#ECHTJETZT | Realtalk Podcast

🌹 Rosen sind rot, Hornhaut ist echt: Romantik, die wirklich passiert 👣

Loreen Tirado, Christine Bäker Episode 4

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 47:50

🎙️ #ECHTJETZT – der Podcast für alles, was uns wirklich bewegt! 🙌

Willkommen in eurem neuen Lieblingsformat, gehostet von Christine „Tine“ Bäker und Loreen „Lori“ Tirado – zwei Frauen, die kein Blatt vor den Mund nehmen und über genau das sprechen, was uns im Alltag begegnet, beschäftigt, verwirrt oder zum Lachen bringt.

Authentisch, direkt, humorvoll – eben #ECHTJETZT

Also: reinschalten, abtauchen, weiterempfehlen und Teil unserer Runde werden!

👉 bio.to/echtjetzt

———

IN DIESER EPISODE

Wir sprechen über Liebe ohne Kitsch und warum Alltagsgesten stärker tragen als Valentinsrituale. Wir zeigen, wie Rituale, ehrliche Gespräche und faire Grenzen Beziehungen durch Veränderung, Elternsein und Patchwork tragen.

  • Alltagsromantik statt Kalenderpflicht
  • Anziehung, Beuteschema und echte Attraktivität
  • Partner, die das Beste hervorholen
  • Elternwerden, Körperbild, Schlafmangel
  • Patchwork, Rollen und Loyalitäten
  • Rituale als Infrastruktur für Nähe
  • Streitkultur: atmen, aussprechen, klären
  • Medienbilder, Porno-Mythen, Realismus
  • Selbstkenntnis, Grenzen, ehrliches Gehen
  • Ausblick auf die nächste Folge mit Gästin

Wenn ihr jetzt hört und denkt, Mensch, ich habe das und das und wie kann ich das machen, wir behandeln eure Anfragen wirklich im Gespräch mit Luise super anonym, weil wir gar nicht rausposaunen wollen, wer aber gerne über das Was reden möchten

———

📣 LGM Studios - Werde jetzt Werbepartner!

🎧 Dein Unternehmen oder Marke im Ohr unserer Hörer? Nutze unsere regionale Reichweite für deine Werbung – authentisch, lokal, wirksam. Buche jetzt Werbung im Podcast.🎙️

----

🎧 Kennst Du schon alle Podcasts von LGM Studios? Lokalnachrichten, Berufsorientierung, Realtalk und mehr – schau vorbei und verwöhne deine Ohren!
👉 podcast.lokalgeplaenkel.de

🚀 Du willst mehr über Ausbildung und Karriere in Berlin & Brandenburg erfahren? Dann hör rein bei JobSpot360 – überall wo es Podcasts gibt!
👉 JobSpot360.de

----

KONTAKT
📧 Ideen sprudeln in Eurem Kopf? Ihr wollt dabei sein? Perfekt! Schickt Eure Mail an:
👉 dialog@lokalgeplaenkel.de

🎬 Ein Podcast von LGM Studios – Podcast-Produktion aus Oberhavel
👉 LGM-Studios.de

Dies ist ein Podcast aus Leidenschaft, von uns für Euch. Alle Infos sind mit Herzblut und ohne Garantie.

Einstieg Und Anti-Valentinstags-Ansage

Tine

Willkommen bei Echt jetzt, dem Podcast mit Tine und Lori.

Lori

Hier wird nicht beschönigt, nicht gefiltert und nicht so getan, als wäre immer alles easy. Wir reden über das, was wirklich passiert.

Tine

Im Kopf, im Leben und dazwischen. Echt jetzt? Hallo und herzlich willkommen zu Echt jetzt mit Tine und Lori. Oh, machen wir heute Namenschor. Na, das habe ich auch.

Lori

Aber was jetzt? Hallo nach da draußen. Was sie sagt. Es ist Freitag, wenn ihr natürlich gleich am Ausstrahlungstag hört. Und weil morgen der Tag der Verliebten ist. Der Valentinstag haben Tina und ich uns heute ein ganz fantastisches Thema überlegt.

Tine

Genau, es gibt ein total romantisches Valentinstags-Special, in dem wir über die schönsten Liebesschwüre sprechen, Tipps geben für gute Dates. Und genau das alles, bitte nein.

Lori

Ich wollte gerade fragen, ob du nachher noch einen anderen Podcast aufnimmst.

unknown

Nein.

Lori

Aber die Idee unseres Podcasts war ja, dass wenn wir so miteinander quazzeln, die da draußen sagen, ja genau. Und so ist es, wenn wir über Partnerschaften, also wenn ich mich über Partnerschaften mich mit meinen Mädels austausche, bei dir ähnlich. Und das Gefühl wollen wir heute bei euch da draußen wecken.

Tine

So ist es. Und es wird, ich spoiler mal schon, bestimmt keine hilfreiche, was ist die schönste romantischste Liebeserklärung aller Zeiten, weil sorry, aber bin ich nicht der Typ für mich.

Lori

Wird keine Gutscheincodes für einen Blumen oder ähnliches geben.

Tine

Keine Rabattcodes und so weiter. Treue Herzen. Hatten wir schon. Treue Herzen ist schön. Wird aber gut passen. Was ein Ärger. So, aber wir dürfen nicht den Faden verlieren, denn wir starten natürlich wie immer mit dem wunderbaren Geräusch der Geräusche. Ja. Und ich hoffe, es passt auch wirklich zu unserem Thema. Ansonsten wird es passend gemacht, wie immer.

Lori

Jetzt suggerierst du unseren Hörern da draußen, dass wir schummeln. Nee, eben nicht. Genau, okay. Und wir sind heute auch ohne Hund in der Art.

Tine

Ich wollte gerade sagen, keiner wird uns den Keks klauen und keiner würde ins Mikrofon schnüffeln. Es ist auch ein bisschen schade. Das hatte was. Aber nein. So, Achtung. Das hatte auch ein bisschen was von passend zum Thema von Ausziehen. Hast du das auch gehört? Es war nur in meinem Bild.

Lori

Der Socken, der an der Hornhaut festklebt.

Tine

Wie gemerkt, es ist der Romantik-Podcast Nummer 1.

Alltagsromantik Statt Pflichtprogramm

Tine

Nee, ich hoffe, wir lassen den Teil auf jeden Fall drin. So. Achso, ja, wir wollten ja wieder nicht auf Chinesisch. So, pass auf. Bei deinen neuen Vorhaben wird alles gut gehen. Oh, das finde ich schön. Das finde ich super. Und wenn das Vorhaben ist, jemandem eine romantische Überraschung zu bereiten, dann nein. Okay, ja, okay. Das klingt jetzt so, als wäre ich voll gar nicht der Romantiker, aber das stimmt so jetzt auch nicht. Sag du mal jetzt. Nee, sag du mal. Sag du mal zuerst. Also ich.

Lori

Doch, ich bin schon so, das ist so dazwischen, weil ich bin nicht der klassische Romantik oder die klassische Romantikerin. Aber ich finde alles außerhalb von Valentinstag, wenn mein Strauß Blumen auf dem Tisch steht, ich kriege immer am Wochenende morgens Kaffee ans Bett gebracht. Der Frühstückstisch wird gedeckt, der Einkauf ist schon erledigt. Also irgendwann auch so alltägliche Dinge. Du machst das auch dein Mann, oder so? Ja, genau. Also das meine ich, dass mein Mann das macht. Dann, das finde ich total romantisch. Also wenn es so in den Alltag übergeht. Aber so dieses, hey, heute ist Valentinstag, heute muss, das ist so ein bisschen wie Silvesterlangen wach bleiben. So auf Krampf ist blöd. Das stimmt.

