spruch, was ist das eigentlich? Lasst uns doch mal die Kids, Teens, Jugendlichen, junge, Erwachsene, lasst uns die mal abholen. Also wie entstehen diese Werte, wie entsteht Respekt voreinander? Was ist das vielleicht auch für euch? Nicht in der Schule eben einfach quasi.
TineNicht melden? Nein. Achso, Entschuldigung, mein Fehler. Also ich glaube, was mir wichtig ist beim Thema Respekt, ist auf jeden Fall so klassische Dinge wie anerkennen, dass der andere auch eine andere Meinung hat zu etwas. Und nicht sofort über den Mund fahren und sagen, ist doch Schwarze, was du erzählst. Da neigen viele Kids zu, also auch Lehrern gegenüber sicherlich, ja, aber auch so untereinander, dass die so gar nicht die Grenzen voneinander respektieren und das geht bei Meinungen los, geht bei Abständen auch, also bei Körperabständen weiter und das auch Erwachsenen gegenüber. Ich habe ganz oft, Juhu, Aufsicht in der Mensa und ich finde das erstaunlich, wie wenig Abstand die haben, wenn die an mir vorbeilaufen. Ich verstehe gar nicht, wie das sein kann, weil, also ihr wisst ja alle, dass man ja so ein bestimmtes Gefühl dafür hat, wie nah man an jemandem vorbeiläuft. Und das sind auch sicherlich nicht immer nur Schüler, die das aus Provokation machen, da gibt es bestimmt auch einige von. Aber auch ganz viele, die da gar nicht drüber nachdenken. Ich denke, also ich hätte jetzt quasi gerade deine Ohrringe öffnen können, so dicht bist du an mir vorbeigelaufen. Und machst du einen Schritt zurück? Also wenn die. Also wenn dann so offensichtlich, dass derjenige es auch mitbekommt, aber nicht jetzt so im Sinne von, oh, dann weiche ich jetzt mal einen Schritt zurück. Also das jetzt nicht. Also da wird es bei mir, glaube ich, schon anfangen bei solchen Themen.
LoriAlso diesen Abstand
Distanz, Grenzen & Vorleben
Loriauch körperlich zu warnen, um nicht so sehr in diese Privatsphäre einzudringen. Louise, was ist es für dich?
SPEAKER_03Da gibt es natürlich die Parallelen zu dem, dass man guckt, wo kommt was her, ne? Also wie viel wird das vorgelebt? Respekt heißt ja auch, nicht nur zu akzeptieren, wie der andere denkt oder ist, sondern auch sich gegenseitig Platz zu machen für, jetzt komme ich wieder mit meinem Platz, aber tatsächlich für eine positive Auseinandersetzung. Also das können ja die Erwachsenen schon nicht mehr und oder in der Politik, also man kann sich so viel, was so oben drüber ist, angucken, was lernen denn die Kinder oder die Jugendlichen davon, dass das gewahrt werden soll und dass man nicht über andere Leute urteilt oder dass es nicht wichtig ist, woran jemand glaubt oder wie jemand aussieht. Aber die Welt besteht noch genau daraus. Auf den Zeitschriften sind nur schöne Menschen in der Werbung, nur Models, die nicht so aussehen, als würde man sich in Berlin in die U8 setzen. Also es ist eine völlig verdrehte Welt von dem, was einem vorgezeigt wird und dem, was man aber bei Edek an der Kasse erlebt. Also ich kenne es auch von Erwachsenen, wenn man so in der Reihe steht oder so, dass man manchmal denkt, ich spüre deinen Atem in meinem Nacken. Ich weiß nicht, ob ich jetzt brechen soll oder. Und dann denkt man so, merkt derjenige das nicht? Aber die Antwort ist tatsächlich nein. Wenn es jetzt nicht die andere Nummer ist, von jemandem bedrängen wollen, ist es einfach nein. Weil irgendwie, irgendwann wurde das mal abgestellt. Irgendwann war es entweder nicht mehr wichtig oder wurde nicht vorgelebt oder und wir erwischen uns ja selbst auch manchmal, dass man schnell ungehalten ist. Ich war letztens im Krankenhaus wegen meines Großvaters, ich habe ihn begleitet zu einem Termin und da mussten wir mit dem Krankentransport irgendwie, es war eine sehr umständliche Situation im Krankenhaus. Und erst ranzte uns sozusagen die Sprechstundenhilfe an, dann stritt sich der Krankentransport mit der Sprechstundenhilfe. Und dann nahm das so komische Dynamiken an. Und ich habe so gedacht, ey, eigentlich sind alle gerade nur überfordert. Mein Opa wollte schnell rankommen, der saß im Rollstuhl. Die Schwester, wer weiß, seit wann sie da schon saß und was sie für Leute vor sich hatte. Und der Krankentransport hatte schon auf dem Handy die nächsten drei Termine, wo er jetzt hin muss. Und in dem, wenn man sowas feststellt und man sagt zur Krankenschwester, ich sehe, Sie haben ganz viel heute zu tun, aber können Sie mir nochmal kurz helfen? Und plötzlich ein ganz anderer Mensch. Ja, und ja, natürlich. Und gehen Sie ruhig dahinter, dann geht es dann auch noch etwas, nur weil man so aufeinander eingeht. Aber auch das muss ja vorgemacht oder gelernt sein. Und das ist so schwer, das irgendwie zu vermitteln, finde ich. Indem man es halt vormacht.
LoriIch habe von diesem Vormachen ein schönes Beispiel. Wenn die Kinder manches Mal nach Hause gekommen sind und vielleicht unfair benotet worden sind oder von einer Situation mit einer Lehrkraft berichtet haben, dass mein erster Impuls dann, Tine, weißt du was kommt wahrscheinlich? Mein erster Impuls war immer, verstehe ich, dass du dich total ungerecht behandelt fühlst, weil der, der und der und die, die und die haben gestört und du bist erwischt worden. Das ist unfair, weil nicht die ganze Gruppe betrachtet ist. Und in dem, wie ich es aber schaffe, mit meinen Kindern darüber zu sprechen, die Situationen werden jetzt weniger, weil sie ja auch größer werden, aber gerade so im Grundschulbereich haben die ja ein großes Ungerechtigkeitsempfinden und das sind nie sie selbst, sondern immer die anderen. Okay, warte kurz. Das bleibt auch in weiterführender Schule. So, und der erste Impuls war quasi, den Kindern recht zu geben. Aber der zweite Impuls war zumindest bei, also so bin ich groß geworden und so versuche ich es auch an meine Kinder weiterzugeben. Ich verstehe, dass du dich ungerecht fühlst, aber in dem Augenblick hat der Lehrer einfach das letzte Wort.