Tine

Wie es bei dir geht mir auch so. Ich mag auch mehr so diese spontan Sachen, diese, die so aus dem Nichts herauskommen oder so übergehen, dieses aneinander gedacht haben, glaube ich. Also ich bin auch jemand, der zum Beispiel beim Einkaufen, ich bin der Einkäufer bei uns und ich bin jemand, der wirklich dann guckt, ach warte mal, das mag er doch gerne, dann nehme ich das mal mit und so. Und ohne das jetzt also mit einem riesen Tara und mit Feuerwerk irgendwie zu zelebrieren, sondern es ist dann einfach da und ich hoffe, dass derjenige feststellt, derjenige, als wir das irgendwie.

Lori

Wie viele öffne dein Kühlschrank, außer du und dein Partner? Auch gerade gedacht, dass jemand. Also spannend wäre, was die Hunde machen, wenn ihr nicht da seid. Vielleicht laufen die dann auf Hinterpfoten.

Tine

Das wäre wild, weil sie haben ja Küchenverbot.

Lori

Da pfeifen die drauf, wenn ihr nicht da sind. Das glaube ich nicht. Das glaube ich nicht.

Tine

Genau, nee, also von daher romantische Gesten gerne, aber mehr die unauffällige Variante. Ich finde das super, also ich finde das Männern gegenüber, glaube ich, auch ein bisschen unfair. Frauen neigen ja dazu zu sagen, ach weißt du was, du könntest mir ruhig mal ein Strauß Blumen mitbringen. Das ist richtig fies, weil spätestens, wenn du es ausgesprochen hast, wirst du ja nie wieder denken, ach schön, hat er selber dran gedacht. Das hat ja jedes Mal was von, hm, das macht er jetzt, was ich eben gesagt habe.

Lori

Na gut, aber die Werbung da draußen, also jemand, der mit offenen Augen gerade irgendwie entweder Fernsehen guckt oder Radio hört oder weiß ich nicht, sonst was ist ja überall groß plakatiert. Also eigentlich kommt man

Oberflächlichkeit, Anziehung Und Beuteschema

Lori

nicht dran vorbei. Ja, jetzt zu dem zu der Zeit. Bei uns ist es aber tatsächlich ein lustiger Zufall, dass wir das Thema jetzt dann passend dazu aufnehmen, weil eigentlich war es nicht geplant. Das stimmt. Und so ist es ja ein bisschen mit dem Verlieben auch. Oh, das ist ein guter Brücke, ne? Da, die Brücke macht es. Ich war es früher, Single, wilde Zeiten losgegangen. Mitunter habe ich sogar gehört, dass es Mädels gab, die in gewissen Lokalitäten abgehangen haben, um irgendwie so eine Nice-Guys, so eine mit ganz dicken Portemonnaie. Ich war nie Teil davon. Nein, natürlich nicht. Nee, wirklich. Weil, also ich bin ja so ein Elektrokind und das war noch nie so, hieß es früher, Trompete oder irgendwie sowas sagt ihr? Sagt, du bist aber auch noch jünger als ich. Und dieses Trompete, ja, ich glaube, es ist nicht. Nee, dass man in die Geige gehen. Aber verlieben kann man ja nicht planen. Ich muss aber vom, also zugeben und du musst dann aber auch sowas von dir preisgeben, wenn ich das jetzt gleich sage. Wow, kein Druck. Pass auf, ich bin ja sehr groß. Und bei mir war das immer relativ einfach, weil wenn wir weggegangen sind, konnte ich immer irgendwie drei Viertel der Besucher in dem Club, konnte ich für mich gleich irgendwie ausschließen. Weil ich wirklich, ich muss, also ich stehe auf das klassische, der Partner muss größer sein. Dann blieb leider nicht, also nicht leider, aber es blieb einfach nicht viel übrig. Oh, sortiert. Und in den Clubs habe ich nie vernünftige Männer kennengelernt. Spaß, yay, immer gut, aber wenn ich zurückblicke an meine wirklich festen Beziehungen, waren die immer aus dem Freundeskreis, aus dem Kollegium oder Bekanntschaft. Also das war nicht so eine, ich gehe jetzt weg und ich treffe Mr. Wright. Und dahingehend war ich aber immer oberflächlich, weil der Rest, der übrig blieb, den guckt man dann ja auf, wer spricht mich an. Und ich weiß, dass wir ja unseren Kindern immer sagen, es ist nicht immer so nur die Oberflächlichkeit, die Äußerlichkeiten. Aber jemand, der hässlich ist, den will ich auch nicht kennenlernen. Weißt du? Jetzt bist du dran.

Tine

Wie soll ich da jetzt eine Überleitung machen? Also ich bin nicht so groß. Von daher habe ich dieses, ich nenne es mal Problem, nicht so gehabt. Nein, also ich glaube, das mit dem guten Aussehen ist auch relativ. Also ich glaube, die mädelt so, weil du sagst, den Kindern sagen mir das ja auch, nicht so oberflächlich. Ich glaube, dieses gute Aussehen machen die einfach, wenn sie sich noch nicht so gefunden haben, einfach an so an so Klassikern fest. Also der muss eben solche Augenfarbe haben, der muss solche Haarfarbe haben, der muss so, genau, und ich glaube, das ist so der Teil, den ich als oberflächlich empfinde, weil es natürlich kann ich ja jemanden attraktiv finden, ohne dass dir diesem klassischen Beuteschema entspricht. Und das muss halt einfach knallen in dem Moment, finde ich. Und das kannst du nicht festmachen an, es ist jetzt eben, keine Ahnung, diese breiten Schultern oder ne? Manchmal hat man Glück, es ergibt sich einfach so, was soll ich sagen. Aber ja, grundsätzlich ist es schon so, dass es dich das Äußere ansprechen muss, finde ich schon. Aber es muss nicht diesem klassischen Schönheitsideal entsprechen. So geht es mir auf jeden Fall. Ich habe, als wir, als ich über die Folge nachgedacht habe heute, überlegt, was mir bei Partnerschaften zuerst in den Sinn kommt. Und ich weiß nicht, ob es am Podcast liegt und empfehlen reden, aber mir fallen meine Eltern ein. Letztes Mal war es ja mein Papa. Ja.

Lori

Jetzt kommt eine Geschichte von deiner Mama.

Tine

Jetzt kommt was von meiner Mama. Ich kann mich erinnern, ich hatte irgendwann mal eine

Was Partnerschaft Aus Uns Macht

Tine

etwas schwierige Beziehung, die man wahrscheinlich heute neumodisch als toxisch bezeichnen würde, bezeichnen würde. Und meine Mama hat mir irgendwann, weiß ich noch, sehe ich mich in meinem Ein-Zimmer-Apartment in Rostock in meiner Uni sitzen. Und ich lese eine E-Mail von ihr, der war noch nicht mit WhatsApp und so. Und sie schrieb mir eine E-Mail und sagte: Weißt du, du kannst es machen, wie du das möchtest, und Hauptsache, es fühlt sich für dich gut an, aber in meiner Welt ist das immer so, ich finde, der Partner sollte in einem die besten Seiten rausholen, aus einem das Beste rausholen, die besten Seiten zeigen. Und das ist super hängen geblieben, weil ich kann mich erinnern, dass ich noch einige Beziehungen hatte, bei denen ich dachte, das ist eine super unangenehme Seite von mir, die mag ich nicht. Und dass unser Umgang so ist, führt dazu, dass ich so bin und dass diese Seite immer öfter rauskommt. Das ist mir richtig doll in Erinnerung geblieben, darauf zu achten, dass Sachen an mir, die ich selber auch schätze, da irgendwie eine Chance haben, irgendwie auch nach vorne zu starten, sage ich mal.

Lori

Aber welch Tiefgang und also erstmal, wie modern deine Mom war, dass sie dir irgendwie tatsächlich eine E-Mail geschrieben habt, dass ihr diesen Austausch so über E-Mail hattet, super Vertrauensverhältnis und dass sie das so schreiben kann. Ja. Über Gefühle an sich reden und das dann auch so noch dem Kind vermitteln, ist schon stark. Ja, die ist schon eine coole Socke.

unknown

Cool.

Lori

Und wir haben ja gesagt, wie verändern sich so Partnerschaften, Beziehungen? Jetzt hast du gerade gesagt, du hast es mehrfach erlebt, dass es eben sich ins Negative verändert hat. Und ich stelle in meinem Freundeskreis, egal ob jetzt männlich oder weiblich, fest, dass wir haben ja beim letzten Mal festgestellt, ich habe mehrheitlich Freunde, die Kinder haben, dass auch Kinder was mit einer Partnerschaft, also nicht veranstalten und auch nicht aktiv, aber aus so einem Liebespaar werden Eltern.

Tine

Wird eine Familie, ihr seid nicht mehr zu zweit, es dreht sich um mehr als nur.

Lori

Und dieses nicht mehr zu zweit sein, die Frau bekommt ein Kind und der Körper verändert sich. Und so eine Geburt ist ja jetzt auch nicht so ein Spaziergang, sondern es ist ja tatsächlich alles, alles irgendwie neu. Schlafmangel, ein Körper, der anders ist. Der Körper, mit dem man sich auch erstmal wieder zurechtfinden muss, den man akzeptieren muss. Sodass eben tatsächlich die Sexualität auf der Strecke bleibt, der Schlaf, man wird gereizt und sich darin als Eltern neu zu finden, habe ich in meiner Partnerschaft als die allergrößte Herausforderung überhaupt empfunden. Und ich war zu dem Zeitpunkt total froh,

Eltern Werden: Schlafmangel, Nähe, Streit

Lori

dass das Haus schon gebaut war, weil in der Hausplanung war das total easy. Die Türklinke, ja, die finde ich cool. Die Fensterbretter, ja, das finde ich cool. Und plötzlich war so ein Kind da und wir fingen an, uns über jeden Scheiß, warum auch immer, zu streiten, weil wir so gereizt waren. Da hätten wir nicht mehr über Türklinken, Klobrillen oder Fensterbretter entscheiden können. Und durch dieses Tal muss man als Eltern, also nicht muss man, das klingt jetzt so blöd. Aber wenn man das schafft, da so durchzugehen und an dieser Rolle des Elternseins, so gemeinsam zu wachsen, finde ich, bringt einen das nochmal ein ganzes Stückchen nach vorne.

Tine

Ja, das kann ich mir vorstellen. Ich glaube, Veränderung ist insgesamt so ein Thema. Also es müssen ja jetzt nicht nur Kinder sein, ich finde auch, wenn jemand sich beruflich verändert in einer Partnerschaft, das so miteinander zu teilen. Und ich finde, da hast du, also zumindest im Erwachsenenleben, obwohl ich sagen würde, dass das, glaube ich, bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sage ich jetzt mal, die vielleicht noch ein, zwei Lebensphasen vor uns sind, auch ein Thema ist. Also wie gehst du damit um, wenn sich bei einem von beiden was verändert? Und wie stützt du den anderen? Wie kannst du ihm helfen? Klingt jetzt so, wie er braucht, braucht Unterstützung, aber mehr so, wie kannst du den Rücken stärken und wie hältst du das aus, dass du jetzt eben gerade mit deinen Bedürfnissen weiterhin stehst? Kannst du das überhaupt aushalten? Und ja, wie geht man, also kann man darüber auch sprechen? Das finde ich super wichtig.

Lori

Und auch da nochmal zurück, verliebt man sich? Also ich hatte ja in unserer Vorbereitung zufolge, habe ich ja die These aufgeworfen, ob man auf den Bildungsstand und damit auch unweigerlich auf das Portemonnaie beim Verlieben achtet. Ich würde sagen, bei diesem chemischen Prozess des Verliebens nein. Aber wenn der Kopf darüber nachdenkt, ist das jetzt was für die Zukunft, finde ich, hat es was mit dem Bildungsstand zu tun. Und wenn sich es dann eben verändert, dass man nochmal was Neues lernt, dass man vielleicht auch einen Job verliert, dass man in Situationen kommt, die man selbst nicht mehr in der Hand hat, dann ist es auch so ein bisschen so ein Kontrollverlust. Und dann eben, so wie du sagst, sich selbst hinten anstellen und sagen, okay, es ist jetzt nicht meine Zeit, jetzt geht es darum, ich kümmere mich um die Haustiere, um die Kinder, um den Alltag, sodass du dich für dich neu sortieren kannst. Volle Herausforderung.

Tine

Total, ja.

Lori

Und findest du es okay, wenn dann der ein oder andere Partner sagt, komme ich absolut nicht mit Glas, tut mir leid, ich schaffe das hier nicht mehr und zu diesem Ein dann nochmal dazu sagt, ich gehe?

Tine

Dieses mit dem Gehen, ich glaube, da habe ich eine etwas, also eigene, weiß ich nicht, aber da habe ich, der ein oder andere würde sagen, eine etwas eigene Einstellung zu. Also ich finde es einen ganz schmalen Grad zu sagen, bis wohin muss man kämpfen und bis wohin ist es auch ehrlich und voll okay zu sagen, okay, nee, pass auf, das macht keinen Sinn und ich lasse dich dann auch gehen. Nicht, weil ich nicht um dich kämpfen will, sondern weil ich einfach möchte, dass beide einen vernünftigen Umgang miteinander haben können und beide einen guten Weg miteinander oder voneinander weg eben auch machen können. Und deswegen bin ich schon immer ein Freund gewesen von, pass auf, wir klären vom Anfang an, was wollen

Veränderung, Bildung, Geld Und Zukunft

Tine

wir beide, weil natürlich machen wir uns nichts vor, du wirst in der Discord auch mal den einen oder anderen kennengelernt haben, der jetzt nicht überlegt hat, ob ihr nächste Woche ein Haus baut, sondern andere Ambitionen hatte. Und ich fand es immer super fair, einfach zu klären, du pass auf, ich suche gerade echt nichts Festes und es ist okay, wenn wir uns jetzt zwei Dreim auf den Kaffee treffen, aber ganz ehrlich, auf was anderes habe ich keine Lust. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass das ganz viele Männer völlig irritierend finden.

Lori

Mela gerade abschreckt auf der Zunge.

Tine

Ja, weiß ich nicht, aber oder auch so denken, ja, ja, das sagt sie jetzt, damit sie sich interessant macht. Oder so, sie sagt sie jetzt, damit sie sich jetzt interessant macht und ich denen jetzt richtig Gas gebe, weil eigentlich will sie schon. So wie bei Keinohrhasen das eine Sundassine so im Kopf geblieben ist. Ja, ja, das sagt sie jetzt, aber das sagt er jetzt, aber er weiß ja noch nicht, dass die letzte Cola in der Wüste bin.

Lori

Okay, mir ist ein anderer Spruch von Keinohrhasen in Erinnerung geblieben. Immer aufs Schneewittchen? Ich trinke Uso, was machst du?

Tine

Uso. Das stimmt. Leute, wenn ihr noch einen anderer Spruch für eure große Liebe am Valentinstag braucht, Leute, das ist er. Meldet ihr euch bei uns?