TineManche Dinge sind eben.
LoriGanz genau. Und es gibt aber, oder es gab zu dem damaligen Zeitpunkt Grundschule
Freizügigkeit, Körperbild & Schule
Loriviele Elternhäuser, die das nicht akzeptiert haben und die auch mit der Lehrkraft in die unbändige Diskussion gegangen sind, um auf Teufel komm raus Recht zu bekommen. Und um dann dem Kind gegenüber zu signalisieren, guck, wir haben gewonnen. Und da ist für mich eben auch so dieser Respekt und auch ein Wert. Also Respekt nicht nur vor dem Alter. Das finde ich mitunter ganz schön überzogen, weil ich finde, wir sollten auch respektvoll unseren Kindern und Jugendlichen gegenüber sein. Aber dieser Wert, dass, okay, denk kurz darüber nach, welchen Mehrwert hat es für dich, das jetzt zu diskutieren? Oder muss man an der Stelle einfach sagen, bin ich total bei dir, finde ich genauso kacke wie du, können wir jetzt aber gerade nichts machen. Das ist mir im Alltag tatsächlich oft über den Weg gelaufen und ich finde wirklich den respektvollen Umgang, das ist ja so USO, da ist er wieder, ich trinke Uso, was machst du so? Ein Klassiker. Dieser also, dass wir quasi älteren Menschen gegenüber Respekt haben, ne? Es steckt jemand Älteres in den Bus oder in die S-Bahn, wir bleiben bei deiner U8. Wer von den Leuten, die du vor Augen hast, würde aufstehen, um der älteren Person jetzt Platz zu machen? Ich bin noch so groß geworden, dann gibt es aber diese Gruppendynamik und wer jetzt aufsteht, hat verloren und der ist uncool. Aber wer von älteren, noch fiten Menschen steht für einen jüngeren Menschen auf, der beispielsweise mit Krücken oder so reinkommt, für die ist es selbstverständlich, ich bin hier der Ältere, ich bleibe jetzt hier sitzen.
TineJa, das ist schon eine beidseitige Geschichte. Also wenn sich die Jugendlichen ungerecht behandelt, fühlen dann sicherlich oft auch zu Recht. Wirklich? Ja, finde ich schon. Ich finde schon, dass sich der ein oder andere auch Lehrer sehr darauf ausruht, auf seiner Rolle als Lehrer und sagt, na, weil ich eben Lehrer bin, habe ich das letzte Wort. Das finde ich auch schade. Aber ich finde im Umkehrschluss eben auch schwierig, wenn Schüler sich hinstellen oder Schülerinnen auch sich hinstellen und sagen, na, der muss mal ein bisschen Respekt vor mir haben und meint dann einen Lehrer. Und ich denke, ja, aber woran machst du fest, dass er das gerade nicht hat? Also, was sind deine Kriterien, was bedeutet das für dich überhaupt? Und da sind wir wieder beim Anfang der Frage, was ist denn eigentlich Respekt? Also woran macht man es deutlich? Ja, aber du hattest auch noch von anderen Wertvorstellungen gesprochen. Genau. Ein Thema, was uns ja auch schon in einer anderen Folge begleitet hat. Und das ist jetzt ein bisschen krasser Plot fürs, auch wenn es Werte sind. Es ging um Freizügigkeit schon mal. Wir haben uns schon mal darüber unterhalten, wie viel, wie viel Haut zeigen und wie viel von sich preisgeben gerade im Internet so typisch ist. Ist das bei euch zu Hause? Also ich will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, weil, ne, aber ist das bei euch irgendwie auch Thema, mit dem ihr euch auseinandersetzen müsst oder seid ihr da alle euch einig?
LoriAlso mit zwei Mädels zu Hause ist das natürlich Thema Freizügigkeit, Thema Körper, ein unglaublich dominantes Thema. Und es gab auch den Moment, dass meine Töchter im Wachstum sich völlig in Frage gestellt haben, weil sie, so wie du gesagt hast, Luise, einfach durch Fernsehen, also da war noch gar nicht das Handy so ein großes Thema, sondern einfach durchaus auch Kinderfilme übrigens. Immer der perfekte Frauenkörper, lange Haare und beginnende Brustwachstum, also alles, womit die sich eben so als junge Erwachsene waren sie noch nicht, aber so, ich sag jetzt mal, um die zehn, neun Zehn beschäftigt haben, hat es eine Rolle gespielt. Und sie haben sich in Frage gestellt und ich habe dann schon oder wir als Eltern darauf geachtet, dass sie ein gesundes Gefühl für ihren Körper bekommen, dass wir gemeinsam essen, dass also keine Diäten vorgelebt werden. Aber Freizügigkeit ist mir so lange gut gelungen, das zu unterscheiden zwischen du kannst es gut in der Sch. An was hast du jetzt gedacht? Freizügigkeit. Meine eigene?
TineFreizügigkeit ist mir so lange gut gelungen. Jetzt bin ich der Kindern gekriegt. Dann habe ich mich angezogen.
unknownDann dachte ich, reicht.