Lori

Wir kriegen das gemeinsam hin. Nicht. Und dann. Uns muss man tatsächlich auch raushalten können. Ja, das ist wohl richtig. Nee, aber das stimmt, mit offenen Karten spielen und dennoch macht ihr dann so eine Partnerschaft, man kann ja ganz viel planen und dann passiert das Leben. Und das ist. Ja, weil das kann einen dann wirklich echt schon umhauen.

Tine

Ja, und das sind die Sachen, die mir auch früher immer schon ganz toll Angst gemacht haben. Also inzwischen, glaube ich, bin ich alt genug und kann die Sachen ganz gut so auseinandersortieren. Aber ich war früher meine Horrorvorstellung, dass irgendwann derjenige, mit dem ich mich entschieden habe, mein Leben zu verbringen, morgens neben mir wach wird und feststellt, oh Gott, echt jetzt, ja? Ich habe mir nicht die Sorgen gemacht, dass ich das feststelle, sondern dass der andere das feststellt und dann parallel eben zweigleisig fährt. Sicherlich auch daran begründet, dass mir das oft passiert ist, dass ich das zweite Gleis war. Das irre.

Lori

Und wusstest du das?

Tine

Oft ja. Und oft erst später und oft erst hinterher.

Lori

Warte kurz, und wenn du es, wenn du es oft wusstest, konntest du dich trotzdem darauf einlassen oder warst du für dich so klar, dass du gesagt hast, du wirst jetzt hier Friends with benefits und dafür ist es okay, aber darüber hinaus nichts?

Tine

Das war unterschiedlich. Also mir sind unterschiedliche Situationen. Passiert auch oft haben sich Dinge dann auch zerschlagen. Das klingt jetzt so, als wäre die Liste super lang. Das ist es gar nicht, aber das fällt mir so bei Begegnungen ein. Also ich würde es, glaube ich, auch als Begegnung bezeichnen. Und wenn ich es vorher schon wusste, dann oft mit dem Hinweis, ja, das ist sowieso nicht mehr. Und eigentlich haben wir auch schon geklärt, dass wir nicht mehr zusammen sind und so. Und mit so einer Story dazu, die man ja natürlich beim ersten Kaffee auch erstmal glaubt. Und irgendwann denkst du dir dann, beim zweiten Kaffee, na sag mal, das ist auch Topf vom Ring oder irgendwie. Irgendwie sowas, ne? Oder irgendwie wird dann von der gemeinsamen Wohnung gesprochen und man denkt sich, aber warum wohnt ihr denn noch zusammen? Ja, aus Steuergründen und so. Und du denkst dir irgendwann, halt, stopp mal, also jetzt wird es komisch. Und ich finde es denn, und das ist dann der Moment, den ich, den ich immer als Horror empfunden habe. Ich mir denke, mein Gott, dann sag doch halt, pass auf, das ist es hier nicht mehr. Und dann kommt immer die Begründung, ja, na, wir haben ja Kinder.

Bleiben Oder Gehen: Ehrlichkeit Und Grenzen

Tine

Ja, verstehe ich schon. Ist mir klar, dass man da eine andere Verantwortung hat, aber man hat ja auch eine Verantwortung, was vorzuleben, was man sich für das Kind auch wünscht.

Lori

Das war gerade mein Gedanke, dass ja auch die Kinder total unter dieser angespannten familiären Situation leiden und dann nochmal aufblühen, wenn Mama oder Papa wieder neu verliebt sind und einfach wirklich wieder eher die bessere Seite von sich zeigen als diese gestresste Seite. Ich habe tatsächlich auch im Bekanntenkreis mehrere getrennte Elternpaare und ich finde es wirklich stark, wie sie von sich selbst sagen können, die Woche, wo meine Kinder nicht bei mir sind, kann ich so sehr ich selbst sein und habe diese Me-Time, dass ich in der Woche, wo sie da sind, mich wieder ganz anders auf sie einlassen kann und auch wirklich bedürfnisgerecht mit ihnen sein kann. Ich denke dann ganz oft, ja, ich habe meine Kinder immer um mich drumherum. Meine Kinder müssen irgendwie lernen zu eruieren. Passt es gerade oder passt es nicht?

Tine

Ja, ich habe auch gerade überlegt, ob ich das gut finde oder ob ich denke, ja, das ist ja kein realistisches Bild. Also Mama besteht ja nicht nur aus, ich bin 90 Prozent des Tages völlig entspannt und die anderen Szenen liegt es nur daran, dass ich gerade noch nicht gegessen habe. Also das ist ja nicht die Realität, deswegen weiß ich nicht, ob ich das so erstrebenswert finde. Aber gut, es ist auch, es steht mir auch nicht zu darüber, jetzt mir.

Lori

Ich will das auch gar nicht verurteilen, aber die haben diese Trennung dann eben vollzogen und standen oftmals vor den Trümmern und sind wirklich nochmal neu gestartet. Und ich finde auch dieses Thema Patch-Wirtch. Geschenkte Kinder. Ich habe eine geschenkte Nichte quasi. Das macht ja auch nochmal was mit der Partnerschaft, weil plötzlich ist es nicht mehr nur die Elternteile, und dabei ist mir egal, ob jetzt Mama, Mama, Mama, Papa oder wie auch immer, und die eigenen Kinder, sondern dann ist noch ein anderes Elternteil und noch ein anderes Kind. Und plötzlich sind das so zwei Leben, die übereinander passen müssen, passend gemacht werden müssen. Also diese Zwänge werden gefühlt immer größer und die eigene Flexibilität rückt so sehr in den Hintergrund. Und in der Partnerschaft finde ich auch, die gesündeste Partnerschaft, die ich erlebe und auch leben darf, ist, dass man sich so lässt, wie man ist, klar mit Grenzen, sodass man eben auch mal sagt, ja, jetzt wäre es aber auch mal wieder schön, dass aber dass man sich nicht so verstellen muss und nicht denkt, ach nee, jetzt mache ich mal lieber so und so. Das habe ich auch in meinen Zwanzigern erlebt, dass man so versucht hat zu gefallen. Ja, ja, ganz oft.

Tine

Ach, was? Nee, das interessiert mich total und nee, das ist mir gar nicht wichtig. Ach, was echt? Ja, gibt so Frauen, wusste ich gar nicht. Und das finde ich bei den Mädels heutzutage super schade, dass die das auch noch so drin haben. Also ich beobachte das viel so, dass die Mäuse sich so Sachen, ich will nicht sagen, gefallen lassen. Das klingt echt so negativ, als wären alle Jungs super doof, das ist es gar nicht. Aber na klar, auch Jungs testen natürlich, was geht. Das Internet gibt so viel vor, Instagram zeigt so viel Kram, so viel Zeug bei TikTok, was du siehst, was Mädels eigentlich alles angeblich toll finden. Und die wahren echten Mädels denken sich, na, im Leben nicht.

Lori

Also auch wenn es, ich hoffe jetzt nicht, dass uns minderjährige Kinder wahnsinnig doll oder intensiv zu hören. Allein die Vorstellung, die das Internet dir vorlebt, wie Frauen beim Sex abgehen. Ich habe es jetzt extra nicht gesagt, gut, dass du es machst. Ja, voll. Also erstmal schon die Erwartungshaltung an den männlichen und an den weiblichen Körper, gut, jetzt haben wir eingangs gestanden, ein bisschen von der Oberflächlichkeit getrieben, sind wir im Kennenlernen auch. Aber also allein die Erwartungshaltung, wie Körper aussehen, wo Haare zu sein haben und wog nicht mehr, das finde ich ganz, also wirklich irre. Und dann dieses Bild, was also Frauen in schlechten Pornos abgeben, können immer, wollen immer, kommen immer. Und finden alles toll. Egal, was man mit ihnen anstellt. Und das finde ich sehr übertrieben, weil der Mann immer der Hengst ist. Ich weiß, es gibt tolle Pornos da draußen, die das Rollenbild der Frau zurechtrücken. Und ich finde auch zurecht haben die sich einen anderen Stand in der Branche erarbeitet.