LoriAlso wir laufen nackt durchs Haus und ich schließe auch im Bad jetzt nur bei bestimmten Geschäften die Tür hinter mir. Und also wir gehen da schon relativ offen und gesund, vernünftig miteinander um. So dass aber jeder seine Privatsphäre hat. Also bei mir wird keiner genötigt, FKK oder so rumzulaufen. Nein, aber Kleidung ist mir so lange gut gelungen, wie es Mitschülerinnen nicht vorgelebt haben in der Klasse. Bis eben nicht die Ersten mit Bauchfrei-Tops schon im Grundschulbereich da aufgelaufen sind oder Push-up-BHs. Unglaublich, wie früh das angefangen hat. Und ich habe für mich festgestellt, dass nicht meine Töchter oder auch unser privates Umfeld, also so die Freunde der Kinder, dass nicht die das Problem sind, sondern so der erweiterte Freundeskreis hat es zum Problem gemacht, weil sie wollten mithalten wollten. Und dann ist eben die Frage, wie weit kannst du gehen? Wie weit erlaubst du es, ohne dass deine eigenen Kinder diejenigen sind, die bauchfrei im Rucksack haben und im Wollpullover das Haus verlassen und womöglich bei dir im Klassenraum ganz anders auftauchen, als den Kajal im Anschlag, den Lipgloss, als sie bei mir zu Hause eben verlassen haben. Aber Freizügigkeit ist eben auch schwierig, weil man ja ganz oft hört, als junge Frau, zieh dich nicht so nuttig an, du siehst so billig aus, mach nicht dies, mach nicht das und ich finde es total schade. Das ist genauso schön wie dann brauchst du dich auch nicht wundern. Danke. Das liebe ich auch doll. Ich weiß nicht, ob ihr diese Sondersendung damals mal von Joko und Klaas gesehen habt, wo die Kleidung ausgestellt haben, in denen Frauen überwältigt worden sind und mitunter vergewaltigt worden sind. Und Leute, ganz ehrlich, das war einfach Alltagskleidung. Da waren Schlafanzüge, die hochgradig unsexy waren. Ich finde es schlimm, dass das so vorverurteilt wird. Und das hat übrigens auch wieder was mit Respekt zu tun. Nur weil mir nicht gefällt, was jemand anders anhat, heißt es nicht, dass es billig, schlampig, wie auch immer sein soll. Aber Freizügigkeit wird zum Thema und jetzt eben auch mit tausend Apps und tausend Computerzugängen oder wahrsinn, ich will jetzt keine Markennamen sagen, wobei jeder weiß, glaube ich, von welchen Apps ich rede. Es ist ganz schwer, da eine gesunde Balance hinzubekommen, den Kindern das quasi nicht zu verwehren und trotzdem Grenzen zu setzen. Und ich würde gerne die Frage beantwortet haben wollen, ob ihr glaubt, dass das als Eltern mit Mädels schwieriger ist als Eltern mit Jungs.
SPEAKER_03Ich habe ja beides. Mein Mädchen ist aber schon so groß, dass gar kein. Das Thema hatten wir nie. Und jetzt auch nicht mehr, weil sie halt ausgezogen ist und also ausgezogen aus dem Haus. Nicht ausgezogen hat. Die Doppeldeutigkeit fand ich hübsch. Auch das wäre möglich
Innere Haltung Statt Dresscode
SPEAKER_03alles. Ich glaube ganz doll und würde mal den Haken zu der Ausstellung von Joko und Klaas schlagen, was das ein bisschen bestätigt sozusagen, dass nicht die Freizügigkeit die Einladung von negativen Dingen ist, Übergriffigkeit, negativen Kommentaren, sondern eine innere Haltung tatsächlich. Also der lange Rock wird dich nicht schützen oder der Schlafanzug, so normal er aussieht, wenn es kein bestimmtes Nein in dir drin gibt. Das heißt, wenn du dein Kind, egal mit welcher Kleidung irgendwo hinschickst und es ist unsicher, es ist unsicher mit sich selbst, es kennt auch eine Mama, die viel an sich rum, ach, ich bin so unzufrieden oder ihr seid schon wieder zugenommen oder was auch immer, ne? So Äußerliches, was sich dann aber so aufs Innere projiziert, weil man so unglücklich mit sich ist oder so. So ein Mädchen wird sich wahrscheinlich schwieriger abgrenzen können, wenn jemand in ihr Bereich kommt, ob mit Kommentaren oder körperlich. Wenn du es aber schaffst, eine innere Haltung herzustellen und sozusagen eine innere Mauer, also einen inneren Langrock trägst, dann ist die Kleidung fast egal. Was nicht heißt, dass es dann nicht, ich verstehe auch das andere, was du meinst, dieses Konkurrenz und die Mädchen vielleicht unter sich oder dann wird noch mit dem Push-Up angefangen und man denkt sich nur noch so, um Gottes Willen, Leute, das ist nicht das wahre Leben. Genau. Setzt euch lieber mit den Sachen auseinander. Da müssen wir aber selber auch wieder gucken, womit wir uns so beschäftigen. Das ist ja wie mit der digitalen Zeit. Ja, meiner zockt nur, ja, meiner auch, ist ja schlimm oder sie nur auf TikTok. Was machen wir denn? Also habt ihr eine Kiste zu Hause und sperrt eure Handys dann für die restlichen vier Stunden des Tages weg und sitzt nicht vorm Laptop oder Fernseher?
LoriTatsächlich nicht, aber wir sprachen da schon mal drüber, dass es so handyfreie Zonen gibt. Also, Esstisch ist für mich absolut oder für uns als Familie. Da möchte ich, dass möglichst gesprochen wird, klar, der eine hat mal mehr und weniger Lust zu erzählen. Und ich gehöre zu den Elternhausen, Meine Kinder finden mich scheiße dafür. Aber ich sammle die Handys auch abends ein. Also, die bleiben nicht in den Kinderzimmern und es gibt auch noch Formen ins Bett gehen. Bei mir heißt die immer medienfreie Zeit. Da können sie ein Hörspiel hören, wenn sie nebenbei malen oder sonst was machen, aber wo eben nicht mehr konsumiert wird. Ist super, ja. Aber das ist so schwer, Luise. Weil dieses, ich muss jeden Tag wieder daran erinnern, es ist jetzt so und so spät und jetzt beginnt medienfrei und gibt es bitte her. Konsequent sein. Kostet mehr Kraft als einfach, ach weißt du, dann mach sie. So, und dieses ach mach, davon gibt es draußen, aber gefühlt mehr als die Sagen doch macht.
SPEAKER_03Na klar, weil die Eltern überfordert sind.
LoriUnd die sind wieder mein Problem, weil das sind dann Allgleichswerte. Und aber jeder hat und nur ich nicht. Das ist, ja, es ist eben Druckaus, dann toll, der bei dir wieder landet.
TineDu hattest vorhin gesagt, dass deine Tochter schon aus dem Haus ist und dir das Thema Freizügigkeit zumindest in deiner Erinnerung jetzt nicht so hatte. Würdest du sagen, das hat was damit zu tun, dass du an, also dazu beigetragen hast, dass sie eine innere Haltung hat, dass das für sie kein Thema ist? Oder also kannst du das im Nachhinein irgendwie so retrospektiv nochmal so Gewühl passieren lassen oder war es einfach so?
SPEAKER_03Da müsste man eigentlich sie fragen. Wenn ich das jetzt übergriffig mal für sie beantworten müsste, würde ich sagen, dass sie gesegnet ist mit vier wundervollen Eltern tatsächlich, die Hand in Hand den Kindern versucht haben mit all ihren Mitteln, ob jeder Haushalt für sich oder auch zusammen die besten Bedingungen für ein freies, schönes Leben mitzugeben. Also wir haben versucht, glaube ich, ganz viel in diese kleinen Menschen zu packen, was sie befähigt, eigene Entscheidungen treffen zu können, gutes Bauchgefühl zu entwickeln, mal besser, mal schlechter, also so wie bei uns auch, ne? Aber auch zu entwickeln, dass es sich, es hat einen Grund, wenn sich was nicht gut anfühlt und es gibt eine Grenze, die ich so habe. Wo sind meine Grenzen? Bei Freundschaften, in Partnerschaften, mit Lehrern damals noch, ne? Was wo darf ich sagen, so nicht? Und das ist uns aus Versehen wahrscheinlich gut gelungen einfach.
Mediennutzung, Kontrolle & Vertrauen
LoriAber darf ich fragen, wie alt sie ist? 20. 20. Und kannst du dich daran zurückerinnern, als sie, weiß ich nicht, 13, 14 war, vielleicht das erste oder auch zweite Smartphone schon bekommen hat, dass die diese Apps, und du hast es jetzt ja doch gesagt, also sag ich es auch, TikTok, Snap, Insta, wahrscheinlich. Das war vor sieben Jahren noch nicht. Jetzt wollte ich gerade fragen, ob das so schon diese Rolle gespielt hat oder ob die Kinder sich da einfach, ich sage immer ganz gerne, altersgerecht noch empfunden haben, weil zumindest gefühlt in meiner Wahrnehmung sind alle viel früh reifer, als sie tatsächlich sein sollten. Sollten ist jetzt natürlich mein Anspruch, ja, mein Wert der Vorstellung und nicht ihr eigener. Aber haben es dir diese nicht vorhandenen Apps womöglich auch erleichtert?
SPEAKER_03Ich kann mich daran erinnern, sie hatte relativ früh ein Handy wegen ihrer getrennten Eltern. Wir wollten dafür sorgen, dass sie Kontakt aufnehmen kann, ohne das beantragen zu müssen, sozusagen. Und es gab eine kurze, aber sehr intensive Phase, wo es auch eine Grenzüberschreitung gab. Das war aber jetzt nicht ein Handyspiel oder TikTok, es war was anderes. Es war Neugierde und die Möglichkeit, ins Internet zu gehen. Und ich kann mich noch erinnern, als bei uns damals, früher, 80 Jahren, als wir damals so Internet und dann gab es eine Seite, ich sage dir jetzt hier nicht, wenn man da rauf geht, dann kann man die krassesten Sachen sehen. Also wirklich die krassesten Sachen. Und wir sind natürlich auf diese Seite gegangen und haben uns da Sachen angeguckt, weil sich heute noch, wie das aussah, furchtbar, ich habe es ganz doll bereut. Aber es war so spannend und so verlockend. Und als ich noch klein war, konnte ich nur Klingelstreiche machen oder Telefonstreiche. Eben, wir haben unsere Möglichkeiten auch ausgenutzt. Voll. Das heißt, sobald es eine Möglichkeit gibt, mehr zu entdecken, also es gibt dieses Beispiel, ich glaube, hatte das jemand, es sind nicht meine Gedanken, ich gebe es wieder, ich weiß leider jetzt die Quelle nicht. Jemand hat mal gesagt, das Internet ist im Prinzip so für Kinder, als würdest du dein Kind in einen Bus setzen, wo du nicht weißt, wo der hinfährt, würde ja keinen Elternteil machen. Aber du entlässt es mit einem Endgerät, was die Möglichkeit hat, überall hinzugehen und Menschen zu begegnen, die es nicht kennt und du noch weniger kennst.
LoriAuf die man auch gar keinen Einfluss hat.
SPEAKER_03Also keiner von du hast es gar nicht mehr in der Hand. Du gibst es sozusagen in die Verantwortung eines Halbwüchsigen, der selber noch nicht so richtig unterscheiden kann. Ist das jetzt spannend oder wird es verhängnisvoll? Ist der andere am anderen Ende jetzt wirklich auch nur 16? Oder ist er 68 und so, also da hatten wir so auch schon so eine Situation und die war sogar eskalativ tatsächlich, hatte aber nichts mit Freizügigkeit an sich zu tun. Und das hat sich dann bis zur Polizei hochgeschaukelt. Und als die bei der Polizei waren, hat der ganz, wirklich ganz sympathische Polizist gesagt, sie wissen nicht, wie viele Kinder hier sitzen mit ihren Eltern, die über Computerspiele und so und sich dann richtig ausgetauscht haben. Und sie wissen nicht, wie oft wir versuchen, an die Schulen zu gehen und zu informieren und so.