Tine

Aber ganz ehrlich, die heißen dann auch Frauenpornos und da kriege ich einen Föhn. Warum heißen die denn dann Frauenpornos?

Patchwork, Rollen, Sich Lassen

Lori

Sobald es Märchen sind oder was? Weil sie nicht gut enden. Ich weiß es nicht. Ja, aber dieses Bild, wie das so zu funktionieren hat und wie das so zu sein hat, du sagst, dass es schade ist, dass die Mäuse das da draußen noch nicht so wissen. Ich glaube, bevor ich meinen Mann kennengelernt habe, war jetzt auch noch nicht so ganz klar, wie einfach man selbst sein darf. Wahrscheinlich, weil man sich nicht getraut hat, das zu versuchen. Und irgendwann war ich dann aber auch so an dem Punkt, den kennst du auch, als du deinen jetzigen Partner kennengelernt hast, dass du festgestellt hast, krass, und das ist alles so, wie es ist, es ist irgendwie cool. Ja. Ist es bei mir nicht immer, weil wir. Wem ist denn das, ne? Genau. Und wir lachen dann aber immer und sagen, am Ende stehen wir gemeinsam im Regen unterm Schirm und das ist irgendwie so ganz wichtig. Das stimmt.

Tine

Ich glaube, sich das nicht aus den Augen verlieren, ist, glaube ich, das Schwierige. Also ich habe auch Freundinnen, die wirklich schon super lange teilweise mit ihren Männern, Freunden, Partnern zusammen sind. Und ich finde das immer super beeindruckend. Und ich habe so die Beobachtung gemacht, dass je mehr Lebensphasen man mit dem gemeinsamen so bewältigt hat und sich dabei eben nicht verloren hat, einfach auch, weil man das zufälligerweise auch zusammen gemacht hat. Also eine meiner super liebsten engsten Freundinnen, die ist mit ihrem jetzigen Mann auch zusammen im Ausland gewesen. Die hatten sowieso einen Auslandsaufenthalt geplant und durch Zufall haben die sich dann, haben sie dann doch am gleichen Ort ihren Auslandsaufenthalt gehabt. Ungeplant. Ungeplant, ja, ja, es war ganz anders gedacht. Und haben dann also diese Erfahrung gemeinsam machen können und sind also durch von Schule aus bis jetzt quasi alles irgendwie gemeinsam gegangen und haben sich dabei eben nicht verloren. Und ich habe aber auch gesehen, dass viele die Erfahrung gemacht haben, okay, man geht nach der Schule, wir machen ja viele ein Jahr ins Ausland und dann ist aber alles so separiert voneinander, weil der eine kann natürlich überhaupt nicht mithalten mit dem, was der andere gerade erlebt und dann kann man das nicht so miteinander teilen. Und jetzt mag es noch ein bisschen was anderes sein im Zeitatter von WhatsApp und weiß ich nicht was.

Lori

Aber ich glaube, trotz Internet ist man nicht Teil des Lebens dort vor Ort. Wenn so im Ausland, womöglich noch mit einer Zeitverschiebung. Man kann noch so sehr neue Bekanntschaften, neue Wohnverhältnisse beschreiben, aber das ist nicht wie hier vor Ort sein, glaube ich.

Tine

Das stimmt, das stimmt. Und da ist heute der Tag, der ich erzähle Geschichten aus meinem Freundeskreis und meiner Familie offensichtlich. Andere sehr, sehr, sehr enge süße Freundin. Deren Mann ist bei der Bundeswehr, bei der Marine und ist natürlich auch jetzt nicht mehr so viel, aber früher super viel zur See gefahren. Aber da fand ich das immer super schön, das erzähle ich ihr heute noch, dass mich das damals schon so total beeindruckt hat. Die haben ganz oft telefoniert, wenn sie dann konnten. Und nicht nur er hat erzählt, was er gerade erlebt und sieht, sondern er hat super viel gefragt, was war denn da und was ist auch Lehrerin, was ist denn mit dem und dem Schüler gewesen und wie ist in die Geschichte weitergegangen? Also die haben immer so eine Verbindung, wo sie übereinander Dinge erfahren wollen und das Interesse aneinander haben. Und ich glaube, das ist bei vielen Partnerschaften irgendwann der Punkt, wo du sagst, hä? Also was ist denn, wo machen jetzt denn Sachen?

Lori

Ich glaube, weil man im Alltag oft verliert, miteinander zu reden. Dieses Zeitmiteinander, du funktionierst, man hat seinen Job, man hat seinen Alltag. Vielleicht hat man auch noch einen Putzfimmel und ständig muss die Hütte irgendwie oder die Wohnung alles immer ganz sauber sein. Ich kann sagen, dann habe ich nicht das Problem, welche ich nicht haben. Ich jetzt auch nicht. Gut, wir haben auch Haustiere. Check. Also wer zu mir kommt, Freitagnachmittag ist gut, da ist halbweg sauber. Darüber hinaus, wir leben halt auch. Aber wir verlernen miteinander zu reden, vielleicht auch um

Medienbilder, Porno-Mythen Und Realität

Lori

den jeweils anderen immer nicht zu verletzen. Und wenn ich dann aber mich mit meinen Mädels unterhalte und dabei ist es egal, ob es die Kinder sind, ob es das Haustier ist, ob es die Eltern sind, also so diese Themen, die uns so bewegen. Und dann die erste sagt, ja, ich weiß, das ist bei uns auch so. Das ist dann immer so befreiend. Und du denkst so, ja, dann spreche ich jetzt doch mal mit meinem Partner darüber. Es sind ja manchmal auch so intime Sachen. Früher hast du über alles gesprochen und egal ob jetzt Lebensziel oder Vorlieben, Essen, Trinken, wie auch immer, irgendwann schleicht sich das dann so ein. Du kaufst das, was er sowieso immer gerne mag, stellst es in den Kühlschrank und also kaufst es gerne, er freut sich darüber oder sie freut sich darüber. Aber vielleicht ist er über den Geschmack hinaus. Meine Ellies zum Beispiel mögen keine Vollmilchschokolade mehr. Desto älter sie werden, desto mehr Kakaogehalt muss er mit dran sein. Vielleicht ist es ja mit unseren Männern auch so, dass wir die Dinge jetzt quasi kaufen und sie trauen sich aber nicht zu sagen, dass.