LoriAber danke, dass du mir genau diese Rampe baust, weil das wollte ich jetzt sagen, das vermisse ich total. Also wieder nur Grundschulblick. Ich hatte, glaube ich, als meine ältere Tochter in der fünften Klasse war, eine Veranstaltung von einer Polizistin in der Tonhalle und ich habe versucht, das für alle Jahrgänge aufzumachen, weil einfach klar ist, dass die Kinder immer früher an Handys kommen und es führte Partout keinen Weg rein. Also ich habe an dieser Veranstaltung teilgenommen und habe mich erstmal nach rechts und links umgeguckt und wer saß da? Naja, es sitzen dann eben die Eltern da, die das sowieso schon zu Hause versuchen, unter Kontrolle zu bringen. Und eine Art Medienführerschein privat. Ich weiß, Tine, du hast das in der Schule auch richtig gemacht, aber Medienführerschein privat, ne? Die Internetzeit begrenzen, die Handyzeit begrenzen, auch mal das Handy zu spiegeln, auch ganz klar zu sagen, ey, pass mal auf, ja, es ist dein Endgerät und du hast auch eine Privatsphäre, aber du bist minderjährig und ich nehme mir das Recht raus, jederzeit ungefragt in dein Telefon zu gehen und stichprobenartig zu gucken, was ist da eigentlich für Inhalt, um was muss ich mir Sorgen machen. Und diese Abstände werden ja größer, wenn du nichts findest und wenn du auch ein Vertrauen aufbaust und wenn du als Familie gemeinsam lernst. Aber man muss eben auch leider sagen, dieser Vortrag der Polizistin, der war leider bumslangweilig. Der hat inhaltlich gar nichts gebracht und hatte völlig den falschen Adressat. Und wir reden so viel über Bildung und ich weiß, wir sollen nicht politisch sein, aber so ein Fach wie Medienerziehung, Umgang mit Geld, Umgang mit Versicherung. Das ist nämlich übrigens WHT. Das ist ja deine Kernsspezialität. Nein, aber wirklich, es findet ja zu wenig statt. Und es gibt dann einfach auch die Eltern, Elternteile, die sich aus Bequemlichkeit einfach damit nicht auseinandersetzen wollen. Ich glaube aber auch, dass viele Eltern medientechnisch nicht mehr hinterherkommen mit, was ist da jetzt eigentlich gerade, was passiert da? Wo muss ich was wie drücken, um ein Downloaden, Uploaden, ein Filter XY ohne Filter. Also schon allein der Unterschied zwischen was ist ein Real und was ist das? Das ist eine Story und Danke. Ja, gut. Und dabei bin ich keine 500, aber das, also ne, Friskkapazitäten. Und diese Haltung dazu, die finde ich schwierig in der Umsetzung, weil es immer ein Streitthema ist und am Ende doch auch wieder politisch wird, weil es ja was mit deiner Haltung und mit deiner Einstellung so zu tun hat. Wir haben für uns notiert, Tine, was machen unterschiedliche Werte zwischen Erwachsenen mit dem Familienalltag?
Werte Im Freundes- Und Familienkreis
LoriUnd wir sprachen ja über so Beziehungen und wie sich Beziehungen, Freundschaften verändern, ne? Familienalltag würde ich jetzt mal erweitern und das auch auf dem Freundeskreis. Wie ist da deine Erfahrung, Luise? Matcht es gut, wenn das total unterschiedliche Erwartungen oder Werte sind oder begegnet man den Menschen eher freundschaftlich, wenn man vielleicht auch unbewusst die gleichen Werte hat?
SPEAKER_02Kommt auf die Werte an, würde ich sagen, auch und kommt drauf an, was einen sonst so verbindet.
SPEAKER_03Also, dass man eine Basis hat, ob es jetzt eine Freundschaft oder eine Partnerschaft ist. Also wenn ich jetzt so meinen Umfeld durchscanne, muss eine gewisse Basis da sein, die aus unterschiedlichen Sachen bestehen kann. Das Thema hattet ihr auch schon. Und die hält dann bestimmte Sachen aus, die unterschiedliche Werte haben. Vielleicht, man kennt es auch aus der Familie, man ist man, also im weiteren Familienkreis ist vielleicht jemand dabei, der was anderes wählt als man selbst. Also jetzt eine andere politische Sichtweise hat. Auch das ist eine Herausforderung, weil man es irgendwie aushalten muss und den anderen nicht verändern kann und ein Austausch manchmal eine Herausforderung sein kann, weil doch jeder so insgeheim ein bisschen das Ziel hat, den anderen überzeugen zu wollen. Also hin wie rück, ne? Und wenn man aber eine Basis hat miteinander, die das aushält, dass man unterschiedlicher Meinung ist oder unterschiedliche Werte hat, dann ist, glaube ich, ganz viel geholfen. Also es muss nicht alles immer übereinstimmen. Also so ist es auch bei meinen Freunden, ich habe so super krass unterschiedliche Freunde. Deswegen war es mir auch nie oder hat sich nie ergeben, so einen Freundinnenurlaub oder so, ja, acht Leute zusammen. Ist es nicht unter einen Hut? Nee, das wäre total machbar. Und die würden sich, das haben wir jetzt in den letzten Jahren sogar auch zu meinem Geburtstag gemacht, beste Freundin, bester Freund, Grundschulfreundin und meine Schwestern noch und so, also das geht sogar, aber das sind so viele verschiedene Facetten von mir, dass es mich ein bisschen so stresst, weil ich so unterschiedliche Freunde habe ich gerade. Der Freundschaftsfolge. Und das finde ich aber auch schön. Und mit jedem dieser Menschen habe ich eine unterschiedliche Basis, die aus unterschiedlichen Sachen besteht. Die verändert sich auch manchmal. Aber wenn die groß genug ist, hält die ganz viel aus, dass man sich nicht oft zieht oder sich mal missversteht oder derjenige immer unpünktlich kommt oder so.
LoriDas ist ja aber lustig, das war jetzt genau das. Also auf so einen Wert wollte ich jetzt als Beispiel mal bringen. So einen Wert wie Ehrlichkeit und Pünktlichkeit. Also mit Menschen, egal ob jetzt Freunde, ob jetzt Familie oder erweiterter Bekanntenkreis, wenn jemand unehrlich ist, dann meide ich den und die Distanz zwischen uns wird größer, weil ich mich einfach damit sehr schwer tue. Pünktlichkeit ist sowas, was ich auch in meiner Familie wirklich großen Wert drauf lege und einfach auch möchte, dass meine Kinder pünktlich sind, weil das hat ja dann im Umkehrstoß wieder was mit Respekt dem anderen gegenüber. Und wenn jemand immer, immer, immer unpünktlich ist oder auch unehrlich mehr als einmal ist und mehr als so ein Notlügending. Loris, tut mir leid, ich war jetzt nicht pünktlich beim Kaffee trinken, weil es war ein krasser Stau auf der Stadtautobahn. Not. Ich habe einfach nur zu lange was anderes gemacht. Das ist so, wo ich mir denke, so, ja, okay, das finde ich jetzt nicht schlimm, aber so richtig unehrliches. Du hast mal Schwein gehabt. Aber wisst ihr, was ich meine? Und ich glaube schon, dass, also deswegen diese These, ich werfe auf, dass ich mich eher mit Menschen umgebe, die gleiche Werte haben, so vom Grundgerüst. Und dass diese gleichen Werte vom Grundgerüst dann wieder so eine Diskussion zulassen, wie unterschiedliche Meinungen. Jetzt nicht eine unterschiedliche Haarfarbe, sondern eben wirklich Sachen, über die man gerne diskutiert. Und wie erlebt man oder vermittelt man Respekt? Hatten wir Eingang schon einfach der durch Vorleben, durch Bessermachen, durch so wie Tine sagt, dann ist es eben auch mal die ältere Lehrkraft, die lernt, dass auch die jüngeren Schüler, dass die genauso wertvoll zu behandeln sind wie Ältere oder Kollegen. Ja, ich finde es übrigens wirklich tatsächlich krass, dass du diesen Punkt mit deiner Tochter so nie hattest, weil dir viele graue Haare erspart geblieben sind.
SPEAKER_03Ach, die kommen dann an anderen Stellen. Also, nee, nein, ich meine ja zusammenstellen. Nein, du bist mit Ross. Nein, nein. Also das ist, da gibt es ganz viele andere Gründe, weswegen man Falten und graue Haare und sich Sorgen macht und.
LoriJa, aber Pupa-Tiere
Trigger, Selbstreflexion & Pubertier-Alltag
Lorisorgen ja ganz oft für dieses Gefühl, dass man als Mutter oder Vater oder egal in welchem, in welcher Beziehung, dass man versagt hat. Also wie oft ich heule, weil ich so einen krassen Disput mit meinen Kindern hatte und denke so, wow, warum? Warum ist das jetzt so? Das kann doch nicht so schwer sein.
TineTine grinst jetzt nur. Weil ich einen Punkt auf unserer Gesprächsliste sehe und denke, der passt aber wunderbar.
LoriUnd dabei geht es mir um nichts anderes darum, als dass ich irgendwie aus diesen kleinen Pflanzen richtig widerstandsfähige große Pflanzen machen möchte. Weißt du so? Ich würde so gern manchmal fünf Jahre vorspulen und mit meinen Mädels einen Kaffee trinken und sagen, siehst du, ja, Mama war alles gar nicht so schlimm. Aber im Hier und Jetzt ist es gerade für alle ganz schön schlimm.
SPEAKER_03Das wollte ich gerade sagen. Ich kenne, wenn es so Situationen gab, wo man das Gefühl hat, also ich kann es gerade nicht richtig machen, weil das Feedback jetzt von dem Kind ist nicht, ey, ich bin dir so dankbar, dass du mich da so einschränkst, weil jetzt ergibt es noch keinen Sinn, aber später, dass du da so investierst. Genau. Also das kommt ja nicht. Irgendwie hofft man das trotzdem, solange man, glaube ich, nicht mehr.
LoriAlso mein inneres Ohr hört es immer.
SPEAKER_03Und wenn ich so eine Situation habe, habe ich tatsächlich vorgespult, aber dann 10, 15 Jahre.
LoriNein, sagt es nicht.
SPEAKER_03Wenn die was Gutes machen und du sagst, das ist was, nee, das ist was Gutes. Und dann habe ich mir vorgestellt, ich sitze mit dem Kind in seiner Wohnung und rede rückblickend über die Situation, die ich jetzt gerade hatte. Das verschafft dir so einen schönen Abstand und so ein, es bricht nicht so über dich herein, sondern es ist wie, als wenn du dir vorstellst, du wärst die Hauptfigur in so einer Familienserie. Da hast du jetzt schon wieder so eine Situation mit deinem Kind gehabt und die war ätzend, aber die gehört genauso dazu. Aber ist trotzdem natürlich.
TineKriegst du nicht jedes Mal. Okay, Faktencheck. Situationen, die euch am meisten nerven. Oder euch in den, was nerven ist vielleicht blöd, die euch am meisten triggern. Ich mag das heute mal nicht so gerne, aber ja.
SPEAKER_03Darf ich spoilern? Ich wette, ich habe eine These und zwar sagt die, dass die Sachen oder die Punkte, wo uns unsere Kinder am ähnlichsten sind, sind die, die am meisten knallen.
LoriUnd das war mir lange so gar nicht bewusst, bis ich mich mit meiner Mama darüber ausgetauscht habe und die, so wie du gerade gelassen hast. Das kenne ich doch. Von dir Friz. Das ist deine Tochter.
SPEAKER_03Eigentlich ist es niedlich, ne? Es ist so niedlich, dass man da so kleine Ichs hat.
LoriUnd auf der einen Seite macht mich es dann ganz stolz, wenn ich denke, so okay, krass, aus mir ist ja irgendwie auch was geworden. Also, so schätze ich mich ein.
TineDas wäre jetzt ein Moment, wo wir sagen müssen, ja klar, ich habe genickt.
LoriIch habe nur den Lang geguckt. Ja. Und das werden sie bestimmt auch schaffen. Also, das ist schon so ein Punkt, der mich mit am meisten, aber ich muss kurz vor, also nochmal ausholen: dieses am meisten ist bei mir total tagesformabhängig. Das muss ich leider zugeben, weil wenn ich für mich total in mir, bei mir, ne, also alles ist im Jing und es gibt kein Young, dann kann ich das manchmal sogar wirklich gut belächeln und mir denken so, hm, ja, genau. Diese Tage gibt es aber zumindest bei mir sehr selten, weil einfach immer irgendwie was los ist. Ich bin ja so ein Mensch, der immer ganz viel und das erwischt mich dann ganz kalt, weil ich mir denke, es kann doch nicht sein, dass wir jetzt über dieses Thema das hundertste Mal reden. Und mit Triggern tut mich, wenn ich höre, aber alle anderen. Weil wenn du dann sagst, okay, sag wer? Oder du den Spiegel vorhältst, weil man kennt ja den Freundeskreis seiner Kinder kennt und sagt, naja, Moment, aber bei dem, dem und dem, ja da nicht, aber bei denen. Okay. So, du lächelst jetzt so. Ja. Also Tine, los, hau mal raus. Was ist der Moment, wo du in deinem Arbeitskontext denkst, oh, bitte verlass diesen Körper, Geist, Pubertät, wer drei Jahre älter, ich würde gerne einfach mit dir anders arbeiten und dir auch die Schönseite von Schule beispielsweise zeigen.