Tine

Also ich kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass das bei mir zu Hause nicht der Fall sein wird. Weil es aufgegessen ist. Weil A das. Und B sind wir beide sehr konsequent in den Dingen, die wir mögen und die Wahrscheinlichkeit, dass sich das verändert, ist eher gering. Ich wollte nämlich gerade auch sagen, dass du sagst, mit dem drüber reden und miteinander reden, dass das so ein bisschen verloren geht. Wir sind super dolle, also ich sag mal Fans von Ritualen. Also bestimmte Dinge müssen im besten Fall so immer sein. Dann funktionieren wir gut und dann haben wir auch die Chance, unsere Redezeiten so einzuhalten. Also zum Beispiel zusammen gemeinsam Abendbrot vorbereiten. Das ist auch ja tendenziell eher ähnliches Essen jeden Abend. Also da gibt es jetzt auch nicht so viele Varianten. Das ist aber auch gut so, weil wir es beide mögen. Es ist mit dem Frühstück ganz genauso. Es ist schon sehr beständig, sag ich mal. Frühstück, Abendbrot machen und so weiter, das sind so Zeiten, wo wir dann so über den Tag reden. Wir hatten, als wir uns kennengelernt haben, haben wir, die Geschichte ist länger, aber es führte dazu, dass wir wirklich sehr, sehr schnell, relativ lange auch, auf wirklich sehr wenig Raum gemeinsam gewohnt haben. Und wir haben die erste Zeit, und ich würde sagen, das war bestimmt ein halbes Jahr, nicht einmal abends im Fernseher angehabt. Und nur gequatscht. Wir haben nur geredet. Wir haben wirklich, also es war jetzt auch nicht so, es war einfach nicht viel Fläche. Das heißt, der Esstisch war schon so das, was am bequemsten und am kuscheligsten war, um sich so hinzufläzen. Und dann haben wir wirklich den ganzen Abend erzählt. Also wir haben beide auch relativ spät nach Hause. Und dann haben wir wirklich den ganzen Abend erzählt und haben wirklich, also es hat ewig gedauert, bis wir wirklich mal abends einen Fernseher angemacht haben. Und jetzt gehört das auch zu Ritualen. Also wir haben so typische Sendungen, die wir eben jeden Abend gucken zum Essen. Aber auch da ist immer eher immer derjenige, der dann Pause macht, weil er dann irgendwas erzählen wird oder weil ihm noch was einfällt, was man eben nicht mit Hintergrundgeräusch hören kann. Und das sind so unsere Erzählzeiten, sage ich mal. Total gut.

Lori

Ja, total gut. Wie schafft ihr das gut, auch in stressige Zeiten zu integrieren? Oder ist einfach bei euch jeden Tag, dass ihr jeden Tag zusammen frühstückt und jeden Tag zusammen Armbrot esst? Oder wenn du oder er unterwegs seid, holt ihr das dann nochmal nach?

Tine

Also gemischt. Also A ist, glaube ich, der Umgang mit Stress ist, glaube ich, noch nicht unbedingt so unsere allergrößte Stärke. Da gehen wir einfach beide noch unterschiedlich miteinander um. Wir spielen uns ein. Aber inzwischen, glaube ich, kriegen wir das auch in Stresssituationen schon ganz gut hin. Und wir versuchen es dann so zu machen, dass der, der schon zu Hause ist, die Sachen einfach vorbereitet, sodass der zweite bloß noch den Klassiker-Move machen

Rituale, Reden Und Gemeinsamer Alltag

Tine

muss, nämlich Jogginghose anziehen. Und dann kann man im besten Fall gleich essen und holt dann diese Gesprächssituation nach. Cool.

Lori

Aber dann auch so unausgesprochen und so ohne eine Erwartungshaltung. Also du weißt, wenn du nach Hause kommst und er schon da ist, dass das und umgedreht, aber auch so dieses gegenseitig Freude machen, auch im Alltag und eben nicht nur an bestimmten Tagen oder bestimmten Dinge.

Tine

Nee, das ist einfach das Übernehmen, das ist ganz klar. Es gibt immer die gleichen Dinge, die abends gemacht werden müssen, das wie fressen für die Hunde vorbereiten und solche Sachen. Das sind ja so die Standardsachen, die immer sind und wer eben als erstes da ist, macht das halt.

Lori

Der erledigt es. Genau. Okay. Was würdest du den Hörerinnen und Hörern da draußen raten? Was macht für dich eine wirklich gesunde Partnerschaft aus und was darf aber auch im negativen Sinne dazugehören?

Tine

Also das, wie gesagt, einander sehen, finde ich unglaublich wichtig. Das nicht Dinge übersehen. Und also das klingt jetzt komisch, wenn ich das sage, aber das ist mir in vielen Lebenssituationen schon geholfen. Das erstmal atmen. Also gerade in Konflikten, jetzt nicht nur unbedingt mit dem Partner oder aber auch so, da passt das eben auch, dass man erstmal atmet, aufnimmt, was der andere gerade gesagt hat und dann erstmal auseinandernimmt, okay, stopp mal. Bei mir kam jetzt zwar gerade ein mega vorausvolles Ding an, aber was steckt denn eigentlich dahinter? Und sich die Zeit zu nehmen, einmal durchzuatmen und zu überlegen, wo kam das jetzt gerade her. Und was macht das mit mir, warum regt mich das jetzt vielleicht so auf und so weiter. Also das Auseinandernehmen ist vielleicht für andere super nervig, mir hilft es total und es gehört für mich dazu, dass man eben sich die Zeit nimmt, zu hören, was hat denn der andere jetzt eigentlich gerade gesagt und was macht das mit mir. Und das ist für mich gleichzeitig auch das, was negativ dazu gehört, weil das natürlich nicht immer funktioniert. Und das auch aushalten zu können, dass eben Stimmung auch mal nicht so gut ist und dass es eben auch dazu gehört und dass es auch dazu gehört, dass nicht immer alles perfekt läuft. Auch wenn man jemand ist, der vielleicht an Strukturen oder Ritualen total hängt, muss man, glaube ich, auch, muss ich, ich gehöre ja nun in diese Situation dazu, logischerweise, damit leben, damit arbeiten, dass Dinge eben nicht funktionieren. Und das muss dann auch okay sein, weil man hat sich ja trotzdem nicht aus den Augen verloren.

Lori

Jetzt du. Ich finde, dass für eine gute Partnerschaft man immer den anderen so lässt, wie er ist, dass man beim gemeinsam älter werden auch akzeptiert, dass sich das Erscheinungsbild verändert, dass Körper sich verändern und dass mein Gegenüber trotzdem für mich attraktiv bleibt, trotzdem vielleicht ein Bäuchlein da ist oder auch Haare weniger werden, also weil man ja miteinander eben älter wird, dieses sich sehen und zuhören. Ich finde aber auch negativ, dass auch ein Streit und Lautwerden und auch vielleicht zwei, drei Tage einfach mal so eine Gewitterstimmung, finde ich, ist auch völlig in Ordnung, weil mir das persönlich immer viel lieber ist, dass dann so eine Diskussion auch mal zu einem Streit wird, als dass das so ganz einfach so wie so ein Schwelbrand vor sich hin. Woran. So eine passiv-aggressive Stimme. Auch ganz furchtbar, so dieses.

Tine

Sag deiner Mutter mal, sie soll mir das Salz geben.

Lori

Sowas. Du hast doch was.

Tine

Nee, habe ich nicht. Ist alles in Ordnung.

Lori

Wie war dein Tag? Gut. Gut. Punkt. Ausrufezeichen. Mehr auch nicht. Genau. Und was ich für mich, ich finde das sehr bemerkenswert, wenn du sagst, du schaffst es dieses Einatmen, Ausatmen, Annehmen, agieren. Ich bin schon beim Einatmen, Ausatmen spreche ich eigentlich schon und damit mache ich eigentlich ganz oft die Situation, egal wer mein Gegenüber ist, viel schlimmer, als sie womöglich geworden wäre. Das ist der Punkt, an dem ich schon lange versuche zu arbeiten. Man merkt, also es gelingt mir nicht wirklich gut, einfach weil ich so von meinen Emotionen getrieben bin und auch so dieses, jetzt muss ich was dazu sagen. Aber das ist eben, das macht für mich Partnerschaft und Partnerschaft übrigens nicht nur zu meinem Mann oder auch nicht nur zu meinen Kindern, sondern auch zu meinen Eltern, zu meinen Freunden, also eigentlich alle, die mit mir interagieren. Jetzt sind mir viele Leute da draußen mehr und weniger wichtig, sodass auch ich in meinem Erscheinungsbild mehr oder weniger darüber nachdenke, wie ich ankomme, weil ganzheitlich bin ich ja, wie ich bin. Aber ja, wenn meine Töchter mich irgendwann mal fragen würden, warum bist du noch mit Papa zusammen, dann kann ich wahrscheinlich hoffentlich sagen, weil wir uns lassen, wie wir sind. Und auch aushalten,

Konflikte Aushalten Und Fair Streiten

Lori

wie wir sind. So weißt du?