TineEs beginnt bei jedem Liebe ich doll. Das als Reaktion, ob egal, was man sagt. Nee, schnipsend so viel Beteiligung? Ich bitte dich. Nein. Also egal, was du fragst, sagst, möchtest und die erste Reaktion ist, hä? Also, das ist wirklich ein Punkt, da kriegt die Krise.
LoriWeißt du, woran ich denken muss gerade, an hör mal, wer da hämmert.
TineDie machen das immer dieses. Genau, stimmt. Nee, so melodisch ist es nicht. Es ist stumpfer. Und ich kriege ganz doll die Krise bei so offensichtlichen Ausreden und Lügen. Also von Anfang an sage ich, Leute, ich kann euch
Humor Als Ventil & Ausblick
Tinenicht den Arsch retten, wenn ich die Wahrheit nicht kenne. Also bitte sagt mir die Wahrheit, dann kriegen wir alles geklärt. Und trotzdem kommen die immer mit Storys an, da krieg ich einen Knall. Verstehe ich nicht.
SPEAKER_03Ist eigentlich schön kreativ, ne? Wenn man das mal bewerten würde, wer am besten lügt.
TineJa, ist ja auch eine Kunst. Wenn das so wäre. Und dann nicht Sachen kommen und denkst, ja, na sicherlich. So wird es gewesen sein. Ja. Lisa hat gesagt, es ist ja keine Triggerpunkte, habe ich vorhin gehört. Nee, habe ich auch noch nie gehabt.
SPEAKER_03Ich bin ausgeglichen. Ich wohne in meiner Machung. Nein, natürlich. Das ist ja auch nicht, das Geheimnis ist ja nicht, die nicht mehr zu haben, sondern sie zu kennen. Darum geht es ja. Wir können uns die nicht. Wir werden immer alte Wunden in uns haben, weil wir alle schon gelebt haben ein paar Jahre. Und daraus bestehen ja die Trigger. Ein Trigger heißt ja eigentlich nur, Scheiße. Diese Situation erinnert mich an einen Schmerz, den ich kenne. Der erinnert mich daran, dass ich mich nicht gesehen fühle, nicht geliebt werde, nicht schön bin, dass ich nicht klug bin, was auch immer. Also eigentlich könnte man das in der Situation sagen, sagt man ja aber nicht. Und so ist es ja dann auch mit den Kindern oft, selbst wenn es einem so ähnlich ist, wenn sie einem so ähnlich sind und wenn man deswegen Konflikt hat, darum ist man ja so eingeschränkt handlungsfähig, weil das ja das eigene Thema ist. Also man kann ja gar nicht so richtig konfrontativ in oder so ein bisschen mit, ja, wie gehen wir denn da jetzt raus? Eigentlich kannst du dich da nur reiben. weil du dich mit dir selbst streitest und dann ist natürlich dein Kind nicht du. Und da ist noch eine neue Mischung drin, ne? Aber es ist ein Teil von dir.
LoriAber ich für meinen Erwachsenenteil weiß es ja besser. Und deswegen würde ich gerne einfach das letzte Wort haben. Aber man möchte ja auch, dass das verstehen, ne? Ja. Ich finde das krass und ich habe mich gerade gefragt, ob du immer zu jeder Tages- und Nachtzeit, Luise, wirklich für dich da so fokussiert rangehen kannst oder ob du, weil ich ja eingangs gesagt habe, bei mir ist das so tagesformabhängig. In Bezug auf die Kinder, meinst du? Ja, hast du auch mal einen Scheißtag, wo du nicht aushältst, wenn die Scheiße machen?
TineNatürlich. Aber die machen halt keine Scheiße, ne? Das ist halt der Vorteil.
SPEAKER_03Also ich glaube, das ist auch das Normal. Aber nicht, weil Kinder Scheiße machen, sondern weil das Leben ist. Also wäre ich jetzt, wären wir alle jetzt noch Kinder, aber wir sind so wie wir sind. Also ob es mal, ja, ich verliere mein Handy nicht, aber es ist jetzt ein Beispiel, ne? Ob man den Autoschlüssel nicht findet oder so. Beim Kind würde man sagen, Mann, hast du schon wieder und bei uns sagt es keiner oder im schlimmsten Falle nur der Partner oder so, oh, hast du schon wieder vergessen oder hast du schon wieder, ne? Aber wir haben keinen mehr über uns, der außer das Finanzamt höchstens, der uns sozusagen uns darauf aufmerksam macht, dass schon wieder was scheiße war. Nee, das sind wir dann selbst. Also eigentlich ist das Verhalten noch gar nicht so anders, wenn du dir jetzt vorstellst, das, was deine Kinder an Stummheiten machen und du stellst dir vor, die werden jetzt 20 Jahre älter, findest du garantiert auch Erwachsene, die genau das machen?
TineIch stelle mir jetzt gerade eine Horde Erwachsene vor, die alle bauchfrei und mit einem Push-up-BH rumrennt. Push-up-BH. So sieht doch unsere Welt aus. Und eine Hose ankommen, die mehr die Breite eines Gürtels hat.
SPEAKER_03Ja, das ist dann halt nicht der Push-up-BH, es sind dann die Silikonbrüste, weil man es machen lassen kann, weil man nicht mehr nur 16 ist.
LoriOder der Stütz-BH.
SPEAKER_03Oder so. Oder wieder die neue Unterwäsche, die alles so zusammenpresst, dass man nicht mehr sieht, dass man einen kleinen Speck hat, um Gottes Willen.
LoriJa, aber das ist ja das Bild, was die so schön.
SPEAKER_03Das gehört ja alles so zusammen.