Tine

Ich ja, weiß ich, was du meinst. Entschuldigung, ich bin gerade gedanklich schon weiter, weil wir vorhin waren bei dem Verändern und Dinge so annehmen und also auch gerade bei unseren Jugendlichen so in der Ecke. Ich finde das schwer und es geht mir auch heute manchmal noch so, jetzt nicht unbedingt in der Partnerschaft, aber dieser Twist zwischen mich anpassen, um dem anderen quasi, na nicht zu gefallen, na, gefallen ist nicht richtig, aber um dem das Leben auch schön zu machen, so wie viel ist denn aber zu viel? Weißt du, was ich meine? Also ganz viele Menschen, und ich gehöre an vielen Stellen auch dazu, sagen halt, ja, na, ich bin halt so. Aber wie viel, ich bin halt so, ist dann dem anderen gegenüber fair, weil der ist ja auch so, wie er ist. Und warum erwartet man denn, dass der andere sich dreht, nur damit man selber so bleiben kann, wie man ist? Die Frage.

Lori

Weißt du, was ich meine? Ich weiß total, was du meinst, aber ich glaube, um mit dir oder mit mir in irgendeine Partnerschaft zu geraten, ist das vorher schon. Sehr schönes Werk dafür. Nein, geraten, gerufen. Nein, aber das ist vorher schon ausgecheckt, ob ich das so ertrage oder ob ich das nicht ertrage. Und wenn der andere das nicht erträgt, ist das vielleicht die erste Hürde, die man dann als Paar, Freundinnen, Freunde als erstes so miteinander geht und sich das dann damit festigt. Ich glaube, bei einer wirklich ganz realen Partnerschaft gibt sich dieser Punkt nicht. Wie viel kann er von mir ertragen? Anders, glaube ich, sehe ich es bei einem Streit, wo, also wenn ich mich reflektiere, ich manchmal einfach zu viel bin und dann sage, okay, es muss sich keinem zumuten.

unknown

Ja.

Tine

Also jetzt kommt, es ist so ein richtiger, so ein richtiger, langweiliger, lamer alter Leute-Spruch. Man muss erstmal wissen, wer man selber ist und was man so möchte, bevor man sich auf jemanden anders einschließen kann.

Lori

Aber das finde ich ist kein alter Menschenspruch, Tina.

Tine

Ja, aber das weißt du, wenn, also wir wollen ja jetzt nicht unseren Kids sagen, so, also ihr dürft erst, doch, dein Kids sagen wir, ihr dürft erst Beziehungen haben, wenn ihr 40 seid. Würde meinem Mann gefallen? Das dachte ich mir, ist ihm dann gefallen. Nein, aber weißt du, was ich meine? Also wir können ja jetzt nicht sagen, okay, also guckt mal erstmal selber, wie ihr hier so seid und was ihr so von eurem Leben wollt, bevor ihr euch den auf jemanden einlasst. Weil manchmal ergibt es ja auch so, aber ich würde es mir total wünschen, dass gerade, ich weiß nicht wahrscheinlich, weil ich selber eine Frau bin, dass gerade Mädels sich überlegen, was möchte ich denn vom Leben, was ist mir wirklich wichtig, woran möchte ich festhalten, also auch charakterlich. Und wo sage ich, ja, okay, es müsste jetzt nicht sein. Also wo habe ich denn genug Selbstreflexion zu sagen, ja, okay, es ist nicht so, weißt du?

Lori

Ja, sehe ich spannenderweise ganz anders als du, weil ich glaube, diese Zeit des Erwachsenwerdens und des Partner fürs Leben zu finden, das ist die Zeit, die den Menschen bis dahin prägt mit all seinen Erfahrungen, was man eben bei A noch falsch gemacht hat, was man dann bei B schon wieder besser macht und bei C nochmal wieder ein bisschen besser. Das sehe ich so als Learning, als Schule des Lebens so ein bisschen. Ich erwische mich manchmal dabei, dass ich mir wünsche, hätte ich das vor zehn Jahren schon gewusst, hätte ich es anders gemacht oder weiß ich nicht, ich bin mal betrogen worden und habe damals total beschissen, wirklich kleinkindmäßig wollte ich den Typen sogar eher noch zurückhaben, als dass ich ihn zur Hölle geschickt habe. Jetzt mit meiner Lebenserfahrung, die weiß ich nicht, 20, 25 Jahre zurück, wo ich in dem Augenblick, wo ich das rauskriege, hätte ich mir gewünscht, kann ich ihm den Mittelfinger zeigen, pack meine Sachen und denke so. Musst du ja

Sich Anpassen Oder Sich Treu Bleiben

Lori

wissen. Ja! Look at me, who are you? So, dieses, das hätte ich gern. Ich hoffe für mich, dass ich in die Situation nicht mehr komme. Das hoffe ich jetzt für alle Beteiligten. Richtig. Aber das macht doch die Lebenserfahrung, dass so aus den Mädels da draußen, dazu gehört ja auch ein Liebeskummer. Ach ja, aber das tut mir so leid.

Tine

Ja, das tut mir so leid. Ich sehe ja so viele davon. Wahrscheinlich ist das ein Berufsproblem, was mir das dann so leid tut, dass sie wirklich durch, ich weiß schon, dass sie durch Dinge durch müssen. Und das ist ja auch Teil meines Jobs, zu sagen, ey, komm und kriegen wir schon hin und erzähl mal und so, ne? Aber das tut mir trotzdem leid. Und ich würde mir wünschen, dass sie einige Schritte halt vorher machen, bevor sie sich so reinstürzen in bestimmte Beziehungen oder in bestimmte Verbindungen, egal in welcher Form, auch bei Freundschaften hat man das ja auch schon, dass sie erstmal für sich klar sind darüber, was möchte ich denn, wer bin ich denn? Nicht bis ins kleinste Detail. Klar, das kann man sich natürlich erst, da kommen Erfahrungen zu, da kommen Entscheidungen, die man noch links und rechts haben, ja selber auch 25 Minuten umentschieden. Aber dass sie so bestimmte Grundpfeiler einfach haben und sagen: So, das möchte ich und das möchte ich, dass mein Freund, mein Partner, mein Mann oder auch mein Gott, meine zwei oder drei oder vier Männer, was auch immer, dass die das so für, dass sie das für sich so wissen, was sie wollen. Das gilt für Jungs ganz genauso. Ich möchte auch, dass Jungs wissen, okay, ich möchte, dass meine Freundin so und so zu mir passt oder dass die die und die Ziele mit mir verfolgt oder dass die das und das eben vielleicht nicht macht, dass die sich das einfach so einfach mal vorher überlegen, bevor sie sich so reinstürzen und manchmal dann auch so übereilte Entscheidungen treffen, auch körperliche Entscheidungen treffen. Weil das, finde ich, ist so ein Schritt, wo ich denke, oh, erst wissen, so dass das jemand ist, der das verdient hat, beidseitig.

Lori

Absolut. Aber aus deiner Jobperspektive gesprochen, wo kann unsere Jugend, wo können die diese Erfahrungen von anderen sehen oder gelebt vorbekommen. Vorgelebt. Danke. Ich bin übrigens deutsch leer, falls ich mir gemacht habe. Weil alles, was sie da draußen konsumieren, sind, weiß ich nicht, 30 Sekunden lang oder eine Minute lang und ist immer das totale Perfekte. Und die Enttäuschung, die sie erleben, die wird ja eher immer größer, wenn das Leben da draußen erstmal die erste Geige spielt, als dass es dieses Internetding ist. Und dann kommen eben wieder wir, egal in welcher Rolle, als ob Lehrerin, Mutter, Freundin der Mutter, wie auch immer, also so ein Netzwerk. Ein spanisches Sprichwort sagt übrigens, dass man zur Erziehung des Kindes ein ganzes Dorf. Und das ist so, das sind nicht nur, weiß ich nicht, das häusliche Umfeld plus die Lehrkräfte plus Freunde, sondern da ist eben ganz viel mehr. Jetzt sind wir aber von Partnerschaften hin zu Jugendlichen. Na, es sind ja auch. Also Partnerschaften. Wir haben mehr auf Partnerschaften. Doch, aber fällt dir ein Medium ein, wo die gut irgendwie.

Tine

Als Medium gar nicht. Also ich glaube, das ist ganz viel Sprechen und ich glaube, der Umstand, also so cool ich es selber finde und so viele ich es auch nutze, das Geschrei und Sprachnachrichten geschicke, obwohl ich finde, bei Sprachnachrichten ist nochmal eine andere Nummer irgendwie. Da hört man das, das ist an. Da hörst du das Gefühle irgendwie durch. Da hörst du das Gefühl durch, aber nur dieses Geschrei und auch noch einzelne Buchstaben schicken. Also ich weiß, ich klinke schon wieder, als wäre ich 80. Aber das ist so, das ist so schade, weil das geht für verloren und es geht ihnen eben auch verloren, sich mit Dingen auseinanderzusetzen und eben ja Dinge zu beobachten, okay, ich mache jetzt das, das passiert bei demjenigen damit. Und weißt du, das sind so, das können die sich nirgendwo in dem Sinne anschauen, im Sinne von einem Film, ein Medium, ein bestimmtes TikTok-Video, einem Sna oder was auch immer. Das ist halt, ja, vielleicht doch mal, sich vielleicht auch mal mit Eltern oder Lehrern oder Leuten unterhalten, die nah sind, müssen ja nicht Eltern und Lehrer sein, aber Freunde von Freunden und so weiter. Dass man so eine Person hat, wo man sagt, oh, also wenn ich jetzt mal nicht weiß, dann gucke ich mal da oder frage ich mal da.

Lori

Und dieses Sprechen, dieses Sprechen, diesen Rahmen, so wie ihr zu Hause beim Abendbrot darüber sprecht. Letztes Wort noch, also zu mir, zu diesem Sprechen. Ich stelle oft fest, dass ich, und das glaubt man mir jetzt vielleicht nicht, aber zu Hause im Jogger dann auch irgendwann richtig maulfaul werde.

Tine

Ich wollte gerade sagen, bitte sag dir jetzt, dass du irgendwann auch keine Lust

Jugend, Vorbilder Und Lernkurven

Tine

mehr zu reden, sehe ich mich.

Lori

Das ist dann aber schade für die Menschen, die mich eben im ganz Ängsten umgeben. Das klingt jetzt blöd, wenn ich das so sage, für sie ist nichts mehr übrig. Aber ich weiß, was du meinst.

Tine

Und das ist so, dass du den ganzen Tag damit beschäftigt warst. Also auch, und ich meine, wir gehen ja auch viel über, also sowohl du in deinem Job als auch ich in meinem Job, wir gehen ja auch nicht über das Wetter. Da ist ja auch wirklich mal noch ein bisschen mehr. Richtig tiefgang, da ist teilweise richtig tiefgang drin. Da ist, also gerade wenn wir in der Schule Elterngespräche haben und so weiter und du hast dann zehnmal irgendwelche wirklich ja auch Konfliktgespräche im Sinne von, du musst auch mal Dinge mitteilen, die jetzt halt nicht so cool sind. Da bist du am Ende, da ist schon eine Sprachnachricht zu viel.

Lori

Da muss ich immer an Grace Anatomy und Maredis denken, wenn die diese Stressmomente hatte und die sich mit Christina Yang einfach laut Musik angebracht haben. Da war auch noch dem Tequila, aber das ist eine andere Geschichte. Naja, ich trinke Uso, was mach du so? Aber man Dudo. Das ist wirklich ein sehr hübsches Schlusswort. Ich hatte kein. Ihr Lieben, alle, die morgen aktiv Valentinstag feiern, also wir wollten euch das jetzt überhaupt nicht madig. Nein, gar nicht. Nur weil wir jetzt nicht so Fans davon sind. Lasst eure Liebsten einfach wirklich hochleben. Genießt die Zeit miteinander. Das ist so, dass wir wissen alle nicht, wie viel, wie lange wir so miteinander haben. Und Partnerschaften ist, glaube ich, darüber könnte man auch stundenlang, wie man es richtig macht. Was sind No-Gos, das man macht? Wow.

Tine

Ich hätte eine Idee. Aber wir haben es ja schon mal angeteasert, dass wir das ja vielleicht jemanden haben, der uns da ein bisschen Licht ins Dunkel bringt. Richtig. Außerhalb unserer persönlichen Erfahrung. Wir freuen uns schon sehr drauf.

Lori

Und auch da der Aufruf, wenn ihr jetzt hört und denkt, Mensch, ich habe das und das und wie kann ich das machen, wir behandeln eure Anfragen wirklich im Gespräch mit Luise super anonym, weil wir gar nicht rausposaunen wollen, wer aber gerne über das Was reden möchten.

Tine

Genau.

Lori

Ja, das ist schon wieder vorbei für heute. Das ging schnell. Irre. Und wir hätten uns das.

Tine

Das machen noch drei, da hätten wir fünf Folgen draus machen können. Naja, dann ist irgendwann Fortsetzung davon einfach nochmal. Das wird sich aber ergeben. Also spätestens, du hast vorhin irgendwie auch von Hunden gesprochen, spätestens dann, wenn Veränderungen sind ja nicht immer nur Kinder, sondern auch Hunde kommen ins Haus.

Lori

Also Haustiere sind ja auch Verantwortung. So sagtest du vorhin. Jemand macht das Fressen auch für die Tiere fertig. Die müssen an die frische Luft. Katzen müssen jetzt vielleicht nicht an die frische Luft, aber brauchen auch ein sauberes Katzenklo. Darüber kann man sich auch geil streiten. Hundeerziehung kann man sich auch. Wie Kindererziehung. Also Parallelen sind ein Stichwort an der Stelle, kann ich dir sagen. Machen wir, da setze ich dich drauf fest, das möchte ich gern mehr drüber erfahren. Das kriegen wir hin. Wollen wir noch einen Ausblick in die nächste Folge geben? In der nächsten Folge haben wir unsere erste Gästin bei uns im Studio. Richtig aufregend. Und wir sprechen über das, was gerade viele Eltern da draußen durchmachen, also die zumindest so wie wir im Land Brandenburg wohnen, aber ja auch in anderen Bundesländern. Der Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule. Und wir sprechen mit Mandy darüber, welche Erfahrungen sie als Mutter gemacht hat und warum sie vielleicht eine Weinflat-Rate während des gesamten Verfahrens empfiehlt. In diesem Sinne, habt ihr ein fantastisches Wochenende. Happy Valentine! Tschüss und Ciao sagen. Tine und Lori. Und ihr wart

Perfektion Online, Dorf Im echten Leben

Lori

bei

Podcasts we love

Check out these other fine podcasts recommended by us, not an algorithm.

#Lokalgeplänkel Artwork

#Lokalgeplänkel

Dennis Hentschel, Patrick Schumann
#Lokalgeplänkel Glienicke Artwork

#Lokalgeplänkel Glienicke

Sven Miram, Uwe Klein
#Lokalgeplänkel KIDS Artwork

#Lokalgeplänkel KIDS

Loreen Tirado