LoriIch sehe gerade tatsächlich, also das Aussehen und ich sehe gerade eine Horde Erwachsener, die irgendwie durchs Wohnzimmer in die Küche Cornflakes rausreißen, Nudeln kochen, Ketchup, Mayo, alles steht rum, die halb leer gegessenen Teller stehen rum, die halb leer gelöffelten Cornflakes schüsseln mit noch Milchresten. Also und nichts davon findet den Weg in den Geschirrspüler oder aber aus dem Geschirrspüler in den Schrank. Oder aber das Geschirr kommt gar nicht erst mehr in der Nähe der Küche an, sondern schimmelt schon in den Zimmern. So. Und ich habe gestern wirklich einen lustigen Spruch gelesen. Inhaltlich ging es darum, wenn du dein Geschirr suchst, es ist nicht im Schrank, sondern guck als erstes im Kinderzimmer deines Pupertiers. Und es ist so wirklich, wo ich so bei mir denke, nerv dich das nicht selbst? Nein.
SPEAKER_03Da fällt mir aber ein, war das mein Post sogar? Ist ja lustig. Hat zur gleichen Zeit jemand sowas oder hast du gestern gemacht. Ich weiß, war das gestern gestern auch was gesucht, was mir schon lange fehlte und hab's dann gefunden. Halt nicht in meinem Zimmer, sondern in einem meiner Nachkommen und hab dann gepostet, ja, wenn ihr Hausrat sucht oder wenn was vom Hausrat fehlt, dann war es kein Einbruch. Dann sollte man erstmal im Zimmer gucken, also das ist ja was, was überall deswegen so lustig ist, weil es jeder kennt. Ich musste aber gerade, als du diese Situation beschrieben hast mit der Küche, mit den Erwachsenen, an meinen Job denken, den ich mal, in einer großen Firma, in einem sehr großen Großraumbüro. Diejenigen werden es wissen, falls sie zuhören. Wir waren zum Schluss 80 Leute, glaube ich. In einem Büro. In einem Großraumbüro. Schön am Alexanderplatz, toll gelegen, tolle Location, tolle Leute. Alle durchweg tolle Mitarbeiter, war wie eine riesige Familie. Wir haben Hausschuhe getragen, es war so gemütlich dort. Aber die Küchensituation war genau wie du sie beschrieben hast. Es hat also nichts damit zu tun, wie oft wir da saßen und gesagt haben, wenn das nochmal passiert, dann das war wie zu Hause. Und du hast so gedacht, das sind doch erwachsene Menschen. Und wenn du dann mal jemanden erwischt hast oder gesehen hast, also hier fehlt übrigens was, das war eine Veranstaltung. Nee, da hat sich das jemand genommen und du hättest wärst gar nicht drauf gekommen, wer es war, weil das ein ganz normaler, netter Mitarbeiter war, der sich irgendwie nichts dabei gedacht hat oder so. Also die Masse macht dann wieder das möglich, wie in der Familie auch.
TineWie die Toiletten. Also die Ausschuss hab's mir gerade verkniffen, die Sache mit den Toiletten, aber ja.
LoriAber Martine, wenn unsere Hörerinnen und Hörer da draußen ihre Puppatiere jetzt einfach mal mit sich selbst in gewissen Situationen vergleichen, ja, scheiße. Ich wollte eigentlich voll erhaben aus der Situation rausgehen und wollte es nicht.
TineAber weißt du, womit wir weißt du, womit wir rausgehen mit einem Lachen. Und ich finde, das ist ein super Schlusswort. Also finde ich auch im Off hat Luise was ziemlich Cooles gesagt, nämlich, dass das Wichtigste ist, dass man einfach miteinander lachen kann.
LoriGemeinsam. Über sich, über die Situation.
SPEAKER_03Es baut auch Stress ab. Wirklich. Einfach lachen. So beschissen was ist, erstmal rüber lachen.
TineJa. Es sei denn, die Kinder fallen hin, dann nicht. Nee, natürlich nicht. Erst helfen, dann lachen.
LoriDas war ein Thema. Ja, so ein Verlegenheitslachen. Du bist doof. Wie immer. So schnell ist diese Folge jetzt schon wieder verrannt. Und ja, Werte und Respekt. Von Werte und Respekt sind wir jetzt zu unseren Pubertieren gelandet und hin zu lachen. Ich glaube, jeder, der uns da draußen zhört, hat unsere Message verstanden. Ich glaube auch.
TineUnd wieder war die Zeit so kurz, du hast es gerade schon gesagt, dass man eigentlich noch sieben Folgen weiterfüllen könnte. Liebe Hörer, wenn ihr wollt, dass Luise nochmal kommt, müsst ihr Luise bei Instagram anschreiben und ihr sagen, sie soll bitte auf jeden Fall nochmal zu echt jetzt kommen. Ich denke, an Themen mangelt es uns nicht und das war sehr unterhaltsam und aufschlussreich, auch mal mit der Privatluise. Hat großen Spaß gemacht.
LoriLuise, welche Luise könnte zum dritten Mal vorbeikommen? Alle guten Dinge sind drei, hast du noch.
SPEAKER_03Da denke ich mir was aus. Die Künstlerin kommt dann. Aber das ist für Podcasts nicht so überlege ich mir was.
LoriDas stimmt. Für die, die sich jetzt fragen, warum die Kunst Luise, wir nehmen ja den Echt-Jetzt-Podcast im Studio von Lokalgeplänkel auf. Und hier hängen, ich glaube, es sind vier Luise, ne? Ich glaube auch. Vier Bilder, die Luise gemalt hat und den Jungs von Lokalgeplänkel zur Verfügung gestellt hat.
TineAlso nicht schlecht. Die sind schön. Gleich beim Thema Hobbys. Vielleicht machen wir mal was zum Thema Hobbys und Zeit verbringen. Aber nicht zeichnen, ne?
LoriKann ich gar nicht.
TineNee, wir wollen es ja nicht selber machen, sondern wir mal über sprechen, was man so früher vielleicht gerne gemacht hat und jetzt als Erwachsener so ein bisschen verloren hat und vielleicht mit Hilfe unserer Folge wieder aufnehmen kann. Das ist schön. Würde ich jetzt schon mal in den Raum werfen. Vielleicht ist das eine Idee. Wie immer, sagt uns Bescheid, ihr da draußen, worauf ihr Lust habt und was ihr hören wollt. Wir danken euch sehr für eure bestimmt jetzt sehr warmen Ohren und verbleiben mit den besten Wünschen fürs Wochenende.
LoriSchönes Wochenende. Macht's gut. Tine und Nori und Luise. Luise. Ciao. Ciao.
